R100rsfahrer

Sehr aktiv
Hallo zusammen,
nach längerer Rumsucherei habe ich 2 verschiedene Zusatztanks gefunden.
1. den Hecktank von HPN -> hier
2. den Tank von SWT-Sports -> hier

Nun stellt sich bei mir die Frage, bei Version von HPN, ob dieser Tank ohne weitere Heckrahmenschweisserei auf den Paralever GS Heckrahmen passt, wenn ich meine auf Einsitzer umbaue. Sozusagen entweder 2 oder 1 Sitzer mit kleinen Aufwand hin- und herschraubseln. Auf der WWW Seite findet man ja Bilder von der Lösung.
Bei der Version, welche ich auf Manuel seiner WWW Seite finde, stellt sich prinzipell ebenso die Frage und wie schaut das aus wenn es montiert ist.

Hat jemand hier in der Truppe schon mal sowas umgesetzt, wenn ja kann er mir mit ein paar Bildern und Tips meine Entscheidungsfindung erleichtern?
Und noch am Ende, ist das eintragsfähig bei unseren Sachverständigen?
 
Moin Oliver,

schau doch mal bei Fernreiseteile rein:
Fernreiseteile
Dort wird auch der HPN-Zusatztank angeboten, aber mit Haltesatz und Gutachten.

Der SWT-Universal-Tank sieht nur nach aufgeschnallt aus und SWT scheint kein Gutachten dafür zu haben.

Grüsse
Chris
 
Jörg hat Recht, der Hecktank von HPN hält nicht ohne Schweißlösung. Der "Haltesatz" von HPN ist nur der kleine Acerbis-Gummipuck, auf den der Tank aufgeschoben wird. Du brauchst weiterhin eingeschweißte Gewindebuchsen, an denen der Gummipuck befestigt und die Vorderseite vom Tank verschraubt werden kann.

Das Angebot von SWT ist ja nur der einfache Acerbiskanister, der verschraubt werden kann. Da würde ich lieber zu einem Rotopax-System greifen und bei Bedarf einfach Sprit nachschütten.

Sowohl der HPN-Tank als auch der Acerbiskanister sind beide aus Polyethylen und damit nicht lackierbar. Manuel hat mal gesagt, dass er an einem eigenen Hecktank arbeitet. Das wird aber noch eine ganze Weile dauern.
 
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Hier ist der Hecktank auf einem G/S-Heckrahmen montiert, er passt aber auch auf einen GS-Heckrahmen. Gletter kann auf Wunsch auch Aufnahmen für den Hecktank an seinen Heckrahmen anbringen.


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Hier kann man die hinteren und vorderen Aufnahmen sehen. Hinten wird er auf die Gummipucks aufgeschoben und vorne dann seitlich verschraubt. HPN verwendet vorne zwischen dem Hecktank und den Gewindebuchsen am Rahmen 15mm dicke Gummi-Abstandshalter.

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Man verzeihe mir meine laienhaften Blaupausen.

Gruß
Jonas
 
Vielen herzlichen Dank für die „Erleuchtung“ - jetzt bin ich mir sicher, dass ich das Projekt auf Eis lege, ich rede mal mit dem aaS welcher mir meine Scrambler abgenommen und alles eingetragen hat. Was mir gut gefällt, dass der Tank (siehe oben) offensichtlich auch auf den originalen Heckrahmen der GS passt, Anschweissteile sollten keine Problem für mich bereiten. Den gepulverten HR lasse ich erstmal so wie er ist. Ich frage dann mal gelegentlich nach einem Teil hier rum.
 
Eine rein informative Frage. Wieviel Liter Sprit hat man dann insgesamt und wo braucht man so etwas?
Brauchen ?
Na ja, ist bei einer Moppedtour die bodengebundene Alternative hierzu:
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:D


Im Ernst: keiner fährt freiwillig mit den vollen 50 Litern Sprit rum, viel zu schwer.
War wohl mal für lange Rallyeetappen gedacht.
Da kann man auch fragen, warum man überhaupt eine Rallyemaschine hier in Deutschland fährt ?
Gelände darfst Du nicht, bisken Schotter ginge auch mit anderen, und Straße können andere Maschinen besser.
Also ist eine GS grundsätzlich in Frage zu stellen.
 
Für ostdeutsche Straßen ist eine HPN eigentlich Pflicht...

Spaß beiseite. Der HPN-Tank fährst sich fantastisch. Voll betankt ist er meines Empfindens nach deutlich besser austariert als ein halbvoller PD-Tank. Mir persönlich macht es auch einfach Spaß sorgenfrei fahren zu können. Wenn ich mit den Wiesenhüpfern aus Mattighofen zusammen unterwegs bin, wird die Tankstelle mehrmals täglich angefahren. Ich kann einfach weiterfahren.
 
... ich rede mal mit dem aaS welcher mir meine Scrambler abgenommen und alles eingetragen hat. ...
Grundsätzlich:
Gibts ein TGA, steht da ja alles Nötige drin.
Ansonsten muss das Material geeignet und splitterfrei sein, die Form ohne scharfe Kanten und Ecken.
Die Befestigung muss überzeugend sein und es braucht die Bestätigung einer Druckprüfung mit 1,3 bar.