Wie lang hält ne Kung Long Batterie

Moin,
Gestern wollte ich mein Bike R 100 GS wieder startklar für den Küs machen. Habe die Batterie daher nachgeladen. Allerdings sprang mein Ladegerät Ctek Mx 5 in den Störungsmodus. Wiederholen des Vorgangs half nicht.
Hat die Batterie irgendwelche Probleme, das Motorrad zu starten?

Du schreibst bisher nur, dass das Ladegerät in den Störungsmodus geht, aber nichts zum Startverhalten der Q.

Ansonsten: Die KL in meiner GS wurde vor ziemlich genau 6 Jahren eingebaut und tut immer noch problemlos Ihren Dienst. Die kommt nur in richtig kalten Wintern 1x pro Winter kurzzeitig (15-30 min) an ein normales Ladegerät, das wars dann auch schon. Die Gründe hat Hans erwähnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Hans, die LiMa deiner GS lädt die Batterie ja auch hinreichend. Ältere BMW LiMa schaffen es selbst im Langstreckenbetrieb nicht, die Batterie "voll" aufzuladen. Gerade für eine längere Einlagerung ist aber ein möglichst hoher SOC sehr sinnvoll. Von daher ist es nicht grundsätzlich falsch vor der Winterpause mit einem geeigneten Ladegerät aufzuladen. Nach Datenblatt von Kung Long könnte ein CTEKmit Winterstellung "Schneeflocke" dafür geeignet sein.

Wie bitte ist "ältere BMW" definiert? Wüsste nicht, dass sich die Höhe der Ladespannung bei den 2-Ventilern geändert hat.

Und wieso sollen sie das nicht schaffen, die Batterie "voll" zu laden, wenn sie die Ladespannung erreichen?

Meine 90/6 wird meist nur auf kürzeren Strecken bewegt, die KL wird nie ausgebaut oder abgeklemmt oder nachgeladen und hält trotzdem schon seit 8 Jahren.

Dafür hatte ich schon 2 Hawker, die innerhalb eines Jahres platt waren.

Mit Sicherheit gilt auch für die Batterien die bei Industrieprodukten bekannte Badewannenkurve => entweder es fällt gleich aus oder es hält.
 
Hallo Hans, die LiMa deiner GS lädt die Batterie ja auch hinreichend. Ältere BMW LiMa schaffen es selbst im Langstreckenbetrieb nicht, die Batterie "voll" aufzuladen. Gerade für eine längere Einlagerung ist aber ein möglichst hoher SOC sehr sinnvoll. Von daher ist es nicht grundsätzlich falsch vor der Winterpause mit einem geeigneten Ladegerät aufzuladen. Nach Datenblatt von Kung Long könnte ein CTEKmit Winterstellung "Schneeflocke" dafür geeignet sein.

Wobei man da unterscheiden muss:
Der klassische Nass-Akku hat eine recht hohe Selbstentladung. Bei dem ist ein sporadisches Nachladen sinnig um die Sulfatierung zu bremsen.
Bei allen Gel-basierten Typen ist die Selbstentladung aber deutlich geringer.
 
Wie bitte ist "ältere BMW" definiert? Wüsste nicht, dass sich die Höhe der Ladespannung bei den 2-Ventilern geändert hat. Und wieso sollen sie das nicht schaffen, die Batterie "voll" zu laden, wenn sie die Ladespannung erreichen?...

Ab 1989 wurde ein Stator verbaut, der einen wesentlich früheren Ladebeginn als ältere Statoren hat. Besonders ungünstigt sind die LiMa von R90S und frühen R100 ausgelegt. Vergrösserter Rotorlaufspalt = nominell niedrigere Leistung und flachere Ladespannungskurve. Details siehe Teilekunde Lima. Günstig wirkt sich bei älteren Lima aus, wenn möglichst wenige Verbraucher zugeschaltet sind. Batterielebensdauern von > 6 Jahren sind meiner Ansicht nach schon gut.
 
