Moin Leute
Ich häng mich hier mal dran.
Bin heute von einer Tour zurück gekommen und bemerke beim in die Werkstatt schieben ein Klack bei jeder Rad Umdrehung.
Aufgebockt, Bremse gelockert und Hinterrad gedreht. Das Geräusch bleibt plus ein leichtes Mahlen.

Schätze ich muss das Teil ausbauen und öffnen. Das der Dichtring dabei draufgehen kann hab ich ja grad nochmal gelesen.

Mal angenommen ich kann es wieder verschließen, muss ich das dann auch neu einmessen? R100 Bj 3/80 glattes Gehäuse. 33/11

Vermutlich werde ich mich mich nach Ersatz umsehen müssen.
Wird wohl nicht ganz einfach was brauchbares, bezahlbares zu finden

Gruß Joe


### Beitrag in eignenen Thread verschoben, Simon
 
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Hallo!
Könnte auch ein defektes Kreuzgelenk oder der Ruckdämpfer im Tunnel sein, was anschlägt.
Solltest du den Antrieb aufmachen, bleibt der grosse Siri heile, wenn du den Deckel nicht erwärmtst, sondern mit dem Tellerrad zusammen vom Gehäuse drückst. Dazu brauchst du lediglich 2 M5 Schrauben. Die Papierdichtung muss neu. Einmessen wäre auch nicht nötig, es sei denn du tauscht Radsatz und Lager.
 
Gute Hinweise von euch, danke.
Hatte allerdings nicht geschrieben, dass das Kreuzgelenk und die Feder im Ruckdämpfer gleich mit erneuert wurden. Schau ich mir trotzdem alles genauer an.
Schätze ich komme am Dienstag dazu das HAG auszubauen sofern ich nichts anderes finde und berichte.

Grüße Joe
 
1mal je Radumdrehung ist was am Rad und nicht am Kardan, der dreht sich ca. 3 mal so oft.
Rad raus und dann nochmal von Hand drehen.
 
Moin
Hab vorhin mal das HAG geöffnet.
Leider sind auf der Innenseite vom Tellerrad
kleine Ausbrüche zu sehen.
Auch hat der Mitnehmer ca 2mm Spiel zum Gehäuse.
Möglich, dass das die Ursache ist?
Ich überlege jetzt ob man damit noch fahren kann. So ganz hinüber sieht mir das nicht aus.
Über kurz oder lang brauche ich wohl was gutes Gebrauchtes.
Falls also jemand von euch noch ein gutes bezahlbares abgeben kann, bitte melden.
32:11 würde ich auch nehmen.
Grüße Joe

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Wie fühlte es sich nach Ausbau denn an beim drehen? War da irgendwas hackelig, oder ungleichmäßig beim drehen? Wo ist das Geräusch geblieben? Späne im Öl?
 
Komischerweise ließ es sich gut und gräuschfrei drehen.
Es waren Späne am Magneten der Ablass Schraube zu sehen.
Allerdings nur minimal.
 
Meinst den auf Bild 3? Da darf sich nix bewegen. Entweder hat sich die Mutter gelöst oder die Nutmutter ist nicht fest. In jedem Fall nachschauen. Gegenhalter erforderlich.
 
Schreibe doch den Elefantentreiber per DN oder auf seiner Website an.
Er kann mit Sicherheit beurteilen, ob man da wieder was draus machen kann.
 
Tja, dumm aber das ist einmal Kernschrott.

Den Bildern nach glaube ich zu sehen dass da schon mal die Mitnehmerverzahnung erneuert wurde.

Wenn das Kegelrad so viel lose hat, ist der Schaden kein Wunder.

Passiert gerne nach einem Wedi wechsel ohne Spezialwerkzeug, ohne kann man das notwendige Drehmoment
für das doppelreihige "Schrägkugellager" nicht aufbringen und dann geht es schneller kaputt als bei 100 Tkm.

Zu Ende April könnte ich einen überholten 32/11 anbieten, der kostet dann dummerweise Geld.
 
Kernschrott würde ich nicht unbedingt sagen, die Ausbrüche am Tellerrad sind "nur" am Rand zu sehen, wenn die Zahnflanken soweit in Ordnung sind und das Kegelrad richtig sitzt, könnte das HAG wieder laufen - Kegelrad ausbauen, vermutlich neu lagern und korrekt zusammenbauen.

LG
Rainer
 
Hallo,

den Bilden nach zu urteilen, ist das doppelreihige Kugellager falsch justiert. Kann man einfach die Ablaufflächen mit Farbe nachprüfen. Zur Neulagerung muß der Haltestift vom Nadellager heraus. Viel Vergnügen dabei.

Gruß
Walter
 
Das HAG geht jetzt nach Ostern zu Strauss & Gerken. Die sollen sich das mal anschauen
und beurteilen ob man es vielleicht noch hinbekommt.
Trotzdem suche ich weiter nach einem guten gebrauchten. Mittlerweile ist mir auch klar geworden, dass ich mehr Geld einplanen muss.
Danke für eure Hilfe.
Gruß
 
Hmmh, die beiden Zahnräder, Kegelrad und Tellerrad werden nicht ohne Grund auf sehr präzisen Sondermaschinen zusammen gefertigt und können deshalb auch nicht gemischt werden.
Dann werden diese in ebenfalls eng tolerierten Lagersitzen mit genauso präzisen Lagern penibel so eingestellt, daß das Tragbild der beiden Zahnräder schön mittig sitzt und das Zahnflankenspiel sich im Bereich von ca. 0,02mm bewegt.
Das alles, damit es so funktioniert, wie es sich der Konstrukteur mal ausgedacht hat.

Hier hat das rumeiernde Kegelrad das Tellerrad beschädigt, wahrscheinlich ebenfalls die Kontaktflächen beider Zahnräder, so ein Lagersitz wird auch nicht mehr jungfräulich sein.

Klar kann man das mit neuem Lager, ausdistanzieren, Dichtungen und x mal Stundensatz irgendwie hinbekommen.
Wie lange wird das dann halten?
Die Ausgabe könnte man wahrscheinlich besser in eine gute Substanz investieren.

Seriöse Angebote gibt es hier ja reichlich.

Oder in Kurzfassung:
"you're feeding a dead horse"