Bevor es dieses Forum gab, hab ich die Bremsflüssigkeit alle 5 oder noch mehr Jahre geweGSelt.
Auch die Vorschrift der Hersteller, die Bremsleitungen alle 3 Jahre oder so zu weGSeln hab ich bisher ignoriert.
Ich hab halt irgendwann auf Stahlflex umgebaut. Bei meiner Suzi mach ich das jetzt nach 34 Jahren. Da ging letztes Jahr nach einem Transport im Transit die Bremse vorne nimmer auf. Nach leichtem Öffnen der Bremsleitung wars dann wieder ok. Aber deshalb mach ich da jetzt auch Stahlflex rein.
Also, habt euch nicht so :piesacken::entsetzten::entsetzten::entsetzten:

Ich hatte in meiner Motorrad und PKWs Zeit ca. 50 Jahre bis jetzt, nur ein einziges mal ein Bremsversagen aufgrund überhitzter bzw. evtl. zuviel Wassergehalt an der Bremse. Das war auf der Renne an der Hinterradbremse meiner Duc 900SS. Das war aber sehr gut händelbar. Der Druckpunkt wanderte bei jedem Bremsen weiter hinnein bis ich den Fußhebel ganz druchdrücken konnte.
Also das hat scho ne Weile gedauert und kam nicht plötzlich.
Ansonsten hatte ich ausser qualmende Beläge ansonsten keinerlei Ausfälle an irgendwelchen Bremsen. Und früher ist die Bremsflüssigkeit schonmal auch länger als 4 Jahre dringeblieben.

Heute wird im Namen der Sicherheit alles total übertrieben, auch um natürlich Geld zu generieren.

Beispiel:
Meine Ducati Hypermotard 698 Mono hab ich ja 2024 neu gekauft. 2025 war dann der erste Jahresservice fällig. Die Karre hat das ganze Jahr kein Wasser gesehen. Beim Service stand dann auf der Rechnung zb.Bremsflüssigkeit gewechselt. Das obwohl nach Plan nicht vorgesehen. Nach Nachfrage, sagte man mir die musste gewechselt werden weil die 8% Wassergehalt hatte. Sowas glaub ich nie und nimmer, nur Geldmacherei zumal natürlich glei überall gewechselt wurde, also au bei der Kupplung.
Ein Kumpel hatte dort eine DesertX gekauft. Beim 1. Jahresservice genau die gleiche Nummer.


Komischerweise wurde das bei meiner GS, die ich 2023 neu gekauft hatte nicht gemacht. Die steht nu aber direkt neben der Duc und wird zudem auch mehr bewegt inkl.Regen.
 
Es gibt kein Behältnis, das aus wissenschaftlicher Sicht absolut dicht ist.
Aber was wir brauchen ist technisch dicht und das ist eine ungeöffnete Dose in diesem Fall.
Da hätte ich auch nach längerer Lagerung keine Bedenken.
Hersteller wollen sich halt aus jeder Form von Gewährleistung freihalten.
Das könnte @MM mal den Verfechtern der Wasserstoffspeicherung erzählen, zumal Wasserstoff das kleinste und damit flüchtigste Element ist.
Nix für unguat.
Gruß vom Schoß
 
Ich hatte es einmal bei der suzi.
Loser Schotter mit Haarnadelkurven bergab. Immer nur hinten gebremst, da kommt weniger Luft dran, und dann hab ich plötzlich ins Leere getreten :entsetzten:
Da lob ich mir die Trommel bei der G/S :hurra:
 
Bevor es dieses Forum gab, hab ich die Bremsflüssigkeit alle 5 oder noch mehr Jahre geweGSelt.
Auch die Vorschrift der Hersteller, die Bremsleitungen alle 3 Jahre oder so zu weGSeln hab ich bisher ignoriert.
So habe ich das mit einem Kumpel gemeinsam auch gemacht. Wir sind zum vorbereiten der Motorräder im Frühling da geseßen und haben am geschlossenen ungeöffneten Behälter gesehen das der Boden durchgerostet ist. Die Bremsflüssigkeit war von Bosch und schon ein paar Jahre in der Garage. Dann haben wir ungefähr 4-6 Bier getrunken und einfach wieder mal nicht gewehselt. War uns dann etwas egal.
 
Das könnte @MM mal den Verfechtern der Wasserstoffspeicherung erzählen, zumal Wasserstoff das kleinste und damit flüchtigste Element ist.
Nix für unguat.
Gruß vom Schoß
Gemeint ist, das technisch dichte Behältnisse trotzdem vereinzelt Moleküle des Inhalts durchlassen können.
Das ist aber mit einfachen Methoden nicht nachweisbar und daher im Alltag irrelevant.
 
Damit wäre der Wassereintrag um 1/1.000 gesunken...
Auf 1/1000, also 0,1% des vorherigen Werts. Ist eine ähnliche Diskussion wie "Wasser im Tank wegen Luftfeuchtigkeit" 🥱. Im Gegensatz dazu wirkt Bremsflüssigkeit aber tatsächlich hygroskopisch, sie erzeugt einen Gradienten, der Wasserdampf aus der Umgebung durch permeable Materialien hindurch zieht. Deshalb sollten nur möglichst kurze Strecken des Bremsleitungssystem aus Schläuchen bestehen. Gummi ist "dichter" als Teflon.
 
Ich kenne das auch eher wie Stephan. Da ich in Österreich ja jährlich zum TÜV muss, und dort der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit mit geeichtem Gerät genau gemessen wird, kann ich von meiner GS mit Stahlflex nur Gutes, von meinem Fiesta mit Gummileitungen nur Schlechtes melden.
Gewechselt wird dann kurz vor dem Pickerl, und die GS einfach gleich mit, obwohl es eigentlich nicht nötig wäre.