R 90S springt nicht an

chriswi

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11. Aug. 2008
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Wiesbaden
meine R 90S springt nicht an. Batterie ist an das aktuelle BMW-Ladegarät in ausgebautem Zustand für ca. 24 Stunden angeschlossen gewesen, Display auf dem Ladegerät zeigt 100% Ladezustand und keine weiteren Fehler an. Die Batterie habe ich vor einem Jahr neu gekauft, es ist eine "Odyssey PC 680". Nachdem ich die Batterie eingebaut und angeschlossen habe, zeigt das Voltmeter knapp 12V an, drücke ich auf den Anlasserknopf hört man ein Klacken, der Motor dreht nicht. Motorrad hat keinen Kickstarter.

Wo könnte der Fehler liegen? Brauche ich eine neue Batterie?

fragt Christoff
 
Guude,

als erstes und einfachstes könntest Du ja von einer anderen Batterie
überbrücken. Wenn es dann geht, könnte es die Batterie sein ;-)

Ansonsten, Verkabelung überprüfen, Anlasser prüfen...
Viel Erfolg.
Grüße
Nico
 
zur Info: Ein geladener Bleiakku zeigt eine Ruhespannung von 12,6 V.

Doch nun zur Sache: Trotz der angezeigten Spannung von lediglich 12 V, vermute ich aus mehreren Gründen eher keine defekte Batterie.
Mein Vorschlag: Mit Überbrückungskabel (Plus an Plus, Minus an Minus) mit einer Autobatterie verbinden und berichten, was dann beim Startversuch passiert.

Gruß Gerd
 
Eine geladene Hawker hat als Zink-Blei-Batterie eine Ruhespannung von 12,9 Volt.
Entweder ist das Ladegerät kaputt oder eine Zelle Deiner Batterie ist defekt.

Gruß Ulli
 
meine R 90S springt nicht an. Batterie ist an das aktuelle BMW-Ladegarät in ausgebautem Zustand für ca. 24 Stunden angeschlossen gewesen, Display auf dem Ladegerät zeigt 100% Ladezustand und keine weiteren Fehler an. Die Batterie habe ich vor einem Jahr neu gekauft, es ist eine "Odyssey PC 680". Nachdem ich die Batterie eingebaut und angeschlossen habe, zeigt das Voltmeter knapp 12V an, drücke ich auf den Anlasserknopf hört man ein Klacken, der Motor dreht nicht. Motorrad hat keinen Kickstarter.

Wo könnte der Fehler liegen? Brauche ich eine neue Batterie?

fragt Christoff


Hallo chriswi/Christoff,

nach meiner Erfahrung ist eine Hawker ein tolle Batterie - vorausgesetzt, sie wird nicht zu tief entladen und ist während der Standzeit keinem ständigen Verbraucher (wie z.B. Uhr) ausgesetzt.
Hat sie's aber einmal "erwischt", bleibt nur der Austausch.


Ich hatte ebenfalls (..nicht nur) eine Hawker PC680 in einer damals gefahrenen R1100RS im Einsatz: Mit diesem Kraftpaket liess sich das "ABS-Warnleuchten-Problem" (Batteriespannung nach Start gering mit möglichen Auswirkungen auf die Elektronik/ABS) zunächst prima beheben; aber das ging nur gut bei regelmäßigem Fahren.

Die Maschine war vom Vorbesitzer mit einer Alarmanlage/Wegfahrsperre ausgestattet worden, die zusätzlich zu den sonstigen, möglichen Klein(st)-Verbrauchern auch im ausgeschalteten Zustand kontinuierlich Saft zog:
Wenn man daher nicht mindestens einen Zwischenausbau mit Aufladen (dazu ein gutes, Reinblei-Batterie-taugliches Ladegerät von Fritec verwendet) über den Winter (bzw. allgem. bei längerer Standzeit) hinlegte, war die Hawker praktisch unrettbar verloren, auch nach vermeintlichem "Volladen" am Ladegerät:
Selbst wenn bei "voller Ladung" die geschädigte Hawker anfangs noch den Valeo durchdrehen konnte (edit sacht: Der Bosch-Anlasser einer 90S könnte da schon zu viel sein), war sie regelmäßig noch zu Beginn der Saison zu ersetzen.


VG,
DZ
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, wie wärs denn mit einem defekten Anlasser? Wenn es laut klackt, rückt er aus, aber dreht halt nicht.

Da hilft ein neuer oder ggf. eine Überhlong beim Anlasserdienst.


Gruß

DS
 
Versuch macht kluch?!
Unterbrechung oder Kurzschuss in der Zündanlage
Kabel und Klemmen kontrollieren...Schalter
Beleuchtung einschalten leuchtet nix Batterie leer
Gruß udo
 
Da Du offenbar im Besitz eines Voltmeters bist, solltest Du zunächst mal messen, wie weit die Spannung an der Batterie während des Starversuchs absinkt. Liegt der Wert singifikant unter 10 V, dann ist die Batterie leer/defekt. Sinkt die Spannung nicht wesentlich unter 12 V, dann wird der Arbeitsstromkreis des Anlassers nicht geschlossen. In diesem Falle empfiehlt es sich, mittels Messung des Spannungsfalls den Fehler einzugrenzen, also zu schauen, wo die Unterbrechung ist. Das können Kabelbrüche sein, schlechte Verbindungen (auch die Pressverbindungen zu den Anschlussschuhen), korrodierte Verschraubungen etc. Auch eine korrodierte Kontaktplatte im Magnetschalter kommt in Frage, wenn auch selten.
 
Danke für die vielen Tipps. Habe die eingebaute Motorradbatterie per Ladekabel mit der Autobatterie verbunden, Anlasser drehte, mehr passierte zunächst nicht. Habe dann den Anlasser mehrere Male betätigt und schließlich sprang der Motor an und lief. Erneute Startversuche mit angeklemmter Autobatterie waren erfolgreich, habe dann die Autobatterie abgeklemmt und dann nur mit der Motorradbatterie gestartet: Motor startet problemlos.

Kann es mir zwar nicht erklären, woran es schließlich gelegen hat, Anlasser und Elektrik sind dann wohl in Ordnung und wenn die Batterie wirklich einen internen Defekt hat, werd' ich sie dann mal austauschen.
:D :D :D
 
Ursache ist sicher irgendwo schlechter Kontakt. Hauptverdächtige sind Massekabel am Getriebe, Batteriekontakte und Anlasseranschluß. Aber es gibt noch mehr Stellen. Das zwei Metallflächen sich berühren muss nicht zu einem guten elektrischen Kontakt führen.

Gruß Bernhard

P.S.: Glasfaserradierer sind perfekt zum reinigen von Kontakten an der Q.
 
Ich gehe mal davon aus, dass an dem Motor ein Boschanlasser verbaut ist. Der könnte nach all den Jahren durchaus mal eine interne Reinigung und ein paar neue Lagerbuchsen vertragen. Man soll sich wundern, wie gut diese alten Gusseisenbatzen dann wieder drehen.
 

Naja, wenns das Bordvoltmeter ist, dass da die 12 V anzeigt, dann wäre ich jetzt auch nicht sooooo überzeugt, ob das denn wirklich der Wahrheit entspricht. Ich bin ja wirklich dafür, dass Bordvoltmeter und DZM bei der HU noch vom Eichamt überprüft werden (dann müsste ich nen Instrumentendienst eröffnen und hätte ausgesorgt :D )
 
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