Wiederbelebung nach 10 Jahren Stillstand

Und wie war es beim/nach dem Starten mit der Öldruckkontrollampe?

Dreimal darfst Du raten: Sie blieb aus!!! :D

Übrigens:
Wenn Du beim Schieben über den Hof die Zündung nicht eingeschaltet hast, dann geht da ein Kontrollampe weder an noch aus....

Ach was! :schock:


Gibt es eigentlich mal einen sachlichen Grund, warum man das Motorrad (natürlich mit Vorsicht) nicht auf die Seite legen sollte, um Öl nach einem mehrjährigen Stillstand an die Kolben zu bringen??? Ich meine Gründe abseits von

..und der nächste kommt auf die Idee, seine Q auf den Kopf zu stellen ?(

oder

Iss nich Dein ernst - oder ? :lautlach:

Wenn Du das wieder mal machst, stell mal hier ein Video rein - Spass kommt hier eh a bisserl zu kurz.



Gruß
Steffen
 
Steffen, das ist so wie mit der Glühbirne. Wenn die zum Reindrehen einer hält und 15 Mann das Haus drehen.
Bischen Korroisonsschutzöl durch die Kerzenöffnung rein und gut iss.

Aber jeder wie er mag - nur nächstes Mal im Video festhalten. ;)

Grüße
Claus
 
auf die Seite legen : halber Kram..das. :---)

Zur Inbetriebnahme nach so langer Zeit gehört die Kuh auf den Kopf gestellt. Stichwort : Inbetriebnahme-Rodeo :lautlachen1:
Liebe Grüße :wink1:
Martin
 
[...]
Gibt es eigentlich mal einen sachlichen Grund, warum man das Motorrad (natürlich mit Vorsicht) nicht auf die Seite legen sollte, um Öl nach einem mehrjährigen Stillstand an die Kolben zu bringen???[...]

Wenn die Kiste bis zum dem Grad geneigt werden soll, dass wirklich Öl in die Zylinder fliessen soll: Nass-Batterie (Säureverlust) und Bremsflüssigkeitsbehälter (Flüssigkeisverlust, mögliche Luft im System).

Hans
 
Wenn die Kiste bis zum dem Grad geneigt werden soll, dass wirklich Öl in die Zylinder fliessen soll: Nass-Batterie (Säureverlust) und Bremsflüssigkeitsbehälter (Flüssigkeisverlust, mögliche Luft im System).

Hans

Die Batterie war ausgebaut (s. Postings #1 und #27) und aus dem Bremsflüssigkeitsbehälter läuft in 10 Sekunden nichts aus. Ich denke, selbst in einer Stunde läuft da nichts aus (kannst Du ja mal ausprobieren :D)!

Gruß
Steffen
 
Zuletzt bearbeitet:
..Bremsflüssigkeitsbehälter (Flüssigkeisverlust, mögliche Luft im System).

...und aus dem Bremsflüssigkeitsbehälter läuft in 10 Sekunden nichts aus. Ich denke, selbst in einer Stunde läuft da nichts aus (kannst Du ja mal ausprobieren :D)!

Hallo Hans,

da hat der Steffen recht. Die Bremsflüssigkeit hat keine direkten Verbindung zur Außenwelt und läuft daher nicht aus. Der Druckausgleich im Behälter erfolgt durch die Gummimenbrane im Deckel, die gleichzeitig die Flüssigkeit nach außen abdichtet.

Ansonsten war das Flachlegen nach meiner Meinung wahrscheinlich nicht erforderlich. Aber andererseits, wenn sich der Steffen vor dem ersten Start damit besser fühlt, und kein ernsthafter Grund dagegenspricht: Warum nicht?

Grüße
Marcus
 
Nette Videos, aber die blauen Ölfahnen (und vor allem die Dauer) sind für mich Zeichen einer Roßkur! Und genau das wollte ich vermeiden!

Gruß
Steffen

..für den einen Roßkur, für den anderen Hoffnungsschimmer!
Hast Du eigentlich mal daran gedacht, dass sich der ganze alte Dreck aus der Oelwanne infolge der 90° Seitenlage über sämtliche Gleitlager verteilt hat? Darüber würde ich mir Gedanken machen.
 

Schrecklich ! Alles muss das hart sein, von Oringe bis in benzingleitungen etc...Und innenleben vom Moto möcht Ich gar nicht sehen...

Gott sei Dank haben die es nicht geschaft die Bella zu entzünden !

Wenn mann schon so ein tolles Auto hat, dann soll man es auch wie es gehört warten bzw. nach 30 Jahre Seriös aus dem Schlaf nehmen.

