Prossy

Einsteiger
Hey zusammen,

Ich bin gerade auf einer Tour mit meiner BMW r75/5 und jetzt habe ich gesehen dass mein Endantrieb tropft. Ich weiß dass es schon einige Beiträge dazu gibt. Trotzdem die Frage meint ihr dass kann ich unterwegs fixen?
Werkzeug habe ich Recht viel dabei.

VG
Simon

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Hi Simon,
es gibt mehrere Quellen wo das Tropfen kann - ist für mich auf dem Foto jetzt nicht so eindeutig:
  • Ablaufschraube: Dichtungsring (Alu/Kupfer, M14x20, glaube ich) - von unterwegs machbar
  • An der Bremse raus: dann ist es der Wellendichtring des Tellerrades - auch wenn du den dabei hast, ist das unterwegs schon eher sportlich!
  • Wenn zwischen Kardan und HAG kommt: da gibt es eine Papierdichtung die sich mit Abbau des HAG relativ einfach tauschen lässt - von unterwegs machbar!
Ich glaube es ist weniger eine Frage des Werkzeugs, mehr der passenden Dichtungen :D

Viel Erfolg && schöne Grüße!
Simon
 
Zuletzt bearbeitet:
Servus,
Wenn du von aussen nicht erkennen kannst, woher das Öl kommt, dann mach das Rad raus und schau wo es herkommt.
Auch da gibt es mehrere Möglichkeiten.

1. Das Öl kommt an der Welle des Bremshebels raus.

2. Ol kommt am großen Simmering raus.

3. Öl kommt direkt aus der Mitte, quasi dort wo die Achse durchgeht.

Wenn du weisst woher das Öl kommt, kann man dann weiter machen.

Aber alles bis auf 1. wird unterwegs blöd.

Zur Not, senk den Ölstand durch Ablassen so ab, dass dieser unterhalb der Fehlerquelle liegt.
Nach Hause kommst du damit noch problemlos.

Gruß
Der Indianer
 
Servus,
Wenn du von aussen nicht erkennen kannst, woher das Öl kommt, dann mach das Rad raus und schau wo es herkommt.
Auch da gibt es mehrere Möglichkeiten.

1. Das Öl kommt an der Welle des Bremshebels raus.

2. Ol kommt am großen Simmering raus.

3. Öl kommt direkt aus der Mitte, quasi dort wo die Achse durchgeht.

Wenn du weisst woher das Öl kommt, kann man dann weiter machen.

Aber alles bis auf 1. wird unterwegs blöd.

Zur Not, senk den Ölstand durch Ablassen so ab, dass dieser unterhalb der Fehlerquelle liegt.
Nach Hause kommst du damit noch problemlos.

Gruß
Der Indianer
1. In der Welle ist doch kein Öl.
 
Wenn es aus der Bohrung unten tropft, ist der große Siri Bremsseitig hin. Würde ich unterwegs nicht machen. Erstmal weiter fahren und öfter abwischen .
 
Die Bohrung ist aber beinahe Ölfrei. Ich denke eher das die Bohrung am Gehäuse woder Bremsschlüssel durch geht ausgeleiert ist. Wenn er nur noch ein paar km bis nach Hause hat würde ich nix machen.
Manfred
 
Meinen wir die selbe Bohrung? Ich meine die neben der Ablasschraube! Da ist doch alles schwarz und nass! Bei den alten Gehäusen kann eigentlich kein Öl zur Bremsschlüsselwelle gelangen.

20260615_205110.jpg
 
Was ist das denn für eine Konstruktion mit der Ablassschraube und der kleinen Schraube daneben?Zum Sichern?
Für mich sieht es auch nach der Ablaufbohrung aus, sprich, innerer Dichtring...würd ich unterwegs nichts anfassen.

Grüsse, Hendrik
 
Ich würde das unterwegs auch nicht anfassen. Damit es nicht auf den Reifen tropft einen kleinen Lappen mit Gaffer-Band unter die Ablauföffnung kleben und regelmässig wechseln.

Berthold
 
Nachfüllen nicht vergessen, ein trockengelaufener Endantrieb ist für noch viel mehr Ärger gut als bis jetzt ansteht.
 
Ich würde mich der Einschätzung von Gimbel voll und ganz anschließen. Nur so als Entscheidungshilfe.
Grüße
Roland
 
Ich sehe nur die Bohrung. Und die findet man bei allen 5+6+7 bis 1979 HAG. Da kommt Öl raus wenn z.B der große Wedi undicht ist.
Wieviel öl kommt eigentlich auf 100km raus?
Manfred
 
Öl kann auch vom Kardan in den Endantrieb übertreten, das sorgt dann für Überfüllung und Austritt an der belüfteten Einfüllschraube des Endantriebs. Wenn was zu viel ist, füllt man einfach wieder in den Kardan zurück - in der Apotheke kriegt man geeignete Spritzen.
Was es auch immer ist, die Menge scheint gering, die Haftung des Reifens ist noch nicht beeinträchtigt. Also, beobachten, nix wesentliches tun und den Urlaub unbeschwert weiter genießen. Und wenn`s aus der Bremse kommt, dann merkt man das, schließlich ist Öl der Feind jeglicher Reibung.