Kung Long jetzt 6 Jahre.
Wird in der Garage an Tante Lois primitiv Ladegerät über 12V Steckdose angeschlossen, also eigentlich immer.
Ich warte schon, daß ich mir endlich was moderneres zulegen darf.
Aber sie hält sich tapfer.
Länger oder zumindest gleichlang wie alles, was ich in über 30 Mopetjahren in meiner G/S hatte.
Gruß, Axel
 
Ab 1989 wurde ein Stator verbaut, der einen wesentlich früheren Ladebeginn als ältere Statoren hat. Besonders ungünstigt sind die LiMa von R90S und frühen R100 ausgelegt. Vergrösserter Rotorlaufspalt = nominell niedrigere Leistung und flachere Ladespannungskurve. Details siehe Teilekunde Lima. Günstig wirkt sich bei älteren Lima aus, wenn möglichst wenige Verbraucher zugeschaltet sind. Batterielebensdauern von > 6 Jahren sind meiner Ansicht nach schon gut.

Das sind alles Argumente bzgl. des Kurzstreckenbetriebes. Da haben wohl einige ihre Probleme mit der Lima.
 
..und womöglich noch an einem Erhaltungsladegerät angeschlossen?
Das tötet die Batterie ziemlich sicher.


Hallo Detlev,
was spricht gegen ein "Erhaltungsladegerät" an einem herkömmlichen Blei-Säure-Akku mit 25 Ah? Ich benütze solch ein Teil (das kleine Blaue vom Freundlichen) seit 16 Jahren. Original-Akku hielt 12 Jahre, Ersatz (Varta) hielt 8 Jahre, aktuell ist seit vier Jahren eine Bosch drin - kein Anzeichen von Schwäche. Die GS springt spontan an, egal ob kalt, saukalt oder warm.

Gruß aus dem Taubertal

ecke
 
Ab 1989 wurde ein Stator verbaut, der einen wesentlich früheren Ladebeginn als ältere Statoren hat. Besonders ungünstigt sind die LiMa von R90S und frühen R100 ausgelegt. Vergrösserter Rotorlaufspalt = nominell niedrigere Leistung und flachere Ladespannungskurve. Details siehe Teilekunde Lima. Günstig wirkt sich bei älteren Lima aus, wenn möglichst wenige Verbraucher zugeschaltet sind. Batterielebensdauern von > 6 Jahren sind meiner Ansicht nach schon gut.

Hi,
das ist zwar richtig, aber dennoch lädt die LiMa die Batterie komplett voll, bzw. ist in höheren Drehzahlen auch leistungsstärker. Einzig das Problem bei Stadtfahrten (sprich sehr niedriegen Durchschnittsdrehzahlen) kann es zu Problemen kommen bzw. brauch die LiMa länger, um die Batterie zu laden.

Hans

ps.: Klaus war schneller
 
Zuletzt bearbeitet:
..und womöglich noch an einem Erhaltungsladegerät angeschlossen?
Das tötet die Batterie ziemlich sicher.


Hallo Detlev,
was spricht gegen ein "Erhaltungsladegerät" an einem herkömmlichen Blei-Säure-Akku mit 25 Ah? ...

Die Aussage bezog sich auf die Kung Long und da kann ich sie bestätigen.
Beim Nass-Akku sieht das -wie ich weiter oben schon erwähnte- etwas anders aus.
 
Hallo Hans, die LiMa deiner GS lädt die Batterie ja auch hinreichend. Ältere BMW LiMa schaffen es selbst im Langstreckenbetrieb nicht, die Batterie "voll" aufzuladen. Gerade für eine längere Einlagerung ist aber ein möglichst hoher SOC sehr sinnvoll. Von daher ist es nicht grundsätzlich falsch vor der Winterpause mit einem geeigneten Ladegerät aufzuladen. Nach Datenblatt von Kung Long könnte ein CTEKmit Winterstellung "Schneeflocke" dafür geeignet sein.

Hallo Frank,

ich pflichte Dir grundsätzlich bei, lade allerdings sicherheitshalber die Batterie erst einen Tag vor Wieder-Inbetriebnahme mit dem Ctek, und auch nicht im Winter-Modus, da der eine Ladespannung ergibt, die jenseits der Gasungsrenze liegt. Was ausgast, ist nämlich bei einem Blei-Vlies-Akku ein für alle Mal weg.

Beste Grüße, Uwe
 
Moins,
also meine KL hält seit 5 Jahren. Im Herbst kommt das Moped meist in die Garage und ich denke mir: Machst mal nix, weil du fährst ja sicher nochmal. ;) Wenn es dann wieder warm wird, so Februar, März oder April, dreh ich den Schlüssel und das Moped springt an. Äh ist bei beiden meiner Mopeds so. Aber ich habe auch sicher gestellt, dass bei Zündung aus kein Strom fließt.
Nachdem meine Hawker davor mal mit dem Optimate 3 auf Erhaltungsladung über den Winter ganz dicke Backen bekommen hatte, wird nix mehr geladen. Und die Hawker war damals erst 2,5 Jahre.
Grüße MartinA-GS
 
Hm, meine Hawker hat nach 12 Jahren den Dienst quittiert, meine erste KungLong hält jetzt seit 6 Jahren problemlos. Was mache ich falsch? :D
 
Hm, meine Hawker hat nach 12 Jahren den Dienst quittiert, meine erste KungLong hält jetzt seit 6 Jahren problemlos. Was mache ich falsch? :D

Einfach mal das Moped während der Mittagspause mit Zündung an und vollem Licht 45 Minuten stehen lassen.

Mir ist es dadurch gelungen eine Kung Long sterben zu lassen.:(
 
...lade .. die Batterie erst einen Tag vor Wieder-Inbetriebnahme mit dem Ctek, und auch nicht im Winter-Modus, da der eine Ladespannung ergibt, die jenseits der Gasungsrenze liegt. ....

Beste Grüße, Uwe

Hallo Uwe, das Datenblatt der Kung Long verlangt aber 14,4-15,0 Volt Ladespannung bei max. 5,4A. Natürlich nur, bis voll ist.

Basytech und Konsorten haben reichlich Lesestoff zum Gasungsverhalten von AGM Batterien. Kurzum: AGM zeigt verbesserte Rekombination der Gasungsprodukte zu Wasser = weniger Wasserverlust als bei Blei-Säure. Zum Thema Erhaltungsladegeräte gibt es auch genug zu lesen. Ausschlaggebend ist hier die Restwelligkeit der Ladespannung und natürlich die Ladeschlussspannung. Kung Long sagt max. 13,8V.
 
Hallo Frank,

auch das Datenblatt der WP22-12N bestätigt Deine Angaben.

Nachdem ich jedoch meiner ersten AGM-Batterie, einer Fiamm FG21803, genau so nach bereits einem Jahr den Garaus bereitet habe, bin ich im Umgang mit versiegelten, genauer ventilregulierten, Akkus sehr vorsichtig geworden. Das wichtigste Kriterium ist deshalb für mich geworden, dass die Kiste bei der Wiederinbetriebnahme zu Saisonbeginn zuverlässig anspringt. Mehr muss die Starterbatterie gar nicht können. Und das tut sie auch nach der Ladung mit etwa 14 Volt, wie sie das Ctek im Normalmodus liefert.

Ich denke, es ist bei solchen Batterien nicht ganz verkehrt, sich an die Hersteller-Empfehlungen für den Standby Use zu halten.

Beste Grüße, Uwe
 
Gegenfrage: Wozu? Wird die Spannung der Batterie nicht gehalten, so schaue ich erst mal nach der Ursache. Meiner Meinung nach werden einfach zu viele Ladezyklen mit den "Erhaltungsladegeräten" verursacht. Schau mal in das Datenblatt deiner Batterie und des Erhaltungsgerätes und probier mal das in Deckung zu bekommen.

Jeder darf mit seiner Batterie machen, was er möchte. Ich kann nur wiedergeben, was mir auffällt - und das immer wieder Probleme im Zusammenhang mit der externen Batterieladung auftreten. Das ist sicherlich meine subjektive Wahrnehmung.

Hans
Meine Maschine steht in einer ungeheizten Fremdgarage ein gemietet. Strom darf ich nur " unter Aufsicht" Zapfen.

Batterie war abgeklemmt.

Grüßle Andreas
 
Meine Maschine steht in einer ungeheizten Fremdgarage ein gemietet. Strom darf ich nur " unter Aufsicht" Zapfen.

Batterie war abgeklemmt.

Grüßle Andreas

Hi,
dann hat die es wohl einfach hinter sich. Kommt leider ab und zu mal vor - ich würde wider die gleiche kaufen.


Hans
 
In meiner /5 ist die Kung Long bereits seit 8 Jahre drin und noch in guter Verfassung.
Martin
 
Servus Andreas,

ich hab meine Kung Long im Februar 2011 eingebaut und seitdem ist sie unauffällig ohne Nachladen - trotz längerer Standzeiten über Winter. Macht einfach was sie soll: Moped starten!

Gruß Udo
 
Batterieen die im Winter in nicht geheizte Räume stehen sollten vollständig geladen sein.
Meine konventionelle Yuasa 30 Ah Batterie wird vor das Abstellen einige Stunden mit ein altes Ladegrät von Elektron geladen.
Im Frühjahr nie Probleme mit anlassen.
 
Kung-Long WP 22-12 am 30.11.2008 in R80R verbaut, die wird regelmäßig gefahren, kein Ladegerät oder sonstigen Schnickschnack. Krad kann aber im Winter auch mal zwei Monate in halboffener Garage stehen, dennoch danach stets: Spätestens beim dritten Versuch brummts.... :D

Das Teil ist vom Preis/Leistungsverhältnis unschlagbar )(-:
 
Hallo,
Nachdem meine Hawker-Odysee(rot) nach 11 Jahren mit Analoguhr
den Dienst quitiert hat, kaufte ich eine Kung Long.
Diese hielt 2 1/4 Jahre.
Danach auf einer Alpentour gezwungenerweise
beim BMW Händler eine Exide für ca.150,00€ eingebaut.

Dies war die letzte die der Händler wegen der BMW-Computerpanne im Ersatzteilzentrum noch vorrätig hatte!
Dieses teure Wunderding hielt 2 3/4 Jahre.

Nun eine Baugleiche der Kung Long eingebaut, mal sehen wie lang die es macht.
Alles nur noch ohne Analoguhr.
Ich bin am überlegen auf langen Urlaubstouren eine Reserve Billigbatterie mitzunehmen.
 
Es gibt mehr variabelen die mit Lebensdauer der Batterie zu tun haben.
Es lohnt sich bei kurzem Leben von Batterieen ins besondere wenn es mehrfach passiert Lichtmaschine und Anlasser zu prüfen.
 
Meine KungLong arbeitet seit 2009 zuverlässig im Moped.
Bisher ohne Probleme, auch bei Kaltstart im Freien. Mit erhöhter Verdichtung 10,5

/Nachtrag: Im Winter wird sie nicht ausgebaut, verbleibt im Moped.
Die Digitaluhr läuft weiter.
Nach der Winterpause normales Starten.
War erst auch skeptisch, aber das Dingens funktioniert. Toi, toi, toi!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
Ich habe auch schon zu Zeiten der Hawker Batterie eine Endura-Last Lima sowie einen Valeo Anlasser verbaut.
An dieser Hardware sollte es eigentlich nicht liegen.
Die Uhr ist schon seit Kung-Long Zeiten abgeklemmt.
Das nächste wird ein Nato-Knochen sein.
Ich habe keine Wegfahrsperre oder sonstige elektronische Spielerreien verbaut.
 
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