Grüße, Mich plagt seit längerem immer mal ein Phänomen bei der Gasbetätigung.
Ich hab vor ca 2 Jahren einmal einen angerissen Gasbowdenzug, bzw. gleich beide Bowdenzüge bei meiner 91er GS PD getauscht, jedoch dabei nicht darauf geachtet (bzw. bestimmt falsch gemacht), wie die Bowdenzüge verlegt werden.
Nun beim fahren rutscht bei mir der Bowdenzug des rechten Vergasers des Öfteren ein Stück (vllt 2mm) aus der Fassung am Gasdrehgriff und dann reagiert dieser schneller, logischerweise, da weniger spiel.
Wenn ich es per Hand wieder hineinschiebe ist alles wieder perfekt synchron.
Auch in Kurven hab ich kein Problem, also bei maximalen Lenkeinschlag passiert nichts.
Die Frage ist, wie ich die Bowdenzüge etwas besser fixieren könnte, oder wie diese generell verlegt werden, vielleicht kann mir das jemand beantworten.
Vielleicht hab ich auch falsch eingestellt ?

MfG und schönes Wochenende,
Schorsch
 
Die Züge brauchen Spiel, 1-2 mm, aber auch nicht mehr; sonst kann sich die Außenhülle zurückschieben.
13 11 0 042 111 ist eine Gummihülse der Schiebervergaser, die dir helfen kann, die Züge am Platz zu halten.

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Hallo Schorsch
Die beiden Gaszüge sollten nicht in zu engen Bögen und vom Gasgriff bis zu den Vergasern frei beweglich verlegt sein so dass sie sich beim Lenken nicht verspannen.
Keinesfalls sollten sie fixiert werden.
 
Ich hab halt Probleme in der Verlegung unter dem Tank. Da ist es schwierig Sie kontrolliert beweglich verlegen zu können…
 
Erst mal die Züge ohne sie oben und unten einzuhängen verlegen.
Dazu am besten den Tank abnehmen.
Braucht sicher einige Versuche das optimal hinzubekommen.
Erst danach die Züge einhängen und einstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen.
Ich stehe vor der gleichen Herausforderung an meiner GS.
Die Züge sind unterschiedlich lang.
Sollten die Züge jeweils links und rechts am Steuerkopf vorbei geführt werden, oder beide an einer Seite?
Welcher Zug an welche Seite?

Leider gibt das WHB darüber keine Auskunft.
Aktuell sind beide Züge links in Fahrtrichtung am Steuerkopf vorbeigeführt, zum rechten Vergaser wird es aber schon eng, hier knickt der Zug ab.

Danke und Gruß
Ralf
 
Moin,

rechts vom Steuerkopf und ohne dass sie sich an einem Kabel oder der Bremsleitung stramm ziehen können, verlegen. Am Rahmen entlang und in weichem Bogen runter dass sie ohne Knick an den Vergaser in die Hülsen kommen. Ich fixiere sie immer unter dem Tank aber so dass beide Seiten, zum Griff hin und zu den Vergasern runter, locker hängen.

Nur bei Überlängen, wie dem Wechsel von einem breiten auf einen sehr schmalen Lenker kann es sinnvoll sein links am Lenkkopf vorbei zu legen.
(Ich habe dieselben Züge bei einem schmalen Serienlenker zum Wechsel auf eine US Segelstange benutzt, nur anders verlegt)

Gruß
Willy
 
Moin,
habe das Problem auch mit dem linken Gaszug.
Der rutscht beim fahren immer wieder unter dem Tank raus.
Das ist nicht viel anderst wie wenn er drunter wäre, reicht aber schon aus daß die Synchronisation nicht mehr stimmt.
Habe ihn mit einem Kabelbinder ganz locker an den Rahmen gebunden so daß er sich gut bewegen kann.
Seitdem ist Ruhe.
Euch einen schönen Tag.
Grüße
Uli
 
Du hast keinen Gaszugverteiler, nehme ich an? Dann würde ich mich an den Gaszügen der R100R orientieren. Da steht im ETK die Länge und welche Seite. Demnach wäre der rechte der längere Gaszug.
 
Die Züge sind unterschiedlich lang.
Sollten die Züge jeweils links und rechts am Steuerkopf vorbei geführt werden, oder beide an einer Seite?
Welcher Zug an welche Seite?
Aktuell sind beide Züge links in Fahrtrichtung am Steuerkopf vorbeigeführt,

Beide links am Steuerkopf sowie Rahmenhauptrohr vorbei ist korrekt; rechts davon ist der ganze "Elektrikkram" im weg.

Da es von dieser linken Seite zum rechten Vergaser weiter ist als zum Kollegen gegenüber wird der längere Zug dort verbaut.

zum rechten Vergaser wird es aber schon eng, hier knickt der Zug ab.

Dann ist der verbaute Zug falsch; sprich zu kurz.

In der Datenbank gibt's ein Dokument mit allen jemals verbauten Zügen und deren Längen. Nach Vermessen der benötigten Längen findet man hier i.d.R. wegen der Vielfalt nebst recht feinen Abstufungen die zur individuellen Maschinen- und Lenkersituation Passenden. Die Orientierung am ETK kann helfen; muss aber nicht weil auch ab Werk immer mal eigentlich zu lange Züge verbaut wurden die dann in einem unschönen Bogen sozusagen von hinten auf die Vergaser zuliefen und am Eintritt in die Versteller mehr oder weniger stark abknickten.