strichsechs
Aktiv
Hast du schon ein Alternativset?
Das war auch für mich die Lösung des gleichen Problems.Auch #2?
Das hat mich deswegen auch überzeugt aber das Motorrad hatte einen ziemlichen Wartungsstau. Die Vergaser waren lange nicht gereinigt worden. Kanäle waren zu, in den Düsenstöcken war viel Schmutz, die O-Ringe sind teilweise zerbröselt, die Leerlaufschrauben praktisch funktionslos und die Membranen verklebt. Insofern war es gut, erstmal alles in Ordnung zu bringen. Eigentlich würde ich es gern heute noch testen aber ich bin nachher bei meinem Cousin zum Geburtstag. Vielleicht schaffe ich es in der Woche, dann bin ich erstmal weg. Ich werde berichten.Das war auch für mich die Lösung des gleichen Problems.
Bisher habe ich alles alleine gemacht. Meinst Du den Düsenstock, ja die waren beide ziemlich verschmutzt, oder die kleine Mischkammer unterhalb, neben der Leerlaufluftschraube? Da habe ich nur einen Durchpustetest gemacht, nachdem ich die Vergaser eine Stunde mit einem Speziallösungsmittel eingeweicht hatte. Da ist zumindest überall Luft durchgegangen. Kommt man da ran?Hast du die Vergaser selbst gereinigt ? Hattest du die Mischkammern auf ?
Habe ich ähnlich gemacht. Ein Drosselklappenreiniger laut Beschriftung. Der löst aber alles ziemlich gut. Hab in der Werkstatt auch einen leistungsfähigen Kompressor, der zum Einsatz kam. Aber ich werde das alles nochmal überprüfen.Ich weiß jetzt ich ob ich es schon geschrieben habe, für meine Vergaser habe ich einen Vergaserreiniger in der Sprühdose gekauft und nach Vorschrift angewendet, Dann nochmal mit Bremsenreiniger durchgeblasen, da kam einiges aus den Bohrungen. Auch heftige Verkrustungen n den Schwimmerkammern lösten sich recht zügig.
Gruß
Willy
Ja diese Tests hatte ich nach der Behandlung mit Spezialreiniger und Druckluft auch gemacht. Es kam überall Luft. Danach reagierten beide Vergaser perfekt auf die Leerlaufschraube. Vorher reagierte der rechte Vergaser gar nicht und links war das Standgas am höchsten, wenn die Schraube komplett reingeschraubt war.Die Mischkammer, vom Baron höchstpersönlich erklärt. Auch die nachfolgenden paar Beiträge sind interessant zu lesen.
Gruß Bernhard
Mehrfach geprüft mit Stroposkop. Mich irritierte nur, dass die Z Makierung unruhig ist. Aber ein anders Mitglied, sagte mir jetzt, dass dies kein Problem ist.Hier noch mal Infos zu den Ansaugschnorcheln:
Der Vollständigkeit halber: Zündeinstellung wurde geprüft - auch die automatische Verstellung?
Zündzeitpunkt (drehzahlabhängig) °KW 6 ... 32 (Vorzündung)
Zündeinsteilung statisch °KW 6 vor OT
Verstellbereich °KW 26
Verstellbeginn mm-1 1500
Verstellende mm-1 3000
Du blitzt auf der Schwungscheibe/Kurbelwelle ab, der Zündfunken aber wird vom Zündversteller/Nockenwelle ausgelöst. Dazwischen befindet sich die Steuerkette, die kein starres Übertragungssystem ist, also „zittert” das Bild beim Abblitzen etwas. Das ist völlig normal, auch bei unverschlissener Steuerkette und deren Peripherie.Mich irritierte nur, dass die Z Makierung unruhig ist.
Das ist ein anderes Thema, das hier im Forum mannigfaltig dokumentiert ist. Daher nur kurz:Die neueren Zündanlagen zum Nachrüsten habe ich mir schon angesehen. Bin aber noch nicht überzeugt, dass die besser sind.
Habe ich tatsächlich noch nicht probiert. DankeNeben der größeren Hauptdüse (bzw generell verschiedenen Hauptdüsen) würde es sich vielleicht auch lohnen, die Nadelstellung mal zu variieren? Also klassische Vergaser-Einstell-Testfahrten.
Felix
Würde man den Düsenstock montieren können, wenn sie verkehrt rum sind? Das Problem war sowohl mit den alten, als auch mit den neuen Nadeldüsen gleich.Die Nadeldüsen sind richtig rum eingebaut?
Gut. Wenn das Kraftrad im Serientrimm ist, sollte keine Zauberei an Bedüsung, Nadestellung usw. nötig sein, damit sie vernünftig läuft.Habe ich tatsächlich noch nicht probiert. Danke
Was man gut verkehrtrum montieren kann, sind die Vorzerstäuber,

Hab ich so wieder eingesetzt wie sie waren, die waren übrigens ziemlich verschmutzt. Hab mir aber auch mehrere Videos angeschaut, wie man die Bing Vergaser zerlegt, reinigt, zusammen baut und einstellt.Gut. Wenn das Kraftrad im Serientrimm ist, sollte keine Zauberei an Bedüsung, Nadestellung usw. nötig sein, damit sie vernünftig läuft.
Was man gut verkehrtrum montieren kann, sind die Vorzerstäuber, sprich, das Teil mit den Löchern, was im Venturiraum und in das die Nadeldüse gesteckt wird. Man sieht dann aber schnell Spuren in Form von Ausbrüchen an dieser Stelle.
Grüße, Hendrik
Hallo Florian, ich nehme es mal vorweg. Am Ende war die Lösung wohl tatsächlich der Tausch der Hauptdüsen.Das ist ein anderes Thema, das hier im Forum mannigfaltig dokumentiert ist. Daher nur kurz:
Viel Spaß beim Stöbern
- Der entscheidende Nachteil des originalen Hallgebers (neben der Montage auf der Nockenwelle) ist die nach wie vor vorhandene mechanische (und damit verschleißende) Zündzeitpunktverstellung mit Fliehgewichten und Federn.
- Bei den komplett mechanikfreien Nachrüstanlagen gibt es zwei Sorten: Plug–and–Play mit festen, hinterlegten Zündkurven, von denen Du per Schalter eine auswählst. Oder frei programmierbare, bei denen Du die Kurven selbst erstellen kannst (und noch vieles mehr).
- Wenn Du Dich da schlau machen willst, lauten die Begriffe für die Suchfunktion: „Sachse Srech” und „Ignitech”.
Florian
Offensichtlich bin ich der einzige, der gern mit niedrigem Standgas fährt. Oder? Ich hab sie danach wieder auf 800 gedreht. Sie läuft auch mit 700 U/min noch rund. BMW gibt ja eine relativ große Spanne an und die Motorbremswirkung ist deutlich besser.na endlich
so ein oller 2Ventiler is doch wie ein alter Traktor und kein HeGSenwerk. Überschaubare, begreifbare Technik.
Also dann, der Quirl ist rechts ...
Wobei mir 900 U/min als Schandgas zu niedrig wären.
Der Starter dreht mit 400 U/min. Beim Ventile einstellen sah ich das auch da schon richtig viel Öl an den Ventilen ankommt. Außerdem sagt zumindest BMW, das Standgas soll bei 800 - 1100 U/min sein. Andere hier sagen entscheidend sei "S", wenn der Fliehkraftregler dann in Ordnung ist, steht bei meiner R100R das "Z" jetzt ab 3300 U/min einigermaßen fest. "F" gibt es bei meiner nicht. Aber es gibt da scheinbar verschiedene Empfehlungen.800 oder 900 U/min ist zu wenig. Da liefert die Ölpumpe zu wenig Öl. Sagen die Experten.
So nebenbei. Wichtig ist bei der Zündeinstellung das "F".
Manfred
Das ist aber über den Empfehlungen von BMW von 800 bis 1100. Möglicherweise sind die Vibrationen bei niedrigem Standgas höher aber das davon tatsächlich der Draht der Rotorwicklung brechen kann, wundert mich. Eher kann ich mir Lagerschäden durch Vibrationen vorstellen. Aber danke für den Tipp.Der BMW-Händler in meiner Gegend riet mir, die Leerlaufdrehzahl von 800 U/min zu erhöhen. Laut seiner Aussage waren die Vibrationen im Motorblock dadurch stärker. Dies sei schädlich für den Lichtmaschinenanker; der dünne Kupferdraht könne brechen. Zwei Monate später war es dann soweit – kaputt. Bei 35.000 km. Jetzt, 150.000 km später, ist der Rotor immer noch derselbe. Zufall? Ich habe seinen Rat aber befolgt: 1250 U/min. Viele Grüße, Harold