Eine 917 auf der Strasse während ein oldtimer Rennen su sehen ist ein PHÄNOMEN, eine von den tolleste Auto von alle Zeiten !
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast Du eigentlich mal daran gedacht, dass sich der ganze alte Dreck aus der Oelwanne infolge der 90° Seitenlage über sämtliche Gleitlager verteilt hat? Darüber würde ich mir Gedanken machen.

Erstens habe ich den alten Dreck vorher (über Nacht) abgelassen und durch frisches Öl ersetzt. Und das, was nicht aus der Ölablaßbohrung herausgelaufen ist, ist in den 10 Sekunden Seitenlage auch nicht in die Zylinder gelaufen! Und schon gar nicht in die Lager, oder erklär' mir mal, wie "der alte Dreck", selbst, wenn ich keinen Ölwechsel vorgenommen hätte, durch die Seitenlage in die Gleitlager gekommen sein sollte!

Leute, ich hatte eine Idee, habe sie mit Euch diskutiert und habe, bevor ich sie umsetzte, von Euch nicht ein sachliches Gegenargument bekommen! Das Ganze hat super funktioniert, wie ich oben beschrieben habe. Und aufwendig, wie der eine oder andere unterstellt hat, war es auch nicht: Das Ganze hat vielleicht 2 Minuten gedauert! Und wie es sich in einem Forum gehört, wenn man etwas diskutiert und hinterher ausführt, habe ich von meinen Erfahrungen berichtet. Und im Moment verspüre ich wenig Lust, das noch einmal tun, denn diese Forumsgemeinde, von wenigen Ausnahmen abgesehen, interessiert die Erfahrung, die ich damit gemacht habe, doch überhaupt nicht. Damit kann ich leben, denn ich mache meine Erfahrungen nach Abwägung Eurer Argumente auch entgegen Eurer Meinung. Nur wäre es ja für den einen oder anderen Mitleser (und wirklich Interessierten) vielleicht hilfreich, über Erfahrungen von einer vielleicht nicht ganz so verbreiteten Methode zu lesen. Für diese Leute ist eine ausbleibende Berichterstattung dann eventuell bedauerlich...

Gruß
Steffen
 
Moin,

Gerade mal einen Monat registriert, und schon fängst Du an zu weinen, dass jemand Deine Methoden etwas humorvoll begleitet.

Bei einer Wiederbelebung nach langer Standzeit hat man einmal die Option, das Gerät ohne irgendwelche weitergehende Maßnahmen sofort zu starten, mit dem Risiko, dass evtl. Korosionserscheinungen unberücksichtigt bleiben, siehe Beispiel angerostete Stößel.
Und ob da der Zylinder oben etwas wenig Öl ab bekommt oder nicht, ist bei den Möglichkeiten ziemlich gleichgültig.
Wenn man meint, es geht wohl, dann soll man es tun.

Die andere Option ist den Motor soweit zu zerlegen, um die relevanten Stellen zu begutachten.

Im Übrigen ist der Dreck aus der Ölwanne nur durch neues Öl auch nicht verschwunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Steffen, es gibt bei vielen Zweifel, ob die Aktion so "aufwendig" nötig war. Es hat geklappt, aber damit hast Du nicht bewiesen, dass es notwendig war.

Warum Du die Maschine im Schweisse deines Angesichts über den Hof schiebst, statt bei ausgeschraubten Kerzen den Anlasser zu betätigen, was wesentlich effektiver wäre, versteht nicht jeder, ich auch nicht.

Aber sie läuft jetzt und Du bist mit Deiner Aktion zufrieden. Die Anderen - ich jedenfalls - sind nur neidisch, weil sie keinen großen Hof und moosbedeckte Wiesen haben, Großstadt halt.

Gruß
Gerd ;(
 
Jetzt mal ohne Spaß:

Bremsflüssigkeit läuft sicher keine aus/ist keine ausgelaufen, aber im Behälter am Lenker kann trotz Membran oben Luft sein und die kann bei der Umlegeaktion in den Brems-Zylinder gelangt sein - also besser mal das Bremssystem entlüften!

Wenn die Öldruckkontrolleuchte partout nicht leuchten will, dann baldmöglichst die Ursache finden und beheben - sonst weißt Du ja nie, ob genug Druck im System ist, was u. U. den Motor killen kann.

zur Umlegeaktion:
hat offenbar nicht geschadet! Zwingend notwendig gewesen ist sie sicher nicht.
Und wenn man was ungewöhnliches macht und (dankenswerterweise) darüber berichtet kommen zwangsläufig auch ungewöhnliche oder zumindest verwunderte Reaktionen.

Ansonsten: ))):))):
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade mal einen Monat registriert, und schon fängst Du an zu weinen, dass jemand Deine Methoden etwas humorvoll begleitet.

