Obacht, Männers!
Fettpackungen als Dichtung sind nicht nur in der Seefahrt üblich, sondern auch bei Achslagerungen von Fahrzeugen, welche auch in Wasser, Schlamm und Sand ausfallsicher funktionieren müssen.
Sankey trailer zum Beispiel.
 
war das nicht die Idee die Tachotülle ordentlich mit
Fett füllen damit da kein Regenwasser reinkommt.
Das an ja gerne an der Tachowelle langläuft ?

Gottfried
Gottfried, meinst Du dass das Fett durch die Spirale wie durch eine Förderschnecke nach oben zum Tacho kommt?
Das halte ich auch für durchaus möglich.

Ich achte nur dass die Tülle nicht porös ist, fest auf der Plastikbuchse sitzt und bringe oben zur besseren Abdichtung einen Kabelbinder an.
Hält dicht und hat sich seit nun 40 Jahren bewährt. 😊

Die Tachowelle bekommt alle paar Jahre von oben einige Tropfen Nähmaschienenöl.
In meiner Monolever ist nach 150 tkm noch die erste verbaut.
 
Gottfried, meinst Du dass das Fett durch die Spirale wie durch eine Förderschnecke nach oben zum Tacho kommt?
Das halte ich auch für durchaus möglich.

Ich achte nur dass die Tülle nicht porös ist, fest auf der Plastikbuchse sitzt und bringe oben zur besseren Abdichtung einen Kabelbinder an.
Hält dicht und hat sich seit nun 40 Jahren bewährt. 😊

Die Tachowelle bekommt alle paar Jahre von oben einige Tropfen Nähmaschienenöl.
In meiner Monolever ist nach 150 tkm noch die erste verbaut.
Hallo Fritz
nein ich hatte das mal hier im Forum gelesen. Das man die Tülle
mit Fett füllt. Vielleicht läuft es ja dann nach unten wenn es ordentlich warm ist.

Hatte ich auch überlegt ob ich das machen sollte. Dann hab ich mich aber
für das Schauglas entschieden.

Gottfried
 
Fast, Ingo.
Die haben eine Ölfüllung und unter den Gaiter aus Spaltleder ist nur ein bisschen Fett.
Der Sankey Militärtrailer hat Kegelrollenlager, welche nach Aussen mit Lederdichtungen abgedichtet werden, Lager Fettgeschmiert.
Davor nach Aussen ist noch eine Kammer, ebenfalls fettgefüllt mit Lederwellendichtung.
Nachfetten mit Schmiernippel.
So ein Ding hatte ich mal nach +60 Jahren, davon 20 in einer Brombeerhecke, restauriert.
Radlager waren wie neu, das Fett dunkelbraun, Dichtungen aus Leder top.
KS750 hat ähnliche Fettpakete an den Radlagern.
Good old times
 
Fett habe ich noch nie in die Gummitülle und hatte auch noch nie Wasser im Getriebe.
Das Getriebeöl kam beim Wechsel immer klar raus.

Regelmäßig und mit üppig Fett habe ich das Fahrwerk des Jeeps (beim Militär) und meiner British Leyland Minis abgeschmiert. 🥴
 
Guten Abend, ich hatte den Eindruck, dass Wasser entlang des Tachowellenkabels am oberen Rand der Dichtungsgummis eindringt. Ich habe einen Kabelbinder um den oberen Rand dieser Gummis gezogen. Seitdem sehe ich Öl im Gletter-Öleinfüllstutzen und keinen Kaffee mehr.

Gruss Harold
 
Ehmmm, kann sein das ich die Bilder falls interpretiere, aber, es handelt sich doch um den linke Zylinder? Dann würde ich sagen das das Auslaßventil abgerissen ist. Oder?

Josef
Richtig. Beim Hin- und Herdrehen für's Foto habe ich mich selber wervechselt.... Tatsächlich ist das Auslassventil abgeschert; hier sieht man das auf der Seite zum Sternmuttergewinde:
z009.JPG
Dann hat sich der Ventilteller unter's Einlassventil geklemmt, dessen Schaft übel verbogen wurde; die Ventilfeder ist auf Block zusammengezogen:
z012.JPG

Da ich wenigstens in einem Punkt Recht behalten will: ;)
Sieht man am Original besser, aber das ist der Sitz vom Einlassventil...
z010.JPG
Aufgrund Farbe und Material meine ich, dass folgend der Sitzring(rest) vom Auslassventil sichtbar ist (weil auch Idee aufkam, dass sich der Sitz gelöst hat; ist letztlich Wurscht, aber der Vollständigkeit halber...)
z011.JPG
 
Also eins kann man wohl sagen: Du hast es dem Motor gründlich besorgt! ;)
Ääääh... normal muss da jetzt ein :sack: hin, wenn es nicht so wahr wäre... ;)
Wirklich nicht schön. Bin da kein Fachmann, deshalb die Frage: kann bei solch einem Schaden auch das Pleuel was abkriegen?
Große Preisfrage... da sich der Motor per Kickstarterhebel durchdrehen lässt, scheint mir da nichts blockiert zu sein, sodass das Pleuel nicht krumm ist und weder Pleuel(lager) noch Kurbelwelle(lager) was abbekommen haben. Aber gut: Prinzip Hoffnung von mir...
 
Fett habe ich noch nie in die Gummitülle und hatte auch noch nie Wasser im Getriebe.
Das Getriebeöl kam beim Wechsel immer klar raus.

Regelmäßig und mit üppig Fett habe ich das Fahrwerk des Jeeps (beim Militär) und meiner British Leyland Minis abgeschmiert. 🥴
Hallo Fritz
als ich sie gekauft habe hab ich natürlich als
erstes alle Öle gewechselt. Dabai hab ich gesehen das das Öl
im Getriebe milchig Braun aussah (ähnlich Milchkaffee, Capuccino).

Durch das Forum hab ich damals dann erfahren das das gut an dieser
Tachotülle liegen kann. Das sah erstmal nicht so aus, nachdem auseinanderziehen
dann aber doch.
IMG_3478.JPG

Darauf hin hab ich dann das Schauloch eingebaut.
Öl OK.JPG

Gottfried
 
Servus Gottfried,
kein Wunder dass diese rissigen Tülle nicht dicht sein kann. 😳
Ich habe diese bei der Mono einmal ersetzt obwohl sie nicht so schlimm aussah.

Hier noch ein „Meisterstück“ der BMW Werkstatt im Zuge einer Garantiearbeit der damals neu gekauften R80 Mono.
Die Getriebeentlüftungsschraube wurde gegen die verdreht eingesetzte Plastikbuchse der Tachowelle geschraubt.
Das war wohl der erste Versuch
IMG_1290.jpeg

und der zweite 🙄
IMG_1291.jpeg
Was beim Tausch des hinteren Kurbelwellendichtringes noch so alle kaputt ging und falsch gemacht wurde würde Bände füllen. :schock:
Erst beim dritten Werkstattbesuch und nachdem ein hinzugezogener Servicetechniker von BMW Salzburg die BMW begutachtete war der Schaden behoben.
Den ausführenden Mechaniker habe ich einen unfähigen Volltrottel geschimpft.

Nach Ablauf der Garantie sah mich keine Vertragswerkstatt wieder. X(
 
Zuletzt bearbeitet:
Also eins kann man wohl sagen: Du hast es dem Motor gründlich besorgt! ;)

Wirklich nicht schön. Bin da kein Fachmann, deshalb die Frage: kann bei solch einem Schaden auch das Pleuel was abkriegen?
Ja, kann.....
hatte nach einem deutlich weniger brutalen Abriss an meiner damaligen /7
nach circa 5000 Km ein ovales Pleuelauge.... Ich würde das unbedingt austauschen...

Gruß
Kai
 
... Wirklich nicht schön. Bin da kein Fachmann, deshalb die Frage: kann bei solch einem Schaden auch das Pleuel was abkriegen?

... Große Preisfrage... da sich der Motor per Kickstarterhebel durchdrehen lässt, scheint mir da nichts blockiert zu sein, sodass das Pleuel nicht krumm ist und weder Pleuel(lager) noch Kurbelwelle(lager) was abbekommen haben. ...
Das ist leider kein Ausschlußkriterium.
Ja, kann.....
hatte nach einem deutlich weniger brutalen Abriss an meiner damaligen /7
nach circa 5000 Km ein ovales Pleuelauge.... Ich würde das unbedingt austauschen...
Die Winkligkeit des Pleuels kann man nicht mit dem bloßen Auge beurteilen. Das muß gemessen werden. In der Datenbank findet man die Werkstatthandücher. Dort ist beschrieben wie das geprüft wird.
Und wie Kai schreibt, führen schon geringe Abweichungen in der Folge zu Ausfällen.
 
Fast, Ingo.
Die haben eine Ölfüllung und unter den Gaiter aus Spaltleder ist nur ein bisschen Fett.
Der Sankey Militärtrailer hat Kegelrollenlager, welche nach Aussen mit Lederdichtungen abgedichtet werden, Lager Fettgeschmiert.
Davor nach Aussen ist noch eine Kammer, ebenfalls fettgefüllt mit Lederwellendichtung.
Nachfetten mit Schmiernippel.
So ein Ding hatte ich mal nach +60 Jahren, davon 20 in einer Brombeerhecke, restauriert.
Radlager waren wie neu, das Fett dunkelbraun, Dichtungen aus Leder top.
KS750 hat ähnliche Fettpakete an den Radlagern.
Good old times

Hi Frank,
das ist alles sooo lange her. Da fällt mir das mit dem erinnern nicht mehr sooo leicht. :cool:
 
Das ist leider kein Ausschlußkriterium.

Die Winkligkeit des Pleuels kann man nicht mit dem bloßen Auge beurteilen. Das muß gemessen werden. In der Datenbank findet man die Werkstatthandücher. Dort ist beschrieben wie das geprüft wird.
Und wie Kai schreibt, führen schon geringe Abweichungen in der Folge zu Ausfällen.
Ja ja, schon gut... ohne Komplettzerlegung und Prüfung aller Teile wird dieser Motor nicht mehr angeworfen...
Wenn überhaupt... muss beim Wundenlecken noch ein wenig sinnieren, ob und wie es weitergehen soll.
 
Danke für die eindrucksvollen Bilder!

Interessante Prüfmethode! Die Meßdorne, die BMW im WHB zeigt, haben wohl die Wenigsten.

Richten und prüfen geht auch mit der Methode.