R80GS Rahmen verzogen - reparabel?

Ja, genau so, wenigstens du hast mich verstanden.
Bei BMW gab (gibt?) es Grenzwerte bis zu denen der Ramen gerichtet wird. Das im #18 geschriebene hab ich genau so erlebt und nicht erfunden. Ich mach hier keine Märchenstunde. Von der Logik her ist das für mich verständlich, alles hat doch irgendwie seine Grenzen.

gruss peter
Solange Du für Deine Behauptungen keinen Nachweis bringen kannst, bleibt es für mich eine von Deinen Geschichten, hier aus dem Kapitel : 1000 und 1 Rahmenrichtung :rolleyes:
 
Das Moped komplett zu strippen ist nicht das Thema, da hab ich schon schlimmere Projekte gehabt. Die Alternative zum Richten (lassen) wäre eben, sich einen gebrauchten Rahmen mit Papieren von einem Schlacht-Moped zu besorgen; da gibts ja hin und wieder welche. Nachteil: Eintragungen usw sind dahin…
An meiner R 1100 RS wurde nach einem Wildcrash das Rahmenvorderteil gegen ein gebrauchtes Teil getauscht.
Dessen Rahmennummer wurde ge-X-t, die von meinem Rahmen eingeschlagen und vom TÜV bestätigt. Der Umbau ist in den Papieren eingetragen.
Hintergrund waren die Eintragungen nach dem Gespannumbau Jahre zuvor.
 
nach dem Schweißen muß auf jeden Fall spannungsarm geglüht werden
viel Erfolg Paul
Das wird bei BMW seit dem Produktionsende der /2-Modelle nicht mehr gemacht. Die werden geschweisst und dann ggf. kalt nachgerichtet.
Bei den herstellungsbedingten Verformungen handelt es sich um sehr geringe schweissbedingte Abweichungen, die sich leicht kalt korrigieren lassen. Das haben die Hersteller auch festgestellt und sparen sich diesen Arbeitsschritt.
Das sieht bei unfallbedingten Beschädigungen gabz anders aus.
Kalt richten ist hier nicht materialgerecht. Du hast in der kaltverformten Beschädigung immer eine Materialverfestigung. Biegst Du dann am Rahmen rum, ist diese Stelle die letzte, die wieder zurück in den Urzustand geht. Deswegen genau hier erwärmen, dann gehts auch hier und die Verfestigung ist raus.
In Videos wird oft gezeigt, wie Rahmen mehr oder weniger mit viel hydraulischer Unterstützung " in Form" gebracht werden. Das ist weder fach- noch sachgerecht.
Ich kann vor so einer Arbeit nur warnen, aber es ist halt günstiger, schneller ( Abkühlzeit fällt weg) wird im Netz gezeigt, kannst nix gegen machen 🤷‍♂️
 
An meiner R 1100 RS wurde nach einem Wildcrash das Rahmenvorderteil gegen ein gebrauchtes Teil getauscht.
Dessen Rahmennummer wurde ge-X-t, die von meinem Rahmen eingeschlagen und vom TÜV bestätigt. Der Umbau ist in den Papieren eingetragen.
Hintergrund waren die Eintragungen nach dem Gespannumbau Jahre zuvor.
Das Alugussteil geht nie kaputt. Manchmal weitet sich die Aufnahmebohrung für den Kugelkopf im Alugussteil. Was verbiegt sind die beiden Stützstreben dahinter zum Motor. Und der Dreieckslenker manchmal um den dortigen Kugelkopf drumrum. Das wars bei den Fahrwerken.
 
Interessant fand ich, dass mein Rahmeninstandsetzer sagte, dass nicht der Lenkkopf, sondern die Aufnahmen der Gleitrohre der Hinterradfederung (R25) gerichtet würden. Man könnte wohl auch sagen "entscheidend ist, was hinten rauskommt".
Mein 2-Ventiler-GS-Gespann sieht aus, als sei die Vorderradschwinge seitlich verbogen. Tatsächlich ist das aber vom Hersteller gewollt gewesen. Früher hat man der Solomaschine Sturz nach links gegeben. Bei einer angefertigten Schwinge (vorn) stellt man nur das Vorderrad schräg.
 
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