Zylinderkopf selbst überholen

Hallo Christian,
du solltest gespannt sein, dass der Sitzring drinnen bleibt.
eine Dreipunktmessung für ein ovales loch ist nicht förderlich (kannste dir mal aufm Blatt Papier aufzeichnen). Habe noch nie erlebt, das eine Grundbohrung nach dem entfernen vom Sitzring rund ist....bis zu 0,1mm. Daher mach ich immer die Grundbohrung neu.
Die 0,12mm auch laut Tabelle ist für einen luftgekühlten Motor auch zu wenig, da der Kopp deutlich wärmer wird als ein Kopp vom Golf.

Da drücke ich dir mal die Daumen
 
Ja, das hätte ich normalerweise auch gemacht, war jetzt aber bei beiden 0.01 umlaufend bei 10 Grad Messungen. Ich werde das nochmal prüfen, Danke.
 
Die 0,12mm auch laut Tabelle ist für einen luftgekühlten Motor auch zu wenig, da der Kopp deutlich wärmer wird als ein Kopp vom Golf.

Kann ich bestätigen, alle Sitzringe die mir eine renommierte Firma in Kiel eingesetzt hat, sind auch nach 2 maliger Nacharbeit wieder raus gefallen.

Erst die Aussage der Tresenkraft, sie würden immer mit 0,12-0,13 mm einschrumpfen, brachte Licht ins dunkle.

Das geht bei einem wassergekühlten Automotor, aber nicht mein einem luftgekühlten 2V.

Sie haben dann alle 4 Köpfe ein 4. mal gemacht und geflucht, 0,18 mm und sie laufen heute noch.
 
Hallo Patrick,

das würde auch erklären warum sie so schlecht raus gingen bei 250 Grad.

Wenn meine Berechnungen stimmen, sind es bei D=43 bei 250 Grad 0,24 mm bei Alu und beim Ring 0,02. somit 0.02 zu klein und wenn man noch 0.04 dazu nimmt ist man bei 0,16 statt 0,12. also bei 250 Grad zu wenig. In der Tabelle waren die Temperaturwerte nicht dabei und die zu kaufenden Ringe waren schon 43,2, somit deckte sich das mit der Tabelle. 150 wären dann in Ordnung gewesen. Also falsch gedacht.

Und nochmal Danke für die Info, wäre wohl unter Umständen viel Lehrgeld geworden.

Gruß Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Der geht als letztes defekt



Doppelt so schwer ist nicht doppelt so lange haltbar ... Meiner hat 31 Jahre hinter sich (bei 115.000 KM) und muss noch etwas arbeiten.



Ich nehme LM 47 - aber Fett ist wir Öl: Jeder anders. Ist nicht ganz so zäh, aber bei mir seit 2010 im Einsatz und bei dem Magnetgehäusetausch 2018 immer noch perfekt an allen Stellen verteilt und geschmeidig. Die Werksfettung war nach 18 Jahren (1992 bis 2010) "trocken".



Ja, der Valeo verschafft der Batterie "Flügel".

Hans
Ich habe Mal gelernt, das es mit ungeeignetem Fett und Kunststoff, ernste Probleme mit Kunststoffversprödung kommen kann. Man müsste wissen, um welchen Kunststoff es sich handelt. Meines Wissens nach, sind Silikonfette , am ehesten geeignet. Ich habe auch einen ValeoClon, von Fa. Simon, im Zulauf. Besteht da sofortiger Handlungsbedarf?
Gruß Reinhard
 
Ich habe Mal gelernt, das es mit ungeeignetem Fett und Kunststoff, ernste Probleme mit Kunststoffversprödung kommen kann. Man müsste wissen, um welchen Kunststoff es sich handelt. Meines Wissens nach, sind Silikonfette , am ehesten geeignet. Ich habe auch einen ValeoClon, von Fa. Simon, im Zulauf. Besteht da sofortiger Handlungsbedarf?
Gruß Reinhard
Wenn der neu ist, dann sicherlich nicht. Man kann es wirklich gut hören, wenn es soweit ist.

Hans
 
So die neuen Ringe sind heute gekommen.


IMG_1892.jpeg
Spaßeshalber habe ich mal eine Berechnung gemacht.

Die Bohrungen waren ja noch relativ rund.

43,08 bis 43,09 bei 10 Grad Messungen. Wobei 43,08 die häufigste Messung war + 0,12 laut Tabelle für die Presspassung also 43,20 bei 20 Grad.

Wenn man jetzt mit einem Ausdehnungskoeffizient von Alu max. 1,15 bei 1000 mm und bei Stahl mit 0,6 mit einer Differenztemperatur von 50 Grad ausgeht sind das:

Für Alu (1,00 - 1,15) mm habe 1,15 genommen

1,15 : 1000 mm x 43 = 0,494 bei 50 Grad. X 6 für 300 Grad = 0,296 mm

Für Stahl
0,6 : 1000 mm x 43 = 0,0258 bei 50 Grad. X 6 für 390 Grad = 0,154 mm


Bei 300 Grad wären das

43,09 + 0,296 = 43,386

43,20 + 0,154 = 43,354

Autsch!

Somit rein rechnerisch 3 Hundertstel zu klein.

Also sind 0.18 sehr empfehlenswert.

Nochmals Vielen Dank dafür.
250 Grad können erreicht werden das ist schon kritisch.

Bei 150 Grad hätte das gepasst.

In die Tabelle gehört noch eine Temperaturangabe für Wasser und Luftgekühlte Zylinder.

Egal, am Wochenende werde ich sie wieder ausbauen und erst mal die Bohrungen messen. Bin gespannt ob sie dann am Montag bei 280 Grad rausfallen.

Gruß Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht weiter.

Ich habe mal die Fräser in die Führungen gesteckt wegen der Abmessungen.

Das ist der erste Fräser den ich bei E-Bay gekauft habe ohne zu wissen das da ein Konus drin ist. Also aufgebohrt und geschliffen.


IMG_1908.jpeg

Die Größe 40 ist zu klein,
Größe 42 wird benötigt.

IMG_1906.jpeg

IMG_1904.jpeg

Die passen dann für Ein- und Auslass, auẞer der 30er für den inneren Korrekturwinkel.

Ventilausbau
IMG_1900.jpeg IMG_1903.jpeg IMG_1902.jpeg


Gruß Christian

IMG_1909.jpeg IMG_1901.jpeg
 
Hallo Christian,
welcher 30° Fräserdurchmesser hat denn gepasst?
Klappt das mit den Ventilschaftdichtungen beim herunterdrücken?
Ich finde deinen Beitrag übrigens sehr gut, was man letztendlich davon umsetzt, liegt bei jedem selbst, entsprechend seiner Möglichkeiten.
Nicht jeder 2V Fahrer hat das Geld solche Arbeiten machen zu lassen. Bei einem 4V würde ich mir das auch nicht zutrauen.
Ich versuche auch, möglichst alles selbst hinzubekommen und finde es lobenswert, wenn sich jemand so viel Mühe macht um das entsprechend zu Dokumentieren.
Davon lebt ein solches Forum, es gibt Foren, die scheinen tot zu sein, da ist überhaupt keine Bewegung zu erkennen.
Weiter so.
Eine Anmerkung zur Kipphebelachse, die du noch aufnehmen solltest: Die Körnermarkierung auf der Kipphebelachse, immer nach oben und nach der Maschinen abgewandten Seite (nach außen), damit die Ölbohrung nicht in der Kraft beaufschlagten Lagerseite liegt.
Gruß
Reinhard
 
Ach, hatte ich vergessen.

Die Größen 42x 60, 42 x 45 und 40 x 30 passen ganz gut.Sogar für beide. Ich habe mehrere bestellt zum testen.

Der Dorn ist ziemlich genau und es ist wirklich Hartmetall. Das konnte ich kaum glauben, 5 Euro plus Versand. Es geht gut. Bringt aber nichts die nur zu fräsen weil die harte Schicht in den alten Ventilsitzen dann wohl weg ist. Die sind bei mir dann nach 10.000 schon um 2 mm eingeschlagen. Ich bin noch in der Testfase und möchte mich nicht festlegen. Montag werde ich die neuen zu kleinen Ringe wieder raus ziehen,

Die Bohrung war 43,08 plus 0,12 wäre 43,20 gewesen. Habe ich auch so eingebaut und sind eventuell die Originalmaße. Ist aber zu klein. Sie hätten 43,26 sein müssen da der Kopf 100 Grad wärmer werden kann. Also 250 Grad für luftgekühlte.

Elefantentreiber hat mich zum Glück drauf hingewiesen.

Nach meiner Berechnung hätten sie sich wohl bei strammer Fahrt oder in einem anschließen Stau gelöst.
Ich werde sie vermessen und gegebenenfalls auspindeln wenn sie nicht richtig rund sind. Wenn sie beim Ausbau verkannten sowieso. Allerdings an der CNC-Fräse und mit einen Präzisionsstift ausrichten und dann tasten. Kommt eigentlich nicht so drauf an wenn von Hand nachgefräst wird.

Montag oder Dienstag weiß ich mehr.

Wenn die Führungen verschlissen sind, kann man das nachfräsen vergessen. Ich würde alles neu machen. Es gibt Anbieter die das mit Ventilschaftdichtungen machen Ich kenne aber keinen mit Langzeiterfahrung. Ca. 100-200 K.
Ich würde das nur bei einen guten Instandhalter machen lassen. Und zwar alles.
Alle Ringe, alle Führungen, alle Federnauflagen, weiß gerade nicht wie die heißen. Jedenfalls ruht da die Feder drauf und hält die Führung in Position und alle Ventile. Die Federn halten ewig und können auch wenn sie neu sind brechen
Hier im Forum sind einige bei denen ich das machen lassen würde. Die Kosten sind auch durchaus gerechtfertigt weil man das ganz individuell entscheiden muß. Die von der Stange können passen. Ich würde allerdings immer mit Rohlingen arbeiten falls noch gespindelt werden muß.

Was mir noch aufgefallen ist.
Durch den Siebenrocksatz scheinen die Ventile viel heißer zu werden. Vielleicht ist das ein Grund für den hohen Verschleiß. Oder ich habe durch das Einschleifen die Bleioxidschicht entfernt. Keine Ahnung.

Wenn man ständig die Ventile nachstellen muß ist was faul.
 
Hallo Reinhard, das mit der Kipphebelachse muß noch rein. Ich prüfe sie immer.

Also Kerzen raus und orgeln.
Mir ist aufgefallen, dass das Öl genau aus der Nut heraus kommt und dann an dem Hebel herunter läuft um den Ventildruckpunkt zu erreichen. Ich weiß nicht was passiert wenn die Nuten innen sind.
Falsch herum ist fatal, dann laufen sie trocken. Ist dann