Gruß Gerd
 
Das sieht bös nach Ablassschraubengewindemurks aus. Ablasschrauben haben keine Festigkeitsangaben, aber einen Magnet. Da hat einer einen Teilbolzen mit metrischem Normalgewinde reingewürgt und den dann mit der kleinen Schlitzschraube gesichert. Hier würde ich zuerst suchen.

Screenshot_20260616_112344_Firefox.jpg
 
Moin,
in schräg geschnittenen Gewinden können CU-Dichtringe gefüllt :kue: nach DIN 7603 Form C Unebenheiten ausgleichen. Die glatten Dichtringe versagen hier.

So wie das aber hier aussieht, könnte der "Stopfen" sogar einfach nur mit Dichtmasse gewindelos eingesetzt und dann seitlich mit der Selbstbauschraube gesichert worden sein ( Kongo-Notreparatur nach Gewindevermurksen durch übertriebene Hirn-aus-Muskeln-an-Schrauber-Angst, dass sich die Schraube lösen könnte.

Es gilt immer noch die alte Schrauberregel : Nach fest kommt ab :oberl:.

Bei BMW gab/gibt es eine "Verschlussschraube für ausgebrochenes Gewinde" ETK 1976 , Bild Nr.33/3 , ETNr. 11 13 0 007 162. Ob die helfen könnte und ob es die noch gibt :nixw:.
Was immer noch ginge : Helicoil oder Time-Sert Buchse ( besser weil belastbarer ) setzen. Oder das nächstgrössere Gewinde ( M12 oder M14 ? )schneiden und hinterher von oben durch die Öleinfüllschraube Spanreste mit Bremsenreiniger austreiben.
Diesen Bolzen würde ich so nicht belassen. Der Sch.. muss weg ! Das kleine Loch lässt sich mit einer mit Hylomar eingesetzten Madenschraube verschliessen.
LG und gute und sichere Heimfahrt :wink1:
Martin
 
Moin,
in schräg geschnittenen Gewinden können CU-Dichtringe gefüllt :kue: nach DIN 7603 Form C Unebenheiten ausgleichen. Die glatten Dichtringe versagen hier.

So wie das aber hier aussieht, könnte der "Stopfen" sogar einfach nur mit Dichtmasse gewindelos eingesetzt und dann seitlich mit der Selbstbauschraube gesichert worden sein ( Kongo-Notreparatur nach Gewindevermurksen durch übertriebene Hirn-aus-Muskeln-an-Schrauber-Angst, dass sich die Schraube lösen könnte.

Es gilt immer noch die alte Schrauberregel : Nach fest kommt ab :oberl:.

Bei BMW gab/gibt es eine "Verschlussschraube für ausgebrochenes Gewinde" ETK 1976 , Bild Nr.33/3 , ETNr. 11 13 0 007 162. Ob die helfen könnte und ob es die noch gibt :nixw:.
Was immer noch ginge : Helicoil oder Time-Sert Buchse ( besser weil belastbarer ) setzen. Oder das nächstgrössere Gewinde ( M12 oder M14 ? )schneiden und hinterher von oben durch die Öleinfüllschraube Spanreste mit Bremsenreiniger austreiben.
Diesen Bolzen würde ich so nicht belassen. Der Sch.. muss weg ! Das kleine Loch lässt sich mit einer mit Hylomar eingesetzten Madenschraube verschliessen.
LG und gute und sichere Heimfahrt :wink1:
Martin
Unabhängig davon, dass das mit der Schraube Murks ist, ist doch noch garnicht sicher, wo das Öl nun austritt 🙄🤷‍♂️ Flanschdichtung zur Schwinge oder Abtriebswedi wären noch Kandidaten. Die lütten M12-Schrauben fürs Schwingenöl im Kardangehäuse sind auch beliebte Ölquellen...
 
unter der Nummer kannste heute

11 13 0 007 162
Ölablassschraube M16 x 1.5 "mit Magnet"
[td]
Preis: 9,00 €​
11 13 0 007 162.A
Ölablassschraube M18 x 1.5 "mit Magnet"
11 13 0 007 162.A
Ölablassschraube M18 x 1.5 "mit Magnet"

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Preis: 11,00 €​
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