und dann Flammspritzen und dann ausdrehen und dann fahren.
Solange die Risse nur im Stahlring sind, seh ich da keine Probleme.
 
Und was ist, wenn nicht? Die Stahlringe werden als Einlegeteile beim Druckguss in der Form plaziert. Da sind ja offensichtlich Spannungen, die zu Rissen geführt haben. Ich würde mich auf die Festigkeit der Nabe nicht mehr verlassen. Gerade beim Gespannbetrieb, wo doch erhebliche Seitenkräfte am Rad ziehen.
 
Wenn der Bremsring sich zerlegt, kann die Bremse schlagartig blockieren. Möchte ich nicht nochmal. Hatte ich bei der R69S bei Vollgas. Kurbelwelle gefressen. An die Kupplung bin ich nicht mehr gekommen. Nur noch die große S Kurve gegengelenkt.
 
Wenn der Bremsring sich zerlegt,
Ist das denn bei den Paralever Rädern tatsächlich schon mal vorgekommen? Beim betreffenden Rad sind die Risse noch nicht durchgehend und anscheinend nur oberflächlich. Diese Risse kenne ich auch von den Bremsringen an meinen Honda Rädern, hier werden sie durch Korrosion zwischen Bremsring und Alu Radnabe verursacht. Dadurch wird der Bremsring an dieser Stelle nach innen gedrückt, überhitzt und reißt. I.d.R. ist die Bremsleistung dann gleich Null, weil die Beläge dann nur noch an der Beule tragen http://nx650.nx250.de/albums/userpics/10001/hinterradnabe_nx650.JPG.

Kurioserweise ist die Bremsleistung hier noch ok, während sie beim anderen Winterrad mit Bremsring ohne Risse kaum noch vorhanden ist (könnte sein, das der Vorbesitzer den Ring schon mal ausgedreht hat, am linken Riss ist noch eine Edding Markierung zu erkennen). Daher meine Anfrage, was man bei diesen Rissen machen könnte - ignorieren, überdrehen, oder?

Das Risiko ist bei den Winterrädern überschaubar, da sie nur gelegentlich bei "winterlichen" Verhältnissen montiert und daher dann vorher kontrolliert werden.

Was mir jetzt erst auffällt: am Tragbild sind links und rechts relativ breite Streifen zu sehen, muss doch mal nachmessen, ob ich damals nicht aus Versehen schmale Bremsbacken erwischt habe. Bei der Gelegenheit: welche Bremsbacken sind denn für bessere Bremsleistung zu empfehlen? Lucas, EBC (sind schon eine Weile ausverkauft EBC Premium Bremsbacken für BMW R 100 GS Hinterachse - 859) oder Juri?

bmw-r80-radnabe_1-jpg.400516
 
Zuletzt bearbeitet:
was ein paar Höhenmeter doch für einen Unterschied machen - gestern morgen im Tal (bei Wessingen, ca. 500m) alles grün, Neuschnee auf dem Lochenpass (ca. 900m). Bin aber doch ganz froh, im Tal zu wohnen
:)


Wie bei dem Wetter üblich war kaum jemand unterwegs - siehe Parkplatz Lochen - am kommenden Oster WE dürfte da bei schönen Wetter die Hölle los sein.

BMW R80 29mrz2026_1.jpg

BMW R80 29mrz2026_2.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Mist. Bitte sagt mir, das es kein Riss im Gewinde der Ölablassschraube sein kann :( Dann hätte ich wegen des Hilfsrahmens ein größeres Problem. Ölwechsel wäre sowieso fällig, kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, das die Dichtscheibe der Ablasssschraube plötzlich inkontinent wird.

BMW R80 Ölablasschraube.jpg
 
Gestern noch alles entölt und Anzugsmoment der Ablassschraube kontrolliert - war tatsächlich unter Wert. Ließ sich aber nur noch mit ca. 25Nm anziehen, 30Nm vorsichtig probiert ging schon nicht mehr. Daher hab ich es gut sein lassen, bevor das Gewinde vollends ruiniert wird. Heute morgen war dann alles trocken. Daher erlaube ich mir vorsichtigen Optimismus - aber eine längere Ablassschraube (mit flüssiger Gewindesicherung) wäre gut, falls das von der Gewindelänge in der Ölwanne überhaupt geht? Die üblichen Schrauben mit Magneten sind eher kürzer als meine originale (?) und scheiden daher aus.

Welche Gewindelänge hat denn die originale R80R Ablassschraube?

Laut Google Search 12mm - da steht dann auch, das viele hier nur mit 25Nm anziehen ;)

Trotzdem wäre mir eine längere Schraube lieber - schon mal jemand probiert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Michael
Bei jedem Ölwechsel eine neue Aludichtscheibe verwenden, dann sollten auch die 25 Nm Anzugsmoment reichen und dicht sein.
Gutes Gelingen
 
Das ist ein FEINgewinde, da brauchts nicht so viel Drehmoment damit ausreichend Kraft auf die Dichtung kommt.
Und, die Dichtigkeit wird normalerweise NICHT durch das Gewinde, sondern durch den Dichtring am Kopf hergestellt.
ICH bestreiche immer das Gewinde und den Ring und den Kopf innen mit Hylomar o.ä. und zieh nur handfest an. So dichtet auch das Gewinde schon etwas und es klebt etwas
:cool:
 
Die üblichen Schrauben mit Magneten sind eher kürzer als meine originale (?) und scheiden daher aus.



Trotzdem wäre mir eine längere Schraube lieber - schon mal jemand probiert?
Hallo!
Ich hab eine Magnetablasschraube M 18 x 1,5 montiert. Das Gewinde ist i.d.R nicht kürzer wie bei der originalen (12 mm). Zudem ist das Gewinde in der Ölwanne nicht so lang, das eine längere Schrsube Sinn machen würde. Z.B.: