Q-Michael
Stammgast
Hallo Hans,
das was Du da meinst ist die Kommutierung!
Stell Dir vor das eine der Dioden gerade leitet. Deren Induktivität ist jedoch aufmagnetisiert. In einer Ind. kann der Strom nicht springen! Jetzt kommt der Schnittpunkt, wo die eine Wechselspannung größer wie die andere wird. Leider ist in deren Ind. der Strom Null. Also leiten beide Dioden. Das ist kein Kurzschluss, sondern die "Kommutierungsspannung", das ist jetzt die Spannung (Uu-UV)/2 (das heisst dann mittenpotenzial) magnetisiert ein L auf und das andere ab.
Das ganze ist nicht einfach zu erklären. Ich brauche bei Studenten im 6. Semester bestimmt 2 Monate bei 2 Semesterwochenstunden.
Seit mehreren Wochen plane ich einen Erklärungsversuch. Jetzt muss man verschiedene Gesetze und Zusammenhänge voraussetzten oder hier erklären. Ich will jetzt nicht damit sagen das alle hier doof sind, aber es muss eine Erklärung so erfolgen, das man das ganze am besten erst als Einweggleichrichtung an ohmscher Last erklärt.
Dann mit Einweggleichrichtung, L an der Wechselspannungsseite und Spannungsquelle als Last.
Dann als Brückengleichrichter und dann mit Drehstrom.
In den ganzen Büchern, die ich kenne lehren die Kollegen das ganze an ohmsch-Induktiver Last oder sogar mit Konstantsrom. Das kommt aus der historie, weil man halt früher im Zug mit Gleichstrommaschinen gefahren ist. Da ist immer eine sehr große Induktivität in Reihe zur LAst
Wie gesagt eine schöne Sache für meine neue Vorlesung aber wird erst im SS 2017 gemacht.
VG Michael
PS: die Dioden sind da immer in Flussrichtung, das reverse recovery kann man bei diesen Dioden vernachlässigen
das was Du da meinst ist die Kommutierung!
Stell Dir vor das eine der Dioden gerade leitet. Deren Induktivität ist jedoch aufmagnetisiert. In einer Ind. kann der Strom nicht springen! Jetzt kommt der Schnittpunkt, wo die eine Wechselspannung größer wie die andere wird. Leider ist in deren Ind. der Strom Null. Also leiten beide Dioden. Das ist kein Kurzschluss, sondern die "Kommutierungsspannung", das ist jetzt die Spannung (Uu-UV)/2 (das heisst dann mittenpotenzial) magnetisiert ein L auf und das andere ab.
Das ganze ist nicht einfach zu erklären. Ich brauche bei Studenten im 6. Semester bestimmt 2 Monate bei 2 Semesterwochenstunden.
Seit mehreren Wochen plane ich einen Erklärungsversuch. Jetzt muss man verschiedene Gesetze und Zusammenhänge voraussetzten oder hier erklären. Ich will jetzt nicht damit sagen das alle hier doof sind, aber es muss eine Erklärung so erfolgen, das man das ganze am besten erst als Einweggleichrichtung an ohmscher Last erklärt.
Dann mit Einweggleichrichtung, L an der Wechselspannungsseite und Spannungsquelle als Last.
Dann als Brückengleichrichter und dann mit Drehstrom.
In den ganzen Büchern, die ich kenne lehren die Kollegen das ganze an ohmsch-Induktiver Last oder sogar mit Konstantsrom. Das kommt aus der historie, weil man halt früher im Zug mit Gleichstrommaschinen gefahren ist. Da ist immer eine sehr große Induktivität in Reihe zur LAst
Wie gesagt eine schöne Sache für meine neue Vorlesung aber wird erst im SS 2017 gemacht.
VG Michael
PS: die Dioden sind da immer in Flussrichtung, das reverse recovery kann man bei diesen Dioden vernachlässigen
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