Selbstverständlich gibt es die, sehr zahlreich sogar. Zwei Quellen wurden schon in den Beiträgen #41 und #45 genannt.

Wenn Du da mal reinschaust und Dich schlau machst, kannst Du selbst erkennen warum die Aussage von Dirk in seinem Beitrag #35 sachlich falsch ist.

Frag doch Dirk mal, wo er diese Aussage hergenommen hat und ob er "eine konkrete Quelle dazu hat".

PS: direkte Proportionalität ist eine Eigenschaft, die einen Zusammenhang zwischen zwei Größen exakt definiert. Dazu reicht es nicht aus, daß eine abhängige Variable größer wird, wenn sich die unabhängige Variable vergrößert.
Die Angabe eines Buchtitels ist keine korrekte Quellenangabe. Da ist ein Textverweis notwendig. Zum Nachvollziehen ist es nicht zuzumuten das ganze Buch durchzulesen. Konkret geht es ja um Geschwindigkeit und die Zeitspanne.
 
Wird durch die Alu dichtungen die Kompression oder die Verdichtung geändert waren ja Fragen im Hinblick auf Vor- und Nachteile.
Je dicker dünner die Dichtung desto schneller wird verdichtet und die Kompression erhöht.
Schwatt matt wäre noch wichtich, das klappt noch besser :D
Ich habe Seidenmatt genommen und bin sehr zufrieden mit der Wärmeableitung.

Gruß
Willy
 
Zuletzt bearbeitet:
Verdichtungsverhältnis ist eine dimensions-/einheitenlose Relation von Hubvolumen +Kompressionsvolumen /Kompressionsvolumen, wobei die 1 immer für das Kompressionsvolumen steht und die 1: Zahl angibt, wieviel - fach das Kompressionsvolumen im Gesamtvolumen bestehend aus Hubvolumen und Kompressionsvolumen rechnerisch enthalten ist.

Je höher das Verdichtungsverhältnis, desto höher infolge der :

Kompressionsdruck
. Dieser ist eine mit physikalischer Einheit bezifferte Grösse und wird in bar angegeben.

Der Kompressionsdruck hängt direkt mit dem Zustand von Kolben, Ringen, Zylinder und gut dichtenden Ventilen und der Motortemperatur ab und verringert sich mit zunehmendem Motorverschleiss.
Deshalb ist der am Motor gemessene Kompressionsdruck ein Indikator für den Motorzustand.

Mit steigendem Kompressionsdruck steigt gemäss den Gesetzen der Thermodynamik auch die Temperatur des komprimierten Gases.
Beim Benzinmotor reicht die Temperatur nicht zur Selbstzündung.
Beim Diesel ist das Verdichtungsverhältnis höher als beim Benzinmotor. Bei der Kompression wird eine Temperatur erreicht, die ohne Fremdzündung für eine Verbrennung ausreicht. Zur Verbesserung des Kaltstarts bei Temperaturen unter Null Grad gibt es Starthilfen wie Glühkerzen oder Vorwärmung der angesaugten Luft durch eine Heizspirale im Ansaugkanal.

Genug davon. Das ist einfach Physik und kann zwar Thema einer Talkshow sein die aber auch nichts an den Tatsachen und Fakten ändern könnte, selbst wenn die Mehrheit das anders sähe und die blöde KI womöglich auch noch weil sie alles für bare Münze nimmt, was man ihr erzählt :D

Ich habe mal in einen Volvo-Penta- Bootsmotor einer Segelfreundin eine selbst gebastelte Kupferdichtung eingebaut, einfach weil es unterwegs kein sofort verfügbares Ersatzteil gab. Die hielt bis zum Verkauf des Bootes prima und wahrscheinlich auch noch danach :nixw:.
Ich würde eine Originaldichtung immer bevorzugen. Eine ausschliesslich aus Aluminium bestehende Dichtung finde ich nur am Zylinderfuss gut. Es gibt aber zahlreiche Motoren, die in der Kopfdichtung einen Aluring als Brennraum- Feuersteg eingearbeitet haben.

Wie komplex Kopfdichtungen aufgebaut sein können habe ich von der mehrlagigen R 1100RS - Kopfdichtung in bester Erinnerung. Dahinter stecken etliche Labortests und teure Erfahrungen. Warum sollte man da was anderes einbauen ? Diesen Dichtungen vertraue ich ganz einfach !
LG :wink1:
Martin
 
... Wie komplex Kopfdichtungen aufgebaut sein können habe ich von der mehrlagigen R 1100RS - Kopfdichtung in bester Erinnerung. Dahinter stecken etliche Labortests und teure Erfahrungen. Warum sollte man da was anderes einbauen ? Diesen Dichtungen vertraue ich ganz einfach !
Das sind richtig konstruierte Maschinenelemente. Firmen, wie Elring, Reinz, stecken da viel Entwicklungsarbeit rein!
 
Beim Benzinmotor reicht die Temperatur nicht zur Selbstzündung.
Also das kann man ja jetzt so nicht stehen lassen. Nimm einen höher verdichteten 2V Boxer ohne Doppelzündung, tanke das niedrigoktanigste das du kriegen kannst, fahre den Motor schön heiss und beschleunige kräftig aus niedrigen Drehzahlen- das entzündet sich vor der Zeit sowas von selbst, das klingelt das dir die Ohren klingeln :pfeif: - übrigens mit oder ohne Alu Kopfdichtung :schock:
Freut mich, auch noch was zur Diskussion beigetragen zu haben :lautlachen1:
 
Also das kann man ja jetzt so nicht stehen lassen. Nimm einen höher verdichteten 2V Boxer ohne Doppelzündung, tanke das niedrigoktanigste das du kriegen kannst, fahre den Motor schön heiss und beschleunige kräftig aus niedrigen Drehzahlen- das entzündet sich vor der Zeit sowas von selbst, das klingelt das dir die Ohren klingeln :pfeif: - übrigens mit oder ohne Alu Kopfdichtung :schock:
Freut mich, auch noch was zur Diskussion beigetragen zu haben :lautlachen1:
VW hat bei den letzten Vergasermotoren mit elektrischen Leerlaufabschaltventilen gearbeitet umd das "Nachdieseln" zu verhindern.
 
ja, da wird der Benziner zum Diesel. Aber wer macht sowas ?
Das Nachdieseln war schon bei den luftgekühlten Käfermotoren der 50er und 60er Jahre ein Problem. Deshalb gab es ab dem 34 PS-Motor die elektromagnetische Leerlauf-Absperrdüse. Wer die nicht hatte legte einen Gang ein, trat auf die Bremse und liess die Kupplung kommen :&&&:
 
So, schaut nochmal auf den ersten Post nach Fehlern, Sinn, Unsinn usw.
Hab die Ergebnisse der Beiträge versucht zusammen zu fassen.