R80 G/S läuft schlecht - kann den Fehler nicht finden

larsmhh

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15. Mai 2013
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Hallo!
Ich heiße Lars, lese hier sonst eher mit, als dass ich viel schreibe.
Aber ich habe mit meiner R80 G/S ein Problem, mit dem ich nicht wirklich weiterkomme.
Vielleicht hat jemand ja genau so etwas schon erlebt und weiß, in welche Richtung ich weiter "ermittteln" sollte.
Ich habe eine "Frankenstein" R80 G/S.
Geboren wurde sie 1983 als R80 ST, dann irgendwann mit dem Siebenrock 1000er Satz auf eine R100 umgebaut.
Im weiteren Verlauf wurde sie dann zu einer G/S umgebaut und auch genutzt.
Nach einem Kabelbrand stand sie dann Jahre herum, um letztlich auf Ebay verramscht zu werden.
Der Käufer erkrankte dann, so dass auch er das Motorrad nicht wieder auf die Straße brachte und nach weiteren Jahren in der Garage habe ich das Motorrad dann im letzten Jahr gekauft.
Mit einem erneuerten Kabelbaum, neuen Ölen, frischem Sprit, einer Vergaserrevision, einer neuen Zündspule, Diodenplatte und einem neuen Zündschloss habe ich sie dann im letzten Herbst durch den TÜV gebracht. Mängelfrei :)
In diesem Jahr bin ich allerdings noch nicht wirklich viel gefahren.
Irgendwie war der Wurm drin, immer wieder waren es Kleinigkeiten, die das Fahren verzögerten.
Die Zündung hatte sich deutlich verstellt - obwohl ich den Hallgeber habe revidieren lassen. Zündung neu eingestellt, dann lief sie wieder.
Und eine große Sache: Der Motor klapperte auf der rechten Seite deutlich, obwohl das Ventilspiel richtig eingestellt war.
Ich habe festgestellt, dass die Zylinderkopfdichtung falsch herum eingebaut war. Die Stößelstangen schliffen an den halbmondartig in den Kanal hineinragenden Dichtungen. Ich habe beidseits die Zylinder entfernt, die Kolben jedoch drin gelassen.
Neue Zylinderfußdichtung, neue Zylinderkopfdichtung, neue O-Ringe...
Ich dachte, jetzt wäre das Klappern weg.
Rechts klapperte es aber weiter.
Trotzdem fuhr die G/S super. Reichlich Power, guter Durchzug.
Jetzt fällt der rechte Zylinder aus oder will nicht richtig mitlaufen.
Ich wollte am Wochenende den Motor starten und sie prang schun unwillig an, schüttelte sich extrem und hatte kaum Leistung. Schon beim Gaswegnehmen ging sie aus. Ohne Choke läuft sie fast gar nicht, ich kann sie kaum am Laufen halten.
Ich dachte erneut an die Zündung: Die steht aber richtig. Im Standgas auf S, bei 3000 U/Min auf Z, so wie es soll.
Neue Zündkerzen - keine Änderung. Zündkabel getauscht - keine Änderung. Ventilspiel kontrolliert: alles i.O.
Stößelstangen nochmals kontrolliert: Alles OK.
Kompression getestet: Links 7,0 Bar, rechts 7,5 Bar - vielleicht ein bisschen mau, aber wenigstens ähnlich.
Schwimmerstände kontrolliert: alles OK.
Nach 3 Minuten Motrlauf hat die linke Seite ca. 140 °C am Zylinder, die rechte ca. 90°C.
Auch der linke Krümmer ist mit 250°C etwa doppelt so warm wie der rechte 120°C.
Es klingt, als kämpfe die rechte Seite darum, mitzulaufen, aber der Motor läuft wie ein Sack Nüsse.
Ich habe keine Ahnung, was ich noch machen kann - oder was ich kontrollieren sollte.

Hat jemand von Euch eine Idee?
Ich freue mich über jeden Vorschlag/Hinweis/Idee.

Vielen Dank und beste Grüße,

Lars :)
 
Moin Lars,
zu der fehlenden Leistung, du hast ein Vergaser Problem! Wie ist der Sprit stand in den Schwimmerkammern? Wie sehen die Standgasdüsen aus. Ist der Vergaseranschluss dicht?
Blas die Vergaser mal mit Druckluft durch, kontrollier die Membrane, schau dir die Spritleitungen an, reinige das Sieb im Tank am Benzinhahn...


Gruß
Kai
 
... Trotzdem fuhr die G/S super. Reichlich Power, guter Durchzug.

Jetzt fällt der rechte Zylinder aus oder will nicht richtig mitlaufen. ...
Hallo Lars,

hast Du zwischen diesen beiden Zuständen irgendetwas am Motorrad geändert, geschraubt?

Und ja, schau mal nach den Membranen der Vergaser, wie von Kai vorgeschlagen. Wenn dort ein großer Riß ist, kann das zu den Symptonen führen.
 
Hallo Lars, Kompressionsdruckmessungen sind generell nicht sehr aussagekräftig. Deine Ergebnisse lesen sich, als wären die Vergaser montiert gewesen oder Anlasser bzw. Batterie sehr schwach. Der Zündauslöser und das Steuergerät kann es nicht sein - bedient beide Seiten. Durch den Tausch der Zündkabel hast du Probleme mit dem Zündgeschirr ausgeschlossen.

Bleibt Vergaser, wie Kai schrieb. Oder aber eine Problem beim Gaswechsel (Ventileinstellung oder Dichtheit). Damit könnte auch das Klappern zusammenhängen. Ich würde eine Druckverlustmessung im Zündungs OT durchführen lassen - die ist aussagekräftiger als Kompressionsdruck.
 
Kompression getestet: Links 7,0 Bar, rechts 7,5 Bar - vielleicht ein bisschen mau, aber wenigstens ähnlich.
Vermutlich ist das ein Messfehler, muss ohne Vergaser gemacht werden (und möglichst warm). Ich würde zusätzlich eine Dichtprüfung machen, hat nahezu jede Werkstatt. Wohnst leider zu weit weg von mir, sonst wäre das mal schnell gemacht.

Ventile, Zündung und Vergaser einstellen
Seite 20 und 21

Wenn da dann alles so weit OK ist, würde ich an anderer Stelle weitersuchen.

Hans
 
ps: eine "doofe" Frage: Beim Ventileinstellen darauf geachtet, dass die Nockenwelle auf Zündungs-OT stand, d.h. den Motor einmal durchgedreht, um die andere Seite einzustellen? Passiert schon mal
 
Hallo und vielen Dank für die vielen interessanten Ansätze - die werde ich heute Abend dann mal angehen.
Erst einmal zu den Nachfragen:
@ Kai: Die Spritstände in den Schwimmerkammern sind prima, die Schwimmer richtig ausgerichtet und funktionsfähig.
@ Wolfram: Zwischen dem letzten Ausstellen und dem jetzigen Zustand habe ich keine Änderungen gemacht, die Maschine hat ca. eine Woche mit geschlossenem Benzinhahn in der Garage gestanden. Davor (also vor dem letzten erfolgreichen Fahren vor einer Woche) hatte ich die Auspuffanlage ab und den Mitteltopf und den Endschalldämpfer schwarz hitzefest pulverbeschichten lassen.
@ Frank: Ja, bei der Druckmessung waren die Vergaser montiert. Ich werde die Druckmessung heute Abend mit demontierten Vergasern wiederholen.
@ Hans: Ja, die Ventile waren auf Zündungs-OT eingestellt (also beide geschlossen) - sicherlich eine schöne Fehlerquelle wenn ich so darüber nachdenke...
Ich werde heute die Vergaser angehen. Hoffentlich ist es eine gerissene Membran oder etwas nachvollziehbares. Ich werde alles mit Druckluft durchpusten.
Ich werde berichten :)

Viele Grüße,

Lars.
 
... Ja, bei der Druckmessung waren die Vergaser montiert. Ich werde die Druckmessung heute Abend mit demontierten Vergasern wiederholen. ...
Hallo Lars, wenn Du eine zweite Person zur Verfügung hast, mußt Du die Vergaser nicht demontieren. Man demontiert die Ansaugkrümmer zwischen Vergaser und Luftfilterkasten. Die zweite Person hebt die Schieber in den Vergasern an den oberen Anschlag und Du gibst Vollgas (öffnest die Drosselklappen) und betätigst den Anlasser.

Vorher würde ich nach den Membranen schauen. Sind nur zwei Schrauben pro Seite.
 
Ich hatte ähnliche Probleme.
Sehr schlechtes Anspringen, oft nur auf einem Zylinder der den anderen aber dann auch nicht zur Arbeitsaufnahme überreden konnte.?(
Am Ende waren es die 3- zügigen Chokezüge mit Verteiler die sich ab und zu auf die Einstellschrauben am Vergaser legten. (Züge Selbsbau vor x Jahren)
 
Zuletzt bearbeitet:
So, ich habe gestern Abend weiter an der Fehlersuche gearbeitet.
Die Ventile sind richtig eingestellt (auf Zündungs-OT), das habe ich zu allererst überprüft.
Dann habe ich die Membran geprüft - keine Risse, Löcher, Knicke.
Nachfolgend habe ich den rechten Vergaser auseinander genommen. Außer ein wenig Dreck unter der Hauptdüse war nichts verstopft. Alles mit Druckluft durchgepustet und wieder zusammengebaut.
==> Motorrad läuft immer noch gleichartig schlecht.
Dann habe ich die Schieber von rückseitig beim Motorlauf angesehen. Der linke geht einfach hoch beim Gasgeben, der rechte wackelt sich nach oben und schlackert mit jeder Zündung herum.
Ich habe dann die Membranen und Schieber von links nach rechts getauscht und damit läuft sie zunächst deutlich besser.
Sie bleibt an und geht nicht ohne Gaszugeben sofort aus und man meint, einen ruhigen Motorlauf zu hören.
Die Schieber laufen nun beide ruhig hoch beim Gasgeben.
Die Zündung habe ich nochmal kontrolliert - sie ist richtig eingestellt.
Dennoch habe ich bei 3000 U/Min nun Fehlzündungen (Ploppen im Auspuff).
Was mir aber aufgefallen ist:
Das Motorrad reagiert total empfindlich auf die Einstellung des Drosselklappenanschlages links, rechts kann ich ihn verdrehen, wie ich will (2, 3, 4 Umdrehungen), ohne dass überhaupt etwas passiert...
Das Klackern am rehten Zylinder ist total laut geworden, ich hatte fast Angst, dass etwas auseinanderfliegt.
Ich denke, das ist wohl ein Fall für die Werkstatt. Laut KI-Einschätzung dürfte es die Ventilführung sein.
Würden die Symptome aus Eurer Sicht auch für defekte Ventilschäfte sprechen?
Viele Grüße,

Lars :)
 
...Ich denke, das ist wohl ein Fall für die Werkstatt. Laut KI-Einschätzung dürfte es die Ventilführung sein.
Würden die Symptome aus Eurer Sicht auch für defekte Ventilschäfte sprechen?
Hallo Lars, ein defekter Ventilteller oder -sitz kommt auch in Frage und wäre bei einer Druckverlustmessung sicher zu erkennen. Mit einer ausgeschlagene Ventilführung steigt der Ölverbrauch und es bildet sich Ölkohle auf der Zündkerzenelektrode und im Brennraum. Wenn die VF am Auslass hin ist, bildet sich einer brauner Hof um die Ventilfeder.
 
Hallo,
Ventilführungen sind da nicht die alleinige Ursache. Es läuft da auch im Extremfall nicht so gewaltig viel Öl durch, dass du Dir den Sitz versaust.
Hast Du die Stössel mal kontrolliert?
Wenn Du da ordentlich Pitting hast, klappert es auch brutal.
Auch wenn der Zylinder rechts nicht richtig mitläuft klappert es.
Ich glaube du kommst um eine erneute Komplettrenovierung der Vergaser (GmS reagiert nicht) und um eine Demontage der Zylinder nicht herum.

Gruß
Kai
 
...Das Motorrad reagiert total empfindlich auf die Einstellung des Drosselklappenanschlages links, rechts kann ich ihn verdrehen, wie ich will (2, 3, 4 Umdrehungen), ohne dass überhaupt etwas passiert...

... Ich glaube du kommst um eine erneute Komplettrenovierung der Vergaser (GmS reagiert nicht) und um eine Demontage der Zylinder nicht herum. ...
Meinst Du tatsächlich den Drosselklappenanschlag oder, wie Kai schon interpretiert, die Gemischregulierschraube?

Keine Reaktion auf die Drosselklappenstellung wäre schon sehr eigenartig.
 
Keine Reaktion auf die Drosselklappenstellung wäre schon sehr eigenartig.
Nö. Der eingepresste Gewindeeinsatz im Halteblech der Drosselklappe kann sich lösen, dann dreht sich alles, nur nicht die Anschlagsschraube im Gewinde.

Ich bin trotzdem zu einer großen Wahrscheinlichkeit bei einem Vergaserproblem.

Gruß, Hendrik
 
Mir fehlt noch die Antwort, ob beim Ventile einstellen die Kurbelwelle für den 2. Zylinder auch um 360 Grad weitergedreht wurde. Falls nicht, dann habe ich HIER einen Beitrag mit ähnlichen Symptomen gefunden. #1 zur Hälfte, #9 und #21 zu lesen ist völlig ausreichend.

Gruß Bernhard
 
Hallo Motorad-Doktoren.
@ Martin: Ja, beim richtigen OT kontrolliert., Ich hab auch nochmal rumgedreht (also 360° weiter), dann hab ich an den Ventilen gar kein Spiel.
@ Bernhard: Die Ventile links konnte ich nach der 360° Drehung dann einstellen. Daher gehe ich ganz fest davon aus, dass es nicht das Symtom wie in Deinem verlinkten Beitrag ist (trotzdem vielen Dank dafür !!!).
@ Wolfram: Ich meine tatsächlich den Drosselklappenanschlag. Es ist komplett egal, was ich mit der Drosselklappenanschlagschraube mache - die Drehzahl und auch das Laufverhalten ändert sich rechts nicht. Links drehe ich eine Viertelumdrehung und habe schon deutlich mehr bzw. weniger Standgas.
@Rainer: Ja, der rechte Ansaugstutzen sitzt fest (Du meinst bestimmt wegen Falschluft, oder?).
@ Kai: Ja, ich denke um eine Demontage der ZylinderKÖPFE komme ich wahrscheinlich nicht herum. Die Zylinder samt Kolben würde ich gern im Block belassen.
Erst einmal vielen Dank für die rege Beteiligung. Falls jemand mit den neuen Infos neue Schlüsse ziehen kann, darf er das gern tun.
Mir erklärt es sich beispielsweise nicht, warum der Schieber mit Menbran der rechten Seite nach dem Tausch nach links dort funktioniert - wenn doch mit bloßem Auge kein Defekt zu sehen war (verdreht oder bei der Montage gequetscht war auch nichts...).
Und wohler kommen die neu aufgetretenen Fehlzündungen bei 3.000 U/Min. ?

LG, Lars.
 
Wenn sich nichts tut beim Drehen and der Anschlagschraube bei bis zu 4 Umdrehungen, öffnet möglicherweise die Drosselklappe, aus welchem Grund auch immer, ja gar nicht beim Gas aufdrehen.
Du sagst, du hast den/die Schieber beim Gasgeben beobachtet, konntest du auch sehen, ob die Drosselklappe überhaupt öffnet?
 
....
Mir erklärt es sich beispielsweise nicht, warum der Schieber mit Menbran der rechten Seite nach dem Tausch nach links dort funktioniert - wenn doch mit bloßem Auge kein Defekt zu sehen war (verdreht oder bei der Montage gequetscht war auch nichts...).
Und wohler kommen die neu aufgetretenen Fehlzündungen bei 3.000 U/Min. ?
Setze versuchsweise den gesamten funktionierenden Vergaser von links nach rechts. Wenn er auch dort nicht funktioniert, hast du eine mögliche Ursache weniger. Wahrscheinlich ist etwas im Ventiltrieb kaputt.
 
Servus, tausch doch maldoe Gaser. Wandert derFehler mit, ist dort zu suchen. Bleibt der Fehler kannste die schonmal ausschließen. Ist doch schnell gemacht.

Gruß
Der Indianer

Oh jeh, hergebrannt von Frank
 
Die Domdeckel können undicht werden und durch Schmutz/Korrosion die Führung der Unterdruckkolben beschädigen.

Gruss, Hendrik
 
Hallo Indianer!
Das ist eine gute Idee. Werde ich machen. Aber egal ob sie dann gut läuft oder nicht, das laute Klackern wird vermutlich nicht davon weggehen. Wahrscheinlich hab ich gleich 2 Baustellen am Motorrad - den Vergaser und etwas "Mechanisches".
 
Also Kopf runter.
Wenn da nichs zu finden ist Zylinder runter (würde ich vorsichtshalber runtermachen) wegen Stößelkontrolle.
Bei einem mechanischen Schaden reagiert die Anschlagschraube auch nicht mehr.
 
Kennt jemand einen guten Motorenbauer (oder vielleicht auch jemand aus dem Forum), an den ich mich wenden könnte? Ich wohne in Oldenburg (Niedersachsen), aber 2 Zylinderköpfe sind ja weder besonders groß noch schwer, so dass man sie auch problemlos verschicken könnte.
Ich sehe das wie Du Martin - vielleicht ist es ein mechanisches Problem, das den Vergaser nur als Schuldigen dastehen lässt...
LG, Lars.
 
... Keine Reaktion auf die Drosselklappenstellung wäre schon sehr eigenartig.

. Der eingepresste Gewindeeinsatz im Halteblech der Drosselklappe kann sich lösen, dann dreht sich alles, nur nicht die Anschlagsschraube im Gewinde. ...
Hallo Lars,

ich bleibe bei meiner Aussage. Das wäre sogar sehr eigenartig.

Wenn sich jedoch keine Reaktion auf das Eindrehen der Anschlagschaube ergibt, also Drehen im Uhrzeigersinn, dann sollte man nach dem schauen, was Hendrik beschrieben hat.
 
Hallo,
ein Motor braucht Luft, Sprit und Funken! Mehr nicht.
Wenn er nicht auf die Öffnung der Drosselklappen reagiert ist was oberfaul, da allein der Luftüberschuss schon für eine Drehzahlerhöhung sorgt.... auch ohne weitere Anreicherung mit Sprit!
Lass ihn mal ohne Ansaugbögen laufen und schieb die Unterdruck Kolben manuell hoch und beobachte die Klappen beim Gasgeben.
und ja, du kannst auch einfach den Zug stramm stellen so dass sich die Klappe leicht öffnet.
Wie sehen eigentlich die Zündkerzen aus?
Gruß
Kai
 
Ohne nochmal alles gelesen zu haben.
So lange das Klappern nicht weg ist, würde ich nichs mehr an den Vergasern machen.

Habe mal an einem 4V V Motor die Ventile eingestellt. Hat auch geklappert und keine Leistung gehabt.
Noch mal nach dem Buch eingestellt und gut war es. An einem Zylinder hab ich was verbockt.

Wenn die Ventile wirklich richtig sind Klappern suchen un beseitigen.
 
Hallo Leute!
Ich habe gestern Abend einen Druckverlust-Tester bestellt und werde als nächstes einen entsprechenden Test machen.
Wenn die BMW - wie ich befürchte - Druck über das Auslassventil oder das Einlassventil verliert, werde ich die Zylinderköpfe von einem Motorenbauer überarbeiten lassen. Ich hatte per PN einen Tip bekommen, eine Firma in Visbek (bei Vechta) anzufragen. Das ist von Oldenburg aus gar nicht weit weg.
Ich werde berichten, sobald ich den Druckverlust-Test gemacht habe. Leider wird das wohl erst was Anfang nächster Woche (ist heute mit DHL versandt worden).
Viele Grüße,
Lars.
 
Kennt jemand einen guten Motorenbauer (oder vielleicht auch jemand aus dem Forum), an den ich mich wenden könnte? Ich wohne in Oldenburg (Niedersachsen), aber 2 Zylinderköpfe sind ja weder besonders groß noch schwer, so dass man sie auch problemlos verschicken könnte.
Ich sehe das wie Du Martin - vielleicht ist es ein mechanisches Problem, das den Vergaser nur als Schuldigen dastehen lässt...
LG, Lars.
Hallo Lars,
ist hier im Forum die häufigste Empfehlung.

Grüße aus der Rureifel
Michael
 
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