Ziemlicher Blödsinn. Fahrzeuge werden für "bestimmungsbedingte Belastungen" konstruiert und berechnet. Nicht nach " darf nichts bei seitlichen oder frontalen Anstoß oder Aufprall ver- oder anbiegen" Nach solchen Vorgaben würden unsere Mopeds etliche kg mehr wiegen und Hindernisse und nicht Fahrzeuge sein. Macht niemand.
Eben nicht! Fahrwerkskomponenten von Serienfahrzeuge werden auf Belastungen weit jenseits derjenigen ausgelegt, die im normalen Fahrbetrieb zu erwarten sind ("Misuse", bzw. Missbrauch).
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Dadurch soll primär katastrophales Versagen bei Überbeanspruchung durch Schlaglöcher oder Bordsteinkollisionen vermieden werden. Ein weiterer Aspekt ist, dass in solche Fällen nicht direkt ein Airbag oder Gurtstraffer ausgelöst und mehr Schaden anrichtet, als er nutzt.

Edit: weniger komödiantisch und zeitgemäßer (ohne Fahrer)
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Zuletzt bearbeitet:
Eben nicht! Fahrwerkskomponenten von Serienfahrzeuge werden auf Belastungen weit jenseits derjenigen ausgelegt, die im normalen Fahrbetrieb zu erwarten sind ("Misuse", bzw. Missbrauch).
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Dadurch soll primär katastrophales Versagen bei Überbeanspruchung durch Schlaglöcher oder Bordsteinkollisionen vermieden werden. Ein weiterer Aspekt ist, dass in solche Fällen nicht direkt ein Airbag oder Gurtstraffer ausgelöst und mehr Schaden anrichtet, als er nutzt.
Hmm, Airbag und Gurtenstraffer bei der G/S ? :D


Ich habe keine Ahnung wie schadhafte Motorradrahmen fachgerecht repariert werden können und schreibe auch weiter nichts dazu. :pfeif:
 
Ein Schweißer, der solche Dinge schweißen darf, wird wissen was zu tun ist.
Der Patrick Elefantentreiber kann das und darf das reparieren.

Man hat hierzu entweder geprüfter Schweißfachmann zu sein, oder SFI - Schweißfachingenieur. Hierzu reicht die Ing-Pappe z.B. im Maschinenbau nicht, man muss eigens auf Kurse z.B. in Duisburg bei der Schweiß-Lehr- und Versuchsanstalt.

Oder man ist Meister im Metallbauerhandwerk.

Zu so substantiellen Fahrwerksänderungen:
Ein Tüffer, der sich fieselig anstellt, verlangt eine Schweißplanung, hinzu gehört eine Schweiß-Überwachung mit Protokollen ..., er verlangt uU. schon für "vorher" eine entsprechende statische oder dynamische Berechnung ..., will also heuztuage FEM-CAD-CAM-Protokolle sehen, braucht u.U. auch noch Muster zu einer zerstörenden Prüfung etc., um sie z.B. auf einem Hydropulser zu schrotten ...
Eine Schwingenverlängerung ohne Rahmenverstärkung scheint mir an einer 2V extrem wagemutig.

Allein schon wenn man bedenkt, dass die Rahmenkonstruktion /5 /6 /7 etc. seitens BMW nicht mehr für Beiwagenbetrieb freigegeben wurde ... , das sollte einen SEHR vorsichtig machen, "einfach mal so" an der Fahrwerkssubstanz im harten Lastbereich herumzubraten.

Somit ehrt den Patrick sehr, dass er hier auf Zweitmeinungen loszieht, weil das Thema doch verfänglich ist. Aber nochmal, er darf das.
 
Ich habe keine Ahnung wie schadhafte Motorradrahmen fachgerecht repariert werden können und schreibe auch weiter nichts dazu. :pfeif:
Ich hab das in.meinem "früheren Leben" hier schon mal gepostet.
Moin,
Es gibt im Zweiradbereich keine Herstellervorgaben mehr. Wenn es mal welche gab, z.B. in den DSV Blättern für die Zweiräder 2506-2509, sind sie nicht mehr aktuell und von den Herstellern nicht mehr bestätigt und erneuert worden.
Die Normblätter wurden von uns, dem www.bdzs.de in Mitwirkung meiner Person und dem Herrn Stefan Schreiber vom SLV Duisburg auf den neuesten Stand gebracht. Dort steht alles zur Frage der notwendigen Werkstattausstattung und den notwendigen Personalqualifikationen. Sie sind vorraussichtlich ab Herbst 2016 beim DSV käuflich zu erwerben
Gruß
Die neuen Blätter sind käuflich zu erwerben. Uns Mitwirkende wurde untersagt sie zu veröffentlichen. Der DSV möchte halt Geld verdienen . Dort steht alles drin. Ich halte mich dran.
 
Ziemlicher Blödsinn. Fahrzeuge werden für "bestimmungsbedingte Belastungen" konstruiert und berechnet. ....

Eben nicht! Fahrwerkskomponenten von Serienfahrzeuge werden auf Belastungen weit jenseits derjenigen ausgelegt, die im normalen Fahrbetrieb zu erwarten sind ....

- DU Deinen Senf dazugeben musst und
-Du eigentlich immer alles besser weisst.
Ich bin dann raus.
))):Als öffentlich lautstark auftretender Sachverständigendarsteller musst du schon aushalten, wenn jemand deine Darstellung überprüft.
 
Moin,
ich würde den Rahmen an Auflagepunkten auf einer grossen stabilen Stahlplatte heften, dann oberhalb des Risses ein Halbschalensegment des Rahmenrohrs auf einer Länge von ca. 10cm mit einer dünnen Flex heraustrennen und ein dickwandiges Rohrstück oder sogar Vollmaterial so bearbeiten, das es unten bis auf das Schwingenlager innen im Rahmenrohr aufgesetzt werden kann, nachdem es mit Überlänge (länger als das Halbschalensegment) erst oben eingeführt und dann abgesenkt wurde, aber wegen der Überlänge auch noch soviel wie möglich im oberen Teil des Rahmenrohres steckt. . Unten und oben beidseitig gegenüberliegend je 2X Lochschweissung mit ca.12mm Durchmesser am Schwingenlagerrohrende und am oberen Rohende..
Dann die Halbschale wieder einlegen und in die durch das flexen entstandenen Nut Schweissdraht in der Dicke der Flexscheibe als Abstandshalter einlegen, heften und zuschweiseen und so gut verputzen, dass man die Schweissnähte nicht mehr sieht.
Die Festigkeit kommt jetzt zusätzlich durch die Einlage von einer anderen Stelle (4x Lochschweissung) und die alte Rissstelle tritt nicht wieder auf da
sie entlastet wird durch die Fixierung der Einlage oben und unten.

Bevor ich überhaupt mit dem schweissen beginnen würde, würde ich alle Masse wie Schwingenbuchsenabstand, Lot der Rahmenrohre durch anheften von zusätzlichen Flacheisen zwischen Rahmen und Grundplatte fixieren und zusätzlich reproduzierbar aufmessen und notieren.
Ohne Fixierung des Rahmens tritt sonst ein Verzug ein, der wohl schwer bis gar nicht wieder richtbar ist. Ohne Fixierung und schweissen wird der Rahmen wahrscheinlich Schrott.
Ist wie beim tapezieren : die Vorarbeit ist das wichtigste :D
So würde ich es probieren.
Ich habe sowas noch nie gemacht, aber wenn es mal soweit kommen sollte, würde ich so vorgehen (heimlich, denn ich habe keinen Schein für solche Arbeiten - aber schweissen kann ich als gelernter Metallbauschlosser ganz gut)
LG :wink1:
Martin
 
Hallo,

das was Martin schreibt, liest sich ja mega aufwändig!

Ich habe keine Ahnung, aber genau deshalb ich würde in so einem Fall den Rahmen tauschen. Hängt natürlich vom Einzelfall ab, wie aufwändig das ist (wenn der Rahmen "alte" Eintragungen hat). Aber "wohl fühlen" würde ich mich auf einem Motorrad mit einem schon mal gerissenen und nachgeschweißten Rahmen nicht.

Gruß
Marcus
 
genau deshalb ich würde in so einem Fall den Rahmen tauschen.
Nicht unbedingt. Kommt drauf an, wie man es macht. Das sage ich mal als Karosseriebauer -denn sonst dürfte man etliche Unfallschäden am Auto auch nicht mehr reparieren. Sehr vieles ist möglich, kommt nur auf den Aufwand + die Sorgfalt an.
Meine 2 Cents zu Martin: die hier theoretisch diskutierte Einlage sollte eine Form bekommen, dass sie sanft ausläuft. Dann hätte man am Ende der Einlage keine neue Sollbruchstelle mehr. Nicht umsonst hatten früher bei guten gemufften und hartgelöteten Fahrradrahmen aus Stahlrohr die Muffen recht kunstvoll geschwungene und geschweifte Formen - das diente dazu, den Krafteintrag zu verteilen.

Viele Grüße,
Thomas

P.S: Ich schließe mich der Bitte an Patrick, uns auf dem Laufenden zu halten, an.
 
Ein mir in den 90ern bekannten Pärchen aus Frankfurt war mit 2 100GS und HPN verstärkten Rahmen auf Langreise um die Welt.
Irgendwo in weit weg sind die Rahmen im Lenkkopfbereich gebrochen.
Ob Ober- oder Unterzug kann ich nicht mehr sagen.
Eine Rahmenverstärkung scheint nicht gegen alle Überlastungen zu helfen.

Gruss, Frank
 
Zum Glück ist der Rahmen aus Stahlrohr und kann auch im Feuersteinland
von einem pragmatischen Schlösser repariert werden.
Den Bruch heften und eine Hülse drüber schweißen.
Irgendwie geht da immer was.
Hauptsache man zerlegt sich nicht mit dem Mopped wenns passiert.

Mir ist bei einer 95er Ducati 900 SS die Schwinge an der Klemmung rundum die Schweißnaht gebrochen.
Das war ein ganz schöner Eiertanz, hat Ducati anstandslos Ersatz geliefert.
Der Vorbesitzer hatte die Rückrufaktion verpasst.

Ist doch gut, dass der Schaden rechtzeitig bemerkt wurde.
Lass den Patrick mal machen, das wird wieder.
(y)
 
Ein mir in den 90ern bekannten Pärchen aus Frankfurt war mit 2 100GS und HPN verstärkten Rahmen auf Langreise um die Welt.
Irgendwo in weit weg sind die Rahmen im Lenkkopfbereich gebrochen.
Ob Ober- oder Unterzug kann ich nicht mehr sagen.
Eine Rahmenverstärkung scheint nicht gegen alle Überlastungen zu helfen.

Gruss, Frank
Frag Possi. Dessen HPN-Rahmen ist- soweit ich mich entsinne - am Oberrohr im Bereich kurz vor dem Bogen der Doppelschleife gebrochen.
Bilder kann ich nicht verlinken, hab sie nicht mehr gefunden.
 
Überlastung, ja selbst Feinkornstahl in bester Güte, für die Ausleger beim Autokran, hat eine Belastungsgrenze.

Beim Überlast - Test ist dann halt bei
X % Schluss.......
 

Balkan Pech