Hallo und guten Morgen,
Ich werde den Motor jetzt einfach mal schön warmfahren, dann Ventildeckel abnehmen und schauen, wie es darunter ausschaut, also wie viel Öl. Es kommt ja grundsätzlich Öl am Kipphebel vom Einlass an, was von der Menge auch zur Schmierung des Kipphebels ausreicht. Es müsste ja aber auch Öl an den Druckpunkt von Kipphebel und Ventil und Kipphebel und Stößelstange gelangen, das muss ich mir nach der Fahrt mal anschauen. Silikon im Kanal kann ich ausschließen, das habe ich bereits überprüft.
Was ich mir aber anhand des Schaubilds von gottfried überlegt habe…
Wenn das Öl zuerst und viel am Auslass und zu wenig am Einlass ankommt, könnte ich z.B. über eine Verkleinerung des Kanals vom Ausslass einen Staudruck erzeugen um mehr Öl für die weite entfernte Position (Einlass-Kipphebel) „abzwacken“.
In der Kunststoffverarbeitung ist es z.B so, dass der flüssige Kunsttoff zuerst dahin fließt, wo der geringste Wiederstand, also die größte Wanddicke oder der größte Durchmesser. Erst nach und nach werden dann die anderen, dünneren oder weiter entfernten Bereiche gefüllt.
Mal angenommen, die kleine Bohrung im Gewinde des Zugankers hat eine Durchmesser von 2,5 mm. Mit einem 1,7 mm Stift könnte der Querschnitt um 50%, mit einem 1,4er Stift um 33% reduziert werden. So könnten die Austrittsmangen vielleicht ausbalanciert werden. Durch den abgewinkelten Kanal kann der Stift nicht nach hinten wandern, nach vorne blockiert dann der Zuganker.
Ist nur mal Theorie, könnte doch aber funktionieren, oder?
Wünsche euch schöne Pfingsten
Hartmut