Messung LimaRotor

JIMCAT

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18. Feb. 2011
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Niederösterreich-Süd
Ich denke der Rotor ist defekt, die Batterie wurde jedenfalls nicht mehr geladen.
Sollte die Messung nicht bei 3,1 bis 3,6 Ohm liegen.
Als Laie bin ich mir nicht sicher.🤔
Ob der Rotor nun reif für die Tonne ist?

Danke für zielführende Antworten.
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Halt mal die Messspitzen direkt aneinander.
Da wird dann wohl nicht 0.0 angezeigt.
Also für mich sieht das Messergebnis gut aus.
Aber vielleicht hat der Rotor auch so einen Wicklungsbruch, der sich nur richtig zeigt, wenn der Rotor rotiert.

Mess doch mal direkt bei eingebautem Rotor und laufendem Motor die Wechselspannung direkt an Steckern.
 
Danke Holger und Gerd,
wenn ich die Messspitzen zusammenhalte zeigt es im niedrigsten eingestellten Messbereich 00,6 an.

Weiterhin ratlos, aber nachdem ich den Rotor gegen einen anderen tauschte lädt die Lima wie sie soll.
 
Du kannst den Rotor aber neu wickeln lassen
Ich glaube es waren bei mir um die 150€
Manfred
 
Hallo Fritz,
ich muss leider schimpfen. die Kupferringe sehen schlecht aus. Mach mal einen Test: Nimm etwas Politur und polieren die Kupferringe und dann nochmal messen. Meine Vermutung: der Wert wird sich nochmal verbessern und das Teil wird wieder seinen Dienst machen.

Wenn ich hier Teile auf der Quälbank habe, kommt es immer wieder vor, dass die Werte schlecht sind. Danach wieder ok.

Schau mal bitte, welchen Zahl auf der Front steht, irgendwas mit 30xx

Hans
 
Danke Hans,
auf dem Rotor ist noch die 3018 eingeprägt
Ich habe noch mal die Laufringe mit Schleifflies poliert und die Messung ergab nun 4,0 Ohm.
Das ist doch noch zu viel, oder?
 
Hallo,
Fritz hatte mir auf dem Plauderabend den Rotor mitgebracht, nun liegt er vor mir. Ist ein 3018 Bosch Rotor, 73 mm Durchmesser, Spulenwiderstand 3,6 Ohm sind OK (3,4 Zielwert). ABER: Er hat Masseschluß bzw. einen Isolationsschaden. Hierzu muss ich mal die Anleitung von mir nacharbeiten.

Man kann schön sehen, wie ein Durchgangswiderstand gemessen werden kann (ca. 10 MOhm), der Widerstandswert dann steigt, bis dann OL (kein Durchgang) angezeigt wird. Bei der zweiten Messung kann es vorkommen, dass gleich OK angezeigt wird - und dadurch kann man den fatalen Schluss ziehen, dass das Teil noch OK ist. Werden nun die beiden Ringe eine kurze Zeit kurzgeschlossen (Spule wird entladen), kommt es wieder zu den Ergebnissen der ersten Messung. Wenn man nun die jeweils von beiden Ringen gegen Masse misst, sieht man auch die zeitlichen Unterschiede der jeweiligen Messungen, d.h. irgendwo im inneren ergibt sich der Draht. Warum das Messgerät erst einen niedrigen Ohmwert und nach und nach einen immer höheren Wert ausgibt, erschließt sich mir "noch" nicht.

Ich habe ja schon lange eine Theorie zum Sterben der Rotoren, kann es aber noch nicht beweisen: An einer Stelle scheuert der Draht durch, es kommt zu einem Kontakt mit dem Rotorkörper / Masse und dementsprecheneden Übergangswiderstand. Der Draht wird vermutlich dort an der Stelle immer wärmer, dehnt sich aus und scheuert um so stärker - bis er bricht. Wie geschrieben, eine Vermutung, kein Nachweis.

Hans
 
Hallo Hans,
na Du bist ja fix. 👍

Denke ich hab dir mit dem Rotor sogar ein wenig Freude bereitet und Du in deinem unermüdlichen Forscherdrang neue Erkenntnisse erlangen kannst. 😁

Vielen Dank, dafür bin ich dir nächstes mal ein 🍺 schuldig.😊
 
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