Oh, wußte nicht, daß die Dauer der Registrierung von Belang ist! "Humorvoll" - na, das hat doch mit Humor gar nichts mehr zu tun, wenn immer noch von "aufwendig" geredet wird, wie Dein Nachredner übrigens auch! Wie gesagt, das Ganze hat 2 Minuten gedauert! Und Öl in die Zündkerzenbohrungen spritzen, das kann man auch gleich ganz lassen, wenn die Kolben dadurch eh nur Öl ganz unten abbekommen. Und, wie ich auch schon hier gelesen habe, der Kappillareffekt reicht bei Weitem nicht aus, das Öl ganz um den Kolben herum zu transportieren.

Bei einer Wiederbelebung nach langer Standzeit hat man einmal die Option, das Gerät ohne irgendwelche weitergehende Maßnahmen sofort zu starten, mit dem Risiko, dass evtl. Korosionserscheinungen unberücksichtigt bleiben, siehe Beispiel angerostete Stößel.

Genau, siehe meine Bemerkung oben, aber das war von vornherein keine Option für mich.

Und ob da der Zylinder oben etwas wenig Öl ab bekommt oder nicht, ist bei den Möglichkeiten ziemlich gleichgültig.

Das sehe ich nicht so!

Die andere Option ist den Motor soweit zu zerlegen, um die relevanten Stellen zu begutachten.

Da gebe ich Dir Recht, aber das fand ich zu aufwendig! Wäre nicht in zwei Minuten erledigt gewesen! :D

Im Übrigen ist der Dreck aus der Ölwanne nur durch neues Öl auch nicht verschwunden.

Habe ich auch nie behauptet! Nur kommt er nicht durch Flachlegen des Motorrades in die Gleitlager!!!

Steffen, es gibt bei vielen Zweifel, ob die Aktion so "aufwendig" nötig war.

War nicht aufwendig (2 Minuten).

Es hat geklappt, aber damit hast Du nicht bewiesen, dass es notwendig war.

Stimmt! Beweisen wollte ich übrigens überhaupt nichts, sondern nur berichten! Und, wer davon überzeugt ist, kann meinetwegen auch weiter Öl durch die Zündkerzenlöcher einfüllen...

Warum Du die Maschine im Schweisse deines Angesichts über den Hof schiebst, statt bei ausgeschraubten Kerzen den Anlasser zu betätigen, was wesentlich effektiver wäre, versteht nicht jeder, ich auch nicht.

Ein netter Kollege hier aus dem Forum hat mir den Tip gegeben, daß bei ausgeschraubten Zündkerzen und Anlasserbetätigung ja nunmal auch die Zündung eingeschaltet ist. Wenn dann die Kerzen keinen guten Massekontakt haben, was man im ausgeschraubten Zustand ja auch nicht garantieren kann, kann das Zünd-Steuergerät die Energie nicht abbauen und würde Schaden nehmen. Eine Alternative wäre, die Hall-Sonde abzustöpseln. Ich habe halt die Lösung gewählt, das Motorrad im 3. Gang ohne Zündung und mit ausgeschraubten Zündkerzen über den Hof zu schieben. Ein wenig Bewegung tut ja mal ganz gut! ;)

Gruß
Steffen
 
Erstens habe ich den alten Dreck vorher (über Nacht) abgelassen und durch frisches Öl ersetzt. Und das, was nicht aus der Ölablaßbohrung herausgelaufen ist, ist in den 10 Sekunden Seitenlage auch nicht in die Zylinder gelaufen! Und schon gar nicht in die Lager, oder erklär' mir mal, wie "der alte Dreck", selbst, wenn ich keinen Ölwechsel vorgenommen hätte, durch die Seitenlage in die Gleitlager gekommen sein sollte!

Gruß
Steffen

...Steffen, zumindest hast Du ein interessantes Thema aufgemacht, an dem sich viele reiben,...seh es als Erfolg! ))):
Nach vielen Jahren Standzeit würde ich immer, vor Inbetriebnahme, die Oelwanne reinigen, weil sich dort der ganze Schmand ablagert, dann erst neues 710 einfüllen (erst Füße waschen, dann neue Socken anziehen).
Habe vor einigen Jahren eine CB750FOUR restauriert, nach ca. 20 Jahren Standzeit. Motor ließ sich von Hand durchdrehen. Als dann der Zylinderblock runter war, zeigten sich in 2 Laufbuchsen Standschäden. Im Bereich der Kolbenringe war Korrosion aufgetreten, die Laufflächen waren somit "abgestempelt". Nachträgliches Einträufeln von 710, vor Inbetriebnahme, hätte daran auch nichts mehr geändert. Folge: Zylinder honen, ÜG Kolben. Meine Meinung: Vorsorge ist besser, als Nachsicht, also bei langen Standzeiten alle 6 Monate etwas 710 in die Kerzenschächte, von Hand ein paarmal durchdrehen und gut iss.
 
...Steffen, zumindest hast Du ein interessantes Thema aufgemacht, an dem sich viele reiben,...seh es als Erfolg! ))):
Nach vielen Jahren Standzeit würde ich immer, vor Inbetriebnahme, die Oelwanne reinigen, weil sich dort der ganze Schmand ablagert, dann erst neues 710 einfüllen (erst Füße waschen, dann neue Socken anziehen).
Habe vor einigen Jahren eine CB750FOUR restauriert, nach ca. 20 Jahren Standzeit. Motor ließ sich von Hand durchdrehen. Als dann der Zylinderblock runter war, zeigten sich in 2 Laufbuchsen Standschäden. Im Bereich der Kolbenringe war Korrosion aufgetreten, die Laufflächen waren somit "abgestempelt". Nachträgliches Einträufeln von 710, vor Inbetriebnahme, hätte daran auch nichts mehr geändert. Folge: Zylinder honen, ÜG Kolben. Meine Meinung: Vorsorge ist besser, als Nachsicht, also bei langen Standzeiten alle 6 Monate etwas 710 in die Kerzenschächte, von Hand ein paarmal durchdrehen und gut iss.

Da wirst Du Recht haben, aber das hatte ich ja nunmal die vergangenen 10 Jahre lang versäumt! Und mir ist schon klar, daß auch bei meiner R65 Standschäden entstanden sein können, von denen ich noch nichts weiß (siehe mein Posting #27 unten)! Die Zukunft wird's zeigen!

Gruß
Steffen
 
Da wirst Du Recht haben, aber das hatte ich ja nunmal die vergangenen 10 Jahre lang versäumt! Und mir ist schon klar, daß auch bei meiner R65 Standschäden entstanden sein können, von denen ich noch nichts weiß (siehe mein Posting #27 unten)! Die Zukunft wird's zeigen!

Gruß
Steffen

...ein Kompressionstest würde Dir Gewissheit geben,...und eine bei Betrieb leuchtende Oeldruckwarnleuchte auch :entsetzten:
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]
Ein netter Kollege hier aus dem Forum hat mir den Tip gegeben, daß bei ausgeschraubten Zündkerzen und Anlasserbetätigung ja nunmal auch die Zündung eingeschaltet ist. Wenn dann die Kerzen keinen guten Massekontakt haben, was man im ausgeschraubten Zustand ja auch nicht garantieren kann, kann das Zünd-Steuergerät die Energie nicht abbauen und würde Schaden nehmen.
[...]

Dann geb ich dir mal einen Tipp für das nächste Mal: Nicht das Steuergerät, sondern die Zündspule kann darunter leiden. Aus diesem Grund schalten auch die Zündschaltgeräte nach kurzer Zeit bei Motorstillstand und Zündung an den Eingang Klemme 1 zur Zündspule ab.
Um einen Defekt an der/den Zündspulen zu umgehen und die Zündkerzen nicht auf Masse gelegt werden sollen, zieht man an der Spule das Kabel mit der Kontaktnummer 15 (= geschaltet Plus) ab und kann in aller Ruhe orgeln, ohne dass etwas defekt geht. Das Abziehen des Hallgebers verändert übrigens nicht das Verhalten, d.h. nicht zielführend.

Ein weitere Tipp: Nicht gleich eine Antwort als "unsachlich" hinstellen, wenn die sich als unzustreffend herausstellen sollte.

Hans
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann geb ich dir mal einen Tipp für das nächste Mal: Nicht das Steuergerät, sondern die Zündspule kann darunter leiden. Aus diesem Grund schalten auch die Zündschaltgeräte nach kurzer Zeit bei Motorstillstand und Zündung an den Eingang Klemme 1 zur Zündspule ab.
Um einen Defekt an der/den Zündspulen zu umgehen und die Zündkerzen nicht auf Masse gelegt werden sollen, zieht man an der Spule das Kabel mit der Kontaktnummer 15 (= geschaltet Plus) ab und kann in aller Ruhe orgeln, ohne dass etwas defekt geht. Das Abziehen des Hallgebers verändert übrigens nicht das Verhalten, d.h. nicht zielführend.

Danke für die Erläuterungen! Ist das Kabel entsprechend gekennzeichnet (Kontaktnummer 15)?

Ein weitere Tipp: Nicht gleich eine Antwort als "unsachlich" hinstellen, wenn die sich als unzustreffend herausstellen sollte.

Wo habe ich das gemacht?

Gruß
Steffen
 
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