Komische Sache mit dem R4

meiner, 1978 als Jahreswagen gekauft, war auch im Alter von 5 Jahren (zu dem Zeitpunkt abgegeben) noch rostfrei.
Ganz das Gegenteil war der Renault Fuego. Als 4-jähriger zum TÜV und der Prüfer sagte:

"Ich drücke jetzt beide Augen zu, und Du bekommst eine Plakette wenn .... Du mir VERSPRICHST in 2 Jahren NICHT wieder zu kommen"

Gesagt getan, Fuego mit frischer Plakette sofort verkauft
 
@Klaus D Das war die Ausnahme, ohne die es kaum eine Regel gibt... :D

Der Audi 100 (Typ 43), den mein Vater auch neu gekauft hatte, war mit nicht ganz 6 Jahren an den Schwellern (von außen unsichtbar) so knusprig, dass beim Versuch des Aufbockens zweGS Sommerreifenmontage der serienmäßige Wagenheber mitsamt Aufnahme im Schweller verschwand, ohne dass sich der Wagen vorher nennenswert angehoben hatte. Ich stand als junger Kerl nebendran und hab Bauklötze gestaunt. Vattern ist dann ziemlich erbost bei VAG vorstellig geworden - der Wagen wurde auf Kulanz gerichtet (und auch bald darauf verkauft)...
 
R stand für Renault? :---)
Nein, R war der Rostfaktor. R4 bedeutete, dass dieses Auto 4x schneller als ein Durchschnittsauto verrostete.
Es gab viele R-Typen bis hin zum R21. Kein Wunder, dass man die schon zu ihrer Zeit kaum auf der Strasse sah.
Die kamen schon mit lackierten schlechten Karosserieblechen so vom Fliessband :D .

Ich selbst hatte einen R5, der noch in der Garantiezeit Rostlöcher bekam, die auf Garantie repariert wurden. Peinlich für Renault :&&&:
LG :wink1:
Martin
Oh... oh... oh...

Wenn ich heute Abend zuhause bin, wird der erste Weg in meine Halle führen.

Sollte die Theorie stimmen, mach' ich mich schon einmal auf das Schlimmste gefasst...

R80, R100... was wird davon wohl noch übrig geblieben sein?
😉
 
ich habe den R4 geliebt.
wahrend meiner lehrzeit 1977-80 hatte ich 3 oder 4 stück davon.
gekauft mit ein paar monaten/wochen bis zum TÜV für max DM 100,-
dann gefahren bis nix mehr ging oder bis zu einer kontrolle, wegen abgelaufenen TÜV.
an motor und getriebe war nie was, nur der rost halt.
für mich, mit DM 120,- im 1. lehrjahr damal ein segen, dieses fantastische auto.

HM
 
... ich mag französische Autos sehr .
Als der Golf noch rechtwinklig innen und aussen regelrecht spiessig anmutend daherkam, war der R 5 schon ein richtiges Schmuckstückchen dagegen.
Ich hatte einen Daisy-Duck-Peugeot 204 mit Brett im Kofferraum, damit durch die riesigen Rostlöcher nichts auf die Strasse fallen konnte.
Danach 2x R 5 , dann einen 4-Türer Peugeot 205 mit unkaputtbarem Saugdieselmotor und nun seit 9 Jahren einen Citrön Picasso, den ich 2017 für 400 Euro gekauft habe und der immer noch nicht durchrosten will. Die Autobauer in F haben scheints dazugelernt !
LG :wink1:
Martin
 
Entwickelt sich, wobei die Richtung doch ein wenig überrascht.:pfeif:
Menschen unseren Alters müssen immer noch für alles offen sein.

Auch für den Blick auf die Straße durchs Bodenblech einer französischen Ikone.
😁

[Die sachlichen Aspekte Deiner Thematik sind ja irgendwie erschöpft.]
😊
Noch einen schönen Abend.

Grüße aus Rheinhessen

Thomas
 
Noch mal zu den frühen Japanern zurück.
Mal abgesehen von der eigenen Norm für Kreuzschlitz waren die Schrauben für unsere Gewohnheiten butterweich,
also 4.6 statt 8.8 und die Oberflächenbehandlung teils banausig.
 
Siehste...

Jeder nach seinen ganz eigenen Ansprüchen.

Der eine vermukst mit falschem Werkzeug und mangelnder Kompetenz seine Lampenbefestigungsschraube und denkt sich nix dabei.

Der andere macht nach seinen Vorstellungen "Nägel mit Köpfen".

Und der wieder andere wirft jedes nicht originale Verbindungselement dann wieder raus und geht im Netz oder auf Teilemärkten auf die Suche nach dem, was beim Neufahrzeug mal montiert war...

Isses nicht ein wunderbar individuelles Hobby?
😊
Das kann ich bestätigen, beim Verkauf eines großen Honda Fundus suchten manche Kaufinteressenten ausdrücklich originale Japan Schrauben,
 
Noch mal zu den frühen Japanern zurück.
Mal abgesehen von der eigenen Norm für Kreuzschlitz waren die Schrauben für unsere Gewohnheiten butterweich,
also 4.6 statt 8.8 und die Oberflächenbehandlung teils banausig.
Ich auch. Bei meiner seinerzeitigen GS 650 G bröselten die Schrauben schon bei bloßen Anblick.
 
Noch mal zu den frühen Japanern zurück.
Mal abgesehen von der eigenen Norm für Kreuzschlitz waren die Schrauben für unsere Gewohnheiten butterweich,
also 4.6 statt 8.8 und die Oberflächenbehandlung teils banausig.
Auch ich habe an japanische Butterschrauben geglaubt, heute weiss ich aber dass ich das falsche Werkzeug verwendet habe.

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Die Japaner waren aber lernfähig, später gab es ( zumindest bei meinen Honda Singles ) wunderbare Zylinderschrauben mit Bund und guter Oberflächenqualität.
Ich habe vor kurzem für einen "geerbten" japanischen Vessel Schlagschauber 8mm Einsätze in Japan bestellt, hier konnte ich keine gekommen.