R80 mit 1000 Umbau und 32 er Bing

Zwar schon alt das Thema, aber ich hab auch noch ne Frage und wollte keinen neuen Fred aufmachen. Meine R60/2 G/S mit 75/6 Motor und 800er Kit lief mit 135 Hauptdüse, 2,68 Nadeldüse, Nadel Stellung 3 nicht besonders gut. Sie verhungerte schon im mittleren Drehzahlbereich. Ich hatte noch einen Satz 150er Hauptdüsen von meiner R100 rumliegen und hab diese ausprobiert. Jetzt läuft sie wesentlich besser aber obenrum merkt man das mehr gehen würde. Jetzt will ich nicht unendlich viele Nadeln und Düsen ausprobieren und frage mich was, welchen Effekt hat. Mit der 150er HD bekommt der Motor ein fetteres Gemisch. Müsste dann nicht auch eine grössere Nadeldüse rein? Wenn ja, wie gross? Wie ist der Effekt der Nadelstellung. Stellung 2 mehr Luft über den Drehzahlbereich? Bin mal gespannt. Gruss JK

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Ach, schau an, bei dir ist eines von Thomas` hübschen Krafträdern gelandet! :respekt:

Dein Luftfilter ist sehr "offen"...daher wohl der Bedarf an einer größeren HD. Größere Nadeldüse ist kein Muss mit einer größeren HD, aber du könntest beispielsweise 2,70 probieren...oder probeweise die Nadel mal auf die 4. hängen und schauen, was passiert. Wenn noch fetter die richtige Tendenz sein sollte, kannst du auch nochmal die Hauptdüse etwas vergrössern. Die Regelbereiche des Vergasers gehen ineinander über, somit wirst du etwas probieren müssen, vermutlich auch in beide Richtungen (fetter/magerer). 150er HD bei kleinen Vergasern finde ich schon ziemlich groß.

Gruß, Hendrik
 
Jepp, nach einem Zwischenstopp im windigen Whaven landete das "Kraftrad" von Thomas letztendlich bei mir. Sie hatte 79 km auf dem Tacho, ich denke ich muss ihr auch ein wenig Zeit geben sich auf die neue HD einzustellen. Mit der 135er ging es aber wirklich nicht.

Besten Dank, Stellung 4 werde ich mal probieren.
Gruss Jörg
 
...800er Kit lief mit 135 Hauptdüse, 2,68 Nadeldüse, Nadel Stellung 3 nicht besonders gut. Sie verhungerte schon im mittleren Drehzahlbereich.
Das ist die Einstellung ist für den Plattenluftfilter mit großem und kleinem Schnorchel. Meiner Erfahrung kann man die nicht mehr sinnvoll abmagern. HD 150 ist sicher zu fett und dürfte den Spritverbrauch hochtreiben. Fett läuft immer - wenn man keine Lust auf sinnvolle Abstimmung hat.
 
Nadelstellung 2 läuft richtig gut. Gerne würde ich noch mit verschiedenen HD und ND rumexperimentieren, aber 22€ pro Satz plus ND geht langsam ins Geld. Kennt ihr eine Bezugsquelle wo es Düsensätze etwas günstiger gibt? Finde im Netz immer nur einzelne Düsen.

Gruss, Jörg
 
Okay...also doch in die magerere Richtung, oder haben wir ein Verständigungsproblem hinsichtlich der Zählung der Nadelstellungen?

Kempmann in Berlin hat noch humanere Preise bei solchen Teilen.

Gruß, Hendrik
 
Okay...also doch in die magerere Richtung, oder haben wir ein Verständigungsproblem hinsichtlich der Zählung der Nadelstellungen?

Kempmann in Berlin hat noch humanere Preise bei solchen Teilen.

Gruß, Hendrik
Wenn von oben gezählt wird, wird es deutlich fetter.
 
Hallo Zusammen,
ich plane gerade den Umbau meiner R80G/S mit 1000ccm Siebenrock, leichten Pleuel von Motoren Israel und die Wank Stössel (die kommen morgen an)
Den Zylinderkopf lasse ich auch noch revidieren.
Jetzt frage ich mich ob ich die Düsen auch lieber ändern sollte. Dachte da an:
  • Hauptdüse 145 (Orig. 135)
  • Nadeldüse 2.66 (Orig. 2.64)
  • Leerlaufdüse bleibt Original bei 45
  • Nadelstellung auf drei, also Standard (mittel)
Was meint Ihr? Sinnvoll oder original belassen oder komplett andere Werte?

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Hi Norbert,

ich hab alles so gelassen wie es mit 800ccm war, als ich den vollen Liter eingebaut hab. Ok, Ingitech mit DZ hab ich schon :wink1:
Und, ich hab ne andere Bremse vorne, macht durchaus Sinn :oberl:
Und, ich hab die Abgasanlage der Paralever R dran :gfreu:
Und, ich hab mittlerweile eine andere Gabel, macht auch was :piesacken:
Und, ich hab mehr Leistung unterm Hintern als ich und die olle Q vertragen :D

Und es macht Spass :pfeif:
 
Warum leichtere Pleuel ?
Originaler Revolver-Auspuff ?
Solange Du keine andere Nocke einbaust, würde ich erstmal bei der Originalbedüsung bleiben.
 
Die leichten Pleuel hab ich bei der R60/5 und meiner R100RS auch verbaut, sorgt für weniger Vibration und aufgrund der geringeren Masse mehr Spritzigkeit.
Ob das jetzt was für ne G/S sei noch auszuloten 😅 Hoffe mal das der Punch von unten nicht drunter leidet weil dann weniger Schwungmasse vorhanden sein wird. Schliesslich sind die neuen Kolben auch schon viel leichter als die Originalen.

Japp der Auspuff bleibt, ich will auf jeden Fall die original Optik beibehalten.

Bzgl. Nockenwelle bin ich mir noch nicht ganz sicher ob wirklich Notwendig.
Ins Auge gesprungen ist mir aber die assymetrische Nockenwelle, diese verspricht anscheinend die eierlegende Wollmichsau zu sein.
Allerdings ist das wieder viel mehr Arbeit als einfach nur die Zylinder öffnen.
 
Hallo Zusammen,
ich plane gerade den Umbau meiner R80G/S mit 1000ccm Siebenrock, leichten Pleuel von Motoren Israel und die Wank Stössel (die kommen morgen an)
Den Zylinderkopf lasse ich auch noch revidieren.
Jetzt frage ich mich ob ich die Düsen auch lieber ändern sollte. Dachte da an:
  • Hauptdüse 145 (Orig. 135)
  • Nadeldüse 2.66 (Orig. 2.64)
  • Leerlaufdüse bleibt Original bei 45
  • Nadelstellung auf drei, also Standard (mittel)
Was meint Ihr? Sinnvoll oder original belassen oder komplett andere Werte?

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Hallo, Norbert
das ist meine Empfehlung für deine R80G/S:
Hauptdüse 135(wie Serie)
LL-Düse 45(wie Serie)
Düsennadelstellung 3(1 Stufe tiefer als Serie)
Düsennadel Serie,
dazu Nadeldüse 2,66(evtl. geht 2,64)

oder optimale Variante:
Düsennadel bearbeitet auf 2,45mm im zylindrischen Teil, dann geht 2,64 auf jeden Fall, bei mir sogar 2,62

Die von dir vorgeschlagene Bedüsung ist deutlich zu fett und zwar sowohl bei Teillast als auch bei Volllast.
Hintergrund: Mit dem vergrößerten Hubraum steigt der Unterdruck am Düsenaustritt an und die Teillastabstimmung wird mit der serienmäßigen Nadeldüse deutlich zu fett. Eine CO-Messung zeigt das eindeutig. Mit dieser nicht optimalen Abstimmung fahren mit Sicherheit die meisten dieser Umbauten herum. Ergebnis sind zu hoher Verbrauch speziell auf der Landstraße und kräftiger Kraftstoffeintrag ins Öl, kann mann man am Ölmesstab gut riechen.

Gruß
Helmut
 
Die wesentliche Frage ist ja auch (vllt. hab ichs auch überlesen): Welche Schnorchel sollen Verwendung finden (gross/gross oder gross/klein)...davon ist die Bedüsung abhängig. Die Kombi 2,64/HD 135 gab es meines Erachtens nicht, weder bei 800 noch 1000. Zu 2,64 gehört die 145er HD und Nadelstellung 4, bei der späteren Bedüsung für Schnorchel gross/klein ist die Kombi 135/2,68. Ich würde wg. 1000er mit 135/2,66/3 anfangen, so wie bei den Monos mit 1000ccm....Evtl. noch 140er HD und Nadeldüsen 2,64 bereit legen, um optimieren zu können.

Gruss, Hendrik
 
Bei meinen drei BMWs (250er, 750er, 1000er) habe ich an den Vergasern schon sehr herumprobiert, auch bei Luftfilterung und Ansaugweg. Sehr überrascht bin ich immer wieder, dass die 75/5 mit ihrer Monster-ND der Größe 2,73 und der im Verhältnis zur Siebenrock-1000er mit 32er Bings größeren Hauptbedüsung sich so schön und sparsam fahren lässt.
Hier in Österreich müssen alle BMWs jährlich zum "TÜV", inklusive Abgasuntersuchung.
Am Besten schneidet immer die 25/2 mit dem größeren Vergaser ab (24er Bing).

Trotz der wertvollen Vergasertipps von Helmut führt letztlich kein Weg an eigenen Abstimmungsarbeiten vorbei. Fleißarbeit, die sich aber lohnt!
 
... Ich würde wg. 1000er mit 135/2,66/3 anfangen, so wie bei den Monos mit 1000ccm....

Genau so habe ich auch gedacht und gemacht nach dem Einbau eines 1000er Motors + Monolever 2in2-Anlage in meine ST.

Wegen des damit für meinen Geschmack etwas zu hohen Verbrauchs bin ich mit der ND auf 2.64 runtergegangen; läuft ausgezeichnet.
 
Ich hab für den 1000 er Siebenrock Umbau (schon einige Jahre her) an meiner GS dann die Vergasrebestückung der R100RS ab BJ 87 gewählt,

Ist laut Listen das Gleiche wie die R80GS, aber mit 2,66 statt 2,68 er Nadeldüse.

Ich bin damit recht zufrieden und auf Langstrecke auch ca. 6l/100Km unterwegs.

Das ganze hat dann vor geraumer Zeit noch einen 34/11 Endantrieb bekommen. den originalen 37/11 hab ich nun übrig, heb ihn aber mal auf.

Das Ganze GS Konstrukt ist übrigens sehr alltagstauglich, kann auch Kurz- sowie Langstrecken fahren. Also ich kann damit 1. in Stall und 2. noch ne Runde ums Hinterland.
 
Ach ja, AU muss meine GS auch. 4%CO hat se immer wenn sie kalt ist.

Mal schauen ob wir auch bald jedes Jahr zum Dampfkesselprüferverein fahren dürfen zum "`s Werkl zaog`n".
Hoffentlich dauert noch ein wenig...... Mir graut!!!

Ich würd gern mal am Hafi messen was da an Emissionen rauskommt wenn man an den Hinterreifen die Hufis auskratzt und der die Haxn heben muss. Könnte sein dass man dann noch ein Emissions-Gutachten braucht....

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Alle 800er Paralever haben ab Werk d.h. "original" ein HAG mit 32/10 drin.

Ein 37/11er Para-HAG hat's m.W. nie gegeben.
Stimmt,
wenn es für die Paralever ein 37/11 HAG gäbe würde die 80GS mit dem 17“ Hinterrad wohl zu hoch drehen.
Insofern entspricht deren Übersetzung 32/10 der 37/11 mit 18“ Hinterrad.
Die der R100GS mit 11/34 annähernd der 32/10 mit 18“ Hinterrad.
 

Na, dann streiche ich mal das "m.W." in Beitrag 54.

... wenn es für die Paralever ein 37/11 HAG gäbe würde die 80GS mit dem 17“ Hinterrad wohl zu hoch drehen.
Insofern entspricht deren Übersetzung 32/10 der 37/11 mit 18“ Hinterrad.

So issas. Und wegen der "Kreuzung" aus der seligen Vor-Para-Zeit vorhandenen HAG-Übersetzungen mit dem 17-Zöller auf der Hinterhufe gab's dann auch die vorher nicht bekannten Tachowegdrehzahlen wie z.B. 735.

Die der R100GS mit 11/34 annähernd der 32/10 mit 18“ Hinterrad.

Was für einen gut im Saft stehenden 1000er ein bisserl kurz ist. Weswegen ich froh bin dass meine ST seit zwei Tagen zusätzlich zum schon vorhandenen längeren 5. Gang mit einem 3,2er Monolever-4-Loch-HAG statt des serienmäßigen 3,36er bestückt ist. Damit ergibt sich im 5. Gang ein Verhältnis als hätte man ein serienmäßiges Getriebe mit einem - fiktiven - HAG mit 3,04. Damit und wegen des 18 statt 17-Zöllers ist sie deutlich länger übersetzt als die Motorspendrin R 100 R. Da sie einen guten halben Zentner leichter ist ... kein Problem. Und wenn mir das immer noch nicht reicht ... ein 3,0er wartet schon auf seinen Einsatz.
 
Ich habe ja auch den Vergleich dazu in der Praxis mit den drei verschiedenen HAG und Radgrößen in der R 80 Monolever von 85, der R 80 ST und Paralever R100R.
Letzgenannte mit schmälerem und Umfang geringeren 130/80 Reifen wie GS anstatt der Seriengröße 140/80.

Hilfreich dazu auch der R80ST -Getrieberechner in der Linkliste des Forums. ;;-)
 
Schlauer ist das ...

... und Fritz ... das hat Dich nicht stutzig gemacht: "... mit einem 3,2er Monolever-4-Loch-HAG statt des serienmäßigen 3,36er ..." ? ;);)
Nein Werner :D
den Beitrag dazu habe ich hier mal schon gelesen. ;;-)

Bei meiner ST als Kurvenräuber vorwiegend in den Bergen eingesetzt passt mir das 3,36 HAG. :gfreu:
 
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