goodfun
Teilnehmer
Liebe Freunde,
ich befinde mich z.Z. wiedermal in einer Zwickmühle.
Neulich war ich mit meiner erst dieses Jahr erstandenen R100GS PD, Bj 94 bei einem von einem Freund als BMW Spezialisten apostrophierem Mechaniker. Da ich im allgemeinen sehr schlechte Erfahrungen mit Vertretern dieses Berufstandes habe, fuhr ich mal vorbei um mich und mein Bike vorzustellen und mal die Leute persönlich kennenzulernen.
Beim Anblick von knapp 100T Km am Tacho, fragte der Mechaniker, der sich als Fachman für ältere Modelle vorstellte, mich wann denn der Motor überholt worden wäre. Als ich dies verneinte erklärte er mir diese Motoren sollten bei erreichen der 80 bis100T Km Grenze grundsätzlich überholt (Ventilschaftführungen, Kolben.+-ringe, Ventil.+-sitz zumind überprüfen u. ggfalls einschleifen od tauschen, Kopf müsse geplant)werden.
Nun, mein Motor "schwitzt" nicht, Ölverbrauch ist maginal, der Kompressionsdruck liegt bei etwas über 8 bar (der Verkäufer sagte damals etwas von ca.7 bar), wenn Sie läuft hängt Sie meiner Meinung nach recht gut am ´Gas`. Allso weshalb aufmachen (KV ca.700€)?
Auf meine Frage ob bei solchen Arbeiten der Einbau eines Siebenrocksatzes nicht sinnvoll wäre, meinte er, daß dieser zu teuer für die tatsächliche Leistung wäre. Um einern besseren Drehzahlverlauf zu bekommen müsse man lediglich nur einen anderen, modifizierten, Auspuff verwenden. Da ich als Laie und Normalfahrer mehr an Langlebigkeit und Laufruhe als an Motorleistung interessiert bin war ich ob dieser Antwort etwas erstaunt. Als bei einem meiner anderen Bikes solcherartige Reparaturen anstanden, die neuen orig. Kolben eine Gew.Diff von über 8 Gramm aufwiesen u. deshalb entsprechende Nacharbeitungen die mehrere Stunden beanspruchten,nötig wurden, merkte ich den Unterschied zum Origal sofort. Die aus diesen Arbeiten resultierende Laufruhe und Drehfreudigkeit entschädigte aber für vieles. Damals kannte ich d. Fa. Siebenrock und ihre Produkte noch nicht. Eine Ausgewogenheit der beweglichen Massen bei gleichzeitig max. sinnvolle Gewichtsreuktion und guter Produktqualität scheint mir logisch und wünschenswert.
Nun wüsste ich gerne Eure Erfahrungen über die Notwendigkeit solch schwerwiegende Motorarbeiten.
Warum wurde was bei wieviel Km gemacht/notwendig.
Hat vielleich jemand den Siebenrock-kitt (bezieht sich auf den normalen Kolbensatz f.1000ccm, nicht big B.) bei sich verbaut? Wie sind seine Erfahrungen?
Vielen Dank im voraus, Georg
ich befinde mich z.Z. wiedermal in einer Zwickmühle.
Neulich war ich mit meiner erst dieses Jahr erstandenen R100GS PD, Bj 94 bei einem von einem Freund als BMW Spezialisten apostrophierem Mechaniker. Da ich im allgemeinen sehr schlechte Erfahrungen mit Vertretern dieses Berufstandes habe, fuhr ich mal vorbei um mich und mein Bike vorzustellen und mal die Leute persönlich kennenzulernen.
Beim Anblick von knapp 100T Km am Tacho, fragte der Mechaniker, der sich als Fachman für ältere Modelle vorstellte, mich wann denn der Motor überholt worden wäre. Als ich dies verneinte erklärte er mir diese Motoren sollten bei erreichen der 80 bis100T Km Grenze grundsätzlich überholt (Ventilschaftführungen, Kolben.+-ringe, Ventil.+-sitz zumind überprüfen u. ggfalls einschleifen od tauschen, Kopf müsse geplant)werden.
Nun, mein Motor "schwitzt" nicht, Ölverbrauch ist maginal, der Kompressionsdruck liegt bei etwas über 8 bar (der Verkäufer sagte damals etwas von ca.7 bar), wenn Sie läuft hängt Sie meiner Meinung nach recht gut am ´Gas`. Allso weshalb aufmachen (KV ca.700€)?
Auf meine Frage ob bei solchen Arbeiten der Einbau eines Siebenrocksatzes nicht sinnvoll wäre, meinte er, daß dieser zu teuer für die tatsächliche Leistung wäre. Um einern besseren Drehzahlverlauf zu bekommen müsse man lediglich nur einen anderen, modifizierten, Auspuff verwenden. Da ich als Laie und Normalfahrer mehr an Langlebigkeit und Laufruhe als an Motorleistung interessiert bin war ich ob dieser Antwort etwas erstaunt. Als bei einem meiner anderen Bikes solcherartige Reparaturen anstanden, die neuen orig. Kolben eine Gew.Diff von über 8 Gramm aufwiesen u. deshalb entsprechende Nacharbeitungen die mehrere Stunden beanspruchten,nötig wurden, merkte ich den Unterschied zum Origal sofort. Die aus diesen Arbeiten resultierende Laufruhe und Drehfreudigkeit entschädigte aber für vieles. Damals kannte ich d. Fa. Siebenrock und ihre Produkte noch nicht. Eine Ausgewogenheit der beweglichen Massen bei gleichzeitig max. sinnvolle Gewichtsreuktion und guter Produktqualität scheint mir logisch und wünschenswert.
Nun wüsste ich gerne Eure Erfahrungen über die Notwendigkeit solch schwerwiegende Motorarbeiten.
Warum wurde was bei wieviel Km gemacht/notwendig.
Hat vielleich jemand den Siebenrock-kitt (bezieht sich auf den normalen Kolbensatz f.1000ccm, nicht big B.) bei sich verbaut? Wie sind seine Erfahrungen?
Vielen Dank im voraus, Georg


. Der Ventilteller vom rechten Auslassventil hatte ein Loch in den Kolben geschlagen und war im Kolbenboden verklemmt. Große Brocken vom Kolben lagen auf der Ölwanne
hat mir dann (hinterher
werde auch weiterhin erst reparieren wenn was kaputt ist.
... nicht, dass man dem Motor was flüstern will. Nein, vielemehr kann man dann das Flüstern des Motors hören, ob er ankündigt, dass da bald was "fällig" ist.

