Öl-Stop von liqui-moly

Hallo und guten Tag.

Nachdem ich das hier alles gelesen hatte wollte ich es mal an meiner
Yamaha XV750 ausprobieren. Leider hat diese jedoch eine Nass-Kupplung. lt Liqui-Moly ist es dafür nicht geeignet.

Schade.

bernd
 
Hallo Hartmut.

"Über sonstige Mittelchen, die für Oldtimer (fast) zwingend nötig sind, weil die Jahreskilometer meist wenige sind, weißt Du sicher auch Bescheid."

Was meinst Du? Würde mich interessieren. Vielleicht besser per PM, weil es den thread hier sonst verwässert?

Gruß Thomas
 
Es ist schade das Anbieter von Wundermitteln den Ruf sinnvoller Dinge mit versauen.X(

Tja, Reinhard, das ist wohl so.
Auch Produkte, die allgemein als absolut nötig angesehen werden, sind schädlich, weil verschleißfördernd. Das will aber niemand wahr haben, weil die Masse lieber der Masse folgt (oder der Werbung). Die Rede ist von jeder Art von Kettenfett für Motorradketten. Keiner glaubt, dass dieses Fett, die Lebensdauer der Kette verkürzt.
Das Kettenfett soll schmieren. Wirkt aber als Staub- und Dreckfänger, bildet mit dem Dreck eine sehr wirksame Schmirgelpaste ... und, nach zu kurzer Zeit sind die O- und X-Ringe zerschirgelt. Das Fett, das ab Werk in den Rollen sitzt, kann nun austreten und der Dreck kann eindringen. So wird eine Kette vorzeitig zum Schrott. Das nur als Beispiel.
Jeder muß also selber entscheiden, was er macht. Man kann der Masse folgen, oder auch mal selber nachdenken. Oft basiert der Erfolg auf eigenem Nachdenken.
Dann kann man über seine eigenen Erfahrungen berichten, mehr leider oft nicht.
Und da die Meinungen oft sehr weit auseinander liegen, persönliche Befindlichkeiten auch eine Rolle spielen, lohnt sich eine Diskussion nicht.

Allzuleicht gleiteten die Diskussionen ins Verunglimpfen ab ...

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Hallo Bernd,

mach`es ruhig. Das ist eine reine Abwehrempfehlung gegen Regressansprüche.
Du kannst ja zum testen erstmal die Hälfte der empfohlenden Menge einfüllen.
Leider gelten die Kupplungen von Yamaha als grenzwertig (MT 01).
Sollte dann Deine Kupplung rutschen, ist sie eventuell am Ende, oder von Anfang an zu schwach ausgelegt.

Also, ...möge die Macht mit Dir sein.:gfreu:
 
Zuletzt bearbeitet:
So ist es überall Hartmut.
Wer am lautesten schreit hat Recht!

Mein Spruch ist immer
>Millionen lassen sich leichter manipulieren als eine Handvoll Fachleute<

Vorallem in der Politik und es merken die wenigsten.
Aber wir sollten das Thema nicht weiterführen es bringt nix!!!

ENDE
 
Antriebsketten sind zwar hier kein Kernthema, aber zwei Sätze möchte ich dazu loswerden.
Die ordnungsgemäße Schmierung sieht da für mich so aus:
- Innen Dauerschmierung durch Abdichtung
- Außen regelmäßige Reinigung und hauchdünne Schmierung.
 
So ist es überall Hartmut.
Wer am lautesten schreit hat Recht!

Mein Spruch ist immer
>Millionen lassen sich leichter manipulieren als eine Handvoll Fachleute<

Vorallem in der Politik und es merken die wenigsten.
Aber wir sollten das Thema nicht weiterführen es bringt nix!!!

ENDE

Hallo

Die Herde muß getrieben werden sonst wirds nix mit Konsum
und Wachstum:wink1:


Gruß Robert
 
Angesichts dessen das der Preis von dem Zeug nicht so brutal teuer ist, kann mann das schon mal probieren bevor mann den ganzen Bock zerpflückt.

Zu den Dichtringen, meine empfehlung ist hier entweder Original oder vom Ludwig Meister.

Die guten teueren Firmen leisten sich halt ein Lagersystem bei dem überlagerte Wahre in den Müll wandert.

Simmeringe in der bucht kaufen ist da so ein Experiment, ich denke da werden viele Simmeringe aus besagten Mülleimern stammen.

Meine R65 ist eh am Kettenkastendeckel undicht, probieren geht über studieren.
 
Tach,

mit dem LM Oilstop habe ich ebenso wie mit dem MOS 2 Zusatz gute Erfahrungen gemacht.

Der MOS2 Zusatz gehört nicht in Nasskupplungsdinger und Turbomotoren.

Bevor ich beispielsweise bei Undichtigkeiten beispielsweise am hinteren Kurbelwellensimmering eine Wechselaktion starte wird erstmal ein Versuch mit Oilstop unternommen. Das funzt mit recht hoher Wahrscheinklichkeit, wenn der Ölverlust allerdings sehr stark ist hilft das meist nicht.

MOS2 ist afaik bei Guzzi sogar im Endantrieb vorgeschrieben.
 
Tja, Reinhard, das ist wohl so.
Auch Produkte, die allgemein als absolut nötig angesehen werden, sind schädlich, weil verschleißfördernd. Das will aber niemand wahr haben, weil die Masse lieber der Masse folgt (oder der Werbung). Die Rede ist von jeder Art von Kettenfett für Motorradketten. Keiner glaubt, dass dieses Fett, die Lebensdauer der Kette verkürzt.
Das Kettenfett soll schmieren. Wirkt aber als Staub- und Dreckfänger, bildet mit dem Dreck eine sehr wirksame Schmirgelpaste ... und, nach zu kurzer Zeit sind die O- und X-Ringe zerschirgelt. Das Fett, das ab Werk in den Rollen sitzt, kann nun austreten und der Dreck kann eindringen. So wird eine Kette vorzeitig zum Schrott. Das nur als Beispiel.
..schnipp...

Das ist nur die halbe Wahrheit, wenn man darauf angewiesen ist eine Kette lange zu nutzen ist Pflege unabdingbar.
Das ganze Hubb ist voll von dieser Thematik (ich bin immer froh über meinen Kardan ;))
Die Kette muss sehr, sehr oft gepflegt werden, und penibelst gereinigt werden, denn auch ohne Fett macht der Staub, Sand und Dreck seine Arbeit. Ein gutes Kettenspray verhindert, dass Dreck, Sand und Staub überhaupt an die O-Ringe dringt.
Was definitiv die Lebensdauer verringert ist ein Schmieren ohne vorherige Reinigung.
Du kannst ja mal die Erfahrungsberichte der XT-Treiber im Hubb Forum lesen...
Dort halten die Ketten bei richtiger Pflege genauso lange wie die Ritzel und Kettenräder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey, ein Kettenpflegefred im 2V-Forum. :D


Ich sach und nehm da nur PDL ! Auch dazu gibt es herrlich Glaubenskriege. :gfreu:

Grüße
Claus
 
Ich komm mal wieder auf's Thema LM & Dichtungen zurück :]

Wenn ich's richtig verstanden habe, schleichen sich die Weichmacher aussem LM wieder in die Dichtungen, die dann wieder ihren Zweck erfüllen.

Reicht es dann (wenn dann dicht ist), eine Ölfüllung damit anzureichern und beim nächsten Ölwechsel dann wieder ohne? Oder bei jedem Wechsel wieder dazukippen?

Gruss, Joerg
 
Spätestens jetzt ist der Zielkonflikt da. :D
Der Hersteller empfiehlt natürlich "weiter einfüllen".

Meine Meinung: Wenn schon statt einer richtigen Reparatur (Dichtung wechseln) zur Notlösung gegriffen wird, dann aber bitte nicht dauerhaft.
 
Die Ölfüllung, die bei meiner RT mit Öl-Stop angereichert war, ist längst Vergangenheit. Mein Motor ist aber immernoch dicht. Seit 40.000 Km.
Und solange er das ist, werde ich mir auch nicht schmutzige Finger holen. :]
Im Getrieb und HAG ist es genauso. Als diese Teile dicht wurden, habe ich nach einiger Zeit das Öl gewechselt. ABER in die neue Füllung kam eine geringe Menge (2%) Öl-Stop zur Vorbeugung und testhalber.
Wenn LM die Dauerverwendung angibt, ist das verständlich, aus kommerziellen Gründen. Es ist aber auch ein ziemlich sicherer Hinweis darauf, dass die Daueranwendung keinen Schaden anrichtet.
 
Die Ölfüllung, die bei meiner RT mit Öl-Stop angereichert war, ist längst Vergangenheit. Mein Motor ist aber immernoch dicht. Seit 40.000 Km.
Und solange er das ist, werde ich mir auch nicht schmutzige Finger holen. :]
Im Getrieb und HAG ist es genauso. Als diese Teile dicht wurden, habe ich nach einiger Zeit das Öl gewechselt. ABER in die neue Füllung kam eine geringe Menge (2%) Öl-Stop zur Vorbeugung und testhalber.
Wenn LM die Dauerverwendung angibt, ist das verständlich, aus kommerziellen Gründen. Es ist aber auch ein ziemlich sicherer Hinweis darauf, dass die Daueranwendung keinen Schaden anrichtet.

Dann hat, dem folgenden Fred vom 26.3.2014 folgernd, deine RT mittlerweile 71.000 Km runter und davon 40.000 Km seit März 2014 ohne Ölverlust?!? :respekt:

http://forum.2-ventiler.de/vbboard/showthread.php?47132-%D6lverbrauch-was-ist-quot-normal-quot
 
Hartmut, prima, genau das wollte ich wissen.

Michael, bei Dichtungsschaden mit deutlichem Ölverlust, klar, kein rumgeeier, Reparatur.

Nur, in Fällen wie bei meiner 60/6 ist eine Gehäusedichtung oder ein Simmerring feucht und dann fragt man sich schon ob man die ganze Chose auseinandernimmt wenn sonst alles funzt; oder mal LM probiert...

Gruss, Joerg

Die Ölfüllung, die bei meiner RT mit Öl-Stop angereichert war, ist längst Vergangenheit. Mein Motor ist aber immernoch dicht. Seit 40.000 Km.
Und solange er das ist, werde ich mir auch nicht schmutzige Finger holen. :]
Im Getrieb und HAG ist es genauso. Als diese Teile dicht wurden, habe ich nach einiger Zeit das Öl gewechselt. ABER in die neue Füllung kam eine geringe Menge (2%) Öl-Stop zur Vorbeugung und testhalber.
Wenn LM die Dauerverwendung angibt, ist das verständlich, aus kommerziellen Gründen. Es ist aber auch ein ziemlich sicherer Hinweis darauf, dass die Daueranwendung keinen Schaden anrichtet.
 
Dann hat, dem folgenden Fred vom 26.3.2014 folgernd, deine RT mittlerweile 71.000 Km runter und davon 40.000 Km seit März 2014 ohne Ölverlust?!? :respekt:

http://forum.2-ventiler.de/vbboard/showthread.php?47132-%D6lverbrauch-was-ist-quot-normal-quot

Seltsame Schlußfolgerung, Bernd. Sie gilt wohl nur für Dich.

Das Öl-Stop habe ich gleich nach dem Kauf der Maschine eingefüllt. Im Juni 2013, bei Kilometer 14.500.
Bei ca. 16.000 Km war der Motor dicht und ich habe einen Ölwechsel gemacht. Mit diesem Öl fahre ich nun seit 40.000 Km ohne Ölstop.
Na ja, nicht ganz. Da ich durchschnittlich auf 1000 Km 200 ml Öl verbrauche, nicht verliere, habe ich das Öl "fliegend" gewechselt. Wie oft das bei einer R80RT ist, kannst Du sicher selber errechnen.
So müßtest Du auch herausfinden, das mein Tacho nun bei 56.000 km steht.
 
Hi Hartmut,

mal so meine Gedanken zum fliegenden Ölwechsel.
Ist das Öl noch hell und klar - dann fahr.
Ist es aber schwarz und nicht mehr hell, dann wechsels aus, aber schnell.

Ergänzung:
Und bist aufs sparen du auch versessen, den Filterwechsel sollst nicht vergesssen :oberl:

Gruß Holger

Ich besitze weder Quellen noch Raffinerien, bin kein Ölhändler und auch nicht mit einem solchen verwandt o.ä.
 
Zuletzt bearbeitet:
:gfreu: :gfreu: danke, Holger. Tips sogar in Reimform, ... das ist doch mal was freundliches.
Aber Deine Sorge ist unbegründet: Filterwechsel mache ich alle 10.000 Km.
Mein Öl ist ziemlich schwarz. Soll es auch sein, nein... muß es sogar sein, denn der "Dreck" soll im Öl schwimmen ... und nicht in Krustenform in den Nuten der Kolbenringe kleben, um deren Bewegung einzuengen. Ich denke, bis diese Ölfüllung 60.000 Km drauf hat, werde ich sie fahren. :cool:

Aber dieses Thema daugt nicht für eine Dikussion. Gibt nur Ärger.;)
Additive werden ja von so manchem "Kenner" rundweg abgelehnt.
Wie soll man da auf einen Nenner kommen, wenn jemand glaubt, er würde ein Öl ohne Zusätze fahren ??
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie sieht das eigentlich mit neuen Dichtungen aus? "Quellen" die auch auf oder nicht, da noch genug Weichmacher vorhanden ist?
....ja, wer schon einmal den Fehler gemacht hat mit dem falschen Reinigunsmittel Gummidichtungen zu säubern und sich nachher ärgert, dass nix mehr passt, kann das bestätigen. Das Quellen und die Aufnahme des Weichmachers gehört zusammen - durch das Quellen wird das Eindringen des Weichmachers erst möglich. Hier werden viele positive Erfolge gepostet - mag sein, dass es bei dem einen oder anderen klappt. Der Erfolg KANN nicht an die Haltbarkeit von neuen Dichtungen heranreichen. Die Komplexität bei der Herstellung von Elastomeren / Polymeren wäre in Frage gestellt, wenn durch äußere Zugabe von Weichmacher gleich gute Ergebnisse erzielt werden würden (Polymeranalytik gehört zu meinen Aufgaben). Man könnte Formteile ohne Weichmacher viel einfacher extrudieren und in Formen spritzen und würde sie anschließend mit Weichmacher behandeln.
Für mich ist und bleibt das Zeug aus dem Motor raus und ich finde es eine drittklassige Lösung.
Bei Nasskupplungen auf gar keinen Fall einfüllen - möglicherweise quillt die Kupplung und sie trennt nicht mehr vernünftig- der Kupplungsbelag besteht auch aus einer Mischung von Kunstharzen und Füllstoff - der umgekehrte Fall passiert bei Zusätzen wie Molybdändisulfid (MoS2) die Kupplung rutscht und ist in den meisten Fällen auch durch frisches Öl und Reinigen der Lamellen Schrott.
Gruß - Thomas
 
Hallo und guten Tag.

Nachdem ich das hier alles gelesen hatte wollte ich es mal an meiner
Yamaha XV750 ausprobieren. Leider hat diese jedoch eine Nass-Kupplung. lt Liqui-Moly ist es dafür nicht geeignet.

Schade.

bernd
Hallo Bernd - auf gar keinen Fall!

Auch wenn es von anderer Seite mit "mach´s ruhig...." gepostet wird - die neuen Lamellen musst Du kaufen!

Gruß - Thomas
 
Hallo Bernd - auf gar keinen Fall!

Auch wenn es von anderer Seite mit "mach´s ruhig...." gepostet wird - die neuen Lamellen musst Du kaufen!

Gruß - Thomas


Hallo!
Nicht gelesen?
Der Hersteller schreib es doch seber auf die Dose.

Wetten das du auch das Zeug reinkipst wenn du am 3. Urlaubstag eine lekenende Dichtung hast und keine Möglichkeit zur Reparatur.

Bei allen deine Ausführungen, die wahrscheinlich richtig sind, solltest du auch Bedenken das der Erfolg immer recht hat. Bei einem Dichtring genügt es wahrscheinlich das nur der kleine dünne Bereich der Lippe etwas elastischer wird.
 
Hallo!
Nicht gelesen?
Der Hersteller schreib es doch seber auf die Dose.

Wetten das du auch das Zeug reinkipst wenn du am 3. Urlaubstag eine lekenende Dichtung hast und keine Möglichkeit zur Reparatur.

Bei allen deine Ausführungen, die wahrscheinlich richtig sind, solltest du auch Bedenken das der Erfolg immer recht hat. Bei einem Dichtring genügt es wahrscheinlich das nur der kleine dünne Bereich der Lippe etwas elastischer wird.

Neee, Reinhard, nicht immer - ich kenne Leute die Erfolg gehabt haben, ja, aber ich kenne auch welche, bei denen es nicht funktioniert hat.
Und ich würde es garantiert nicht reinkippen und schon gar nicht bei Nasskupplungen.
Ein Ölverlust, der mich an der Weiterfahrt hindert wird auch durch Öl-Stopp nicht repariert. Schwitzende Dichtungen, Simmerringe ... ok.... mag sein, dass das für den einen oder anderen ein Dorn im Auge ist. Der Simmerring an der KW der R100 meines Sohnes schwitzt seit Anfang der Saison, jetzt wird er ausgetauscht. Die Kupplung funktioniert übrigens immer noch einwandfrei. Hier und da ein Tropfen :---), da ist der Erfolg schon fifty-fifty.
Und dass der Erfolg vom Dichtmittel kommt ist auch nicht immer gesagt.
Meist versucht man verschiedene Maßnahmen, Ölwanne z.B. bei unseren 2-V , die Schrauben etwas nachziehen hilft in den meisten Fällen für eine gewisse Zeit, oder Gabelsimmerringe mit einer 0.10er Fühlerlehre vorsichtig "sauberziehen" - das hat bei meinen KTM Drecksmoppeds oft geholfen.
 

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Hallo Thomas (tom1803),
Deine fachlichen Aussagen, vor Allem Deine Begründungen, finde ich sehr wichtig.
Das schmälert aber nicht meine Freude daran, dass ich Standschädenreparaturen bis jetzt (40.000 Km), aufschieben konnte.
Dennoch ist, nach Deinen Ausführungen, eine differenzierte Betrachtungsweise, sehr hilfreich.
 
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