R100 GS springt bei Kälte schlecht an


Hans
 
Soo. Ich hab die Gemischschraube auf 3/4 rausgedreht. ( Vorher war sie eine ganze Umdrehung draußen) Und sie springt auf schlag sehr gut an. Jetzt ist es aber ja gerade leider nicht kalt:D ich muss nochmal auf etwas Kälte warten um entgültig zu einem Ergebnis zu kommen. Dankeschön schonmal für die Hilfe bis hier!
Also doch ohne neues Zündsteuergerät.
 
Gestern Abend war es recht kühl und hat geregnet. Da ist sie wieder so scheiße wie sonst angesprungen. Also Kaltstart voll auf und erstmal nur Startknopf brachte nichts. Mit leichten Gasstößen gab's eine Fehlzündung und dann startete sie mit ordentlich Rauch. Auf dem Rückweg später ging sie leichter an. Meine Einstellung ist jetzt halbe Umdrehung Gemischschraube und noch ca 1/8 weiter raus. Aber gefühlt springt sie so scheiße an wie als ich eine ganze Umdrehung raus war. Hmmm soll ich noch magerer gehen? Hauptdüse ist die 135 drin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du das Zündsteuergerät mal getauscht?
Ist wirklich einfach und günstig als Ausschlusskriterium.

Die Einstellung der Leerlaufgemischschraube auf das Kaltstartverhalten ist m. E. zu vernachlässigen, sofern das Motorrad sonst schön läuft. Ordentlich Rauch irritiert mich grad ein wenig...Hast du mal gecheckt, ob einer deiner Vergaser von unten feucht ist, sprich, das Nadelventil nicht richtig schliesst?

Grüße, Hendrik
 
Irgendwie ist auch keine Systematik zu erkennen, hast du denn den O-Ring der Chokewelle auch getauscht? Hast du das Zündsteuergerät mal getauscht? Dichten die Schwimmernadelventile überhaupt? Wie geht es dem Hallgeber?
Endlos an der GRS zu drehen, bringt dir bei deinem Problem, wie von Henni bereits erwähnt, nix. Anspringen müsste sie auch so ordentlich.

Da ich die letzten Wochen ebenfalls mit schlechtem Starten beschäftigt war und fast verzweifelt bin, bis der liebe Achim mich auf die möglicherweise schlechte Paarung neuer Hallgeber/alter (Repro)Rotor hingewiesen hatte, bin ich auch eher auf der Elektroseite.

Mein Problem wird nicht deins sein, aber ich würde weiter bei der Elektrik suchen (Steuergerät, Hallgeber und deren Kabelage).
Was nicht heißen soll, dass du nicht sogar zwei Probleme hast bei deinem hohen Verbrauch.
 
Die Vergaser sind neu abgedichtet inklusive aller o-Ringe. Da hat sich das Problem leider auch nicht mit verändert. Ja, als nächstes versuche ich mal ein neues zündsteurgerät. Ich muss auch weiterhin sagen, dass die echt doll stinkt:D meiner Freundin wird im sozios immer ein bisschen übel an der Ampel. Also vielleicht doch noch zu fett eingestellt?
 
Von etwas zu fett stinkt kein Motorrad an der Ampel, dass einem übel wird. Hast du nach "Instandsetzung" (mit Originalteilen Bing/BMW?) des Vergasers den Schwimmerstand kontrolliert/eingestellt?
 
Gestern Abend war es recht kühl und hat geregnet. Da ist sie wieder so scheiße wie sonst angesprungen. Also Kaltstart voll auf und erstmal nur Startknopf brachte nichts. Mit leichten Gasstößen gab's eine Fehlzündung und dann startete sie mit ordentlich Rauch.
Hallo,

läuft sie beim Kaltstart nur zunächst auf einem Zylinder "wie gekotzt"?

Gruß
Walter
 
Vielleicht ersäuft dein Motor aber auch nur, wenn du zu oft am Griff drehst und dann noch so lang orgelst.
 
Dass der Motor ohne Gasgeben gar nicht startet und dann nach dem Start anfangs qualmt spricht (entgegen meiner ersten Vermutung) dafür, dass über das LL-System zu wenig Luft kommt. Könnte da im Vergaser noch eine Bohrung vom LL-System verstopft sein? Müsste dann alerdings bei beiden Vergasern so sein, was ein Zufall wäre...
Eigentlich wird die LL-Gemischschraube ja so eingestellt, dass sich im Leerlauf die maximale Drehzahl einstellt, d.h. dass in beide Drehrichtungen die Motordrehzahl jeweils abfällt. Reagiert der Motor so auf das Verdrehen der LL-Gemischschraube bei beiden Vergasern oder lässt sich da gar keine eindeutige Optimalposition finden?
 
Dass der Motor ohne Gasgeben gar nicht startet und dann nach dem Start anfangs qualmt spricht (entgegen meiner ersten Vermutung) dafür, dass über das LL-System zu wenig Luft kommt. Könnte da im Vergaser noch eine Bohrung vom LL-System verstopft sein? Müsste dann alerdings bei beiden Vergasern so sein, was ein Zufall wäre...
Eigentlich wird die LL-Gemischschraube ja so eingestellt, dass sich im Leerlauf die maximale Drehzahl einstellt, d.h. dass in beide Drehrichtungen die Motordrehzahl jeweils abfällt. Reagiert der Motor so auf das Verdrehen der LL-Gemischschraube bei beiden Vergasern oder lässt sich da gar keine eindeutige Optimalposition finden?
Es verändert sich schon sehr stark das Verhalten. Bei verschiedenen Einstellungen der Schraube. Aber ich bin mir gerade nicht sicher in welche Richtung ich gehe. Ich habe noch ein nachblubbern bei meiner jetzigen Einstellung. Ansonsten bilde ich mir ein, dass sie spontaner und schneller auf gas reagiert, als vorher. Also insgesamt war mager stellen schon eine Verbesserung. Nur das Startverhalten ist noch gleich schlecht. Schraube ist ist jetzt ca 5/8 draußen. Ich habe eben bei swt ein zündsteurgerät bestellt. Mal schauen. Ob danach alles gut ist. Ich kenne mich mit der 2 ventiler Technik noch nicht so aus. Deshalb kann ich nicht sagen was optimal bei der Gemischschraube ist.
 
Die optimale Einstellung der Gemischschraube ist reindrehen, sehr langsam und wenn überhaupt 1/8 -weise, bis der jeweilige Zylinder anfängt, einzelne Takte auszulassen. Dann wieder ein klein wenig rausdrehen. Falls dir der Übergang Leerlauf--Teillast zu "hart" erscheint, noch ein klein wenig mehr. 1/4 Umdrehung ist da durchaus schon nicht mehr "ein klein wenig"...! Etwas Gefühl und Gehör ist gefragt, besonders bei den Modellen mit 2in1 Auspuff.


Grüße, Hendrik
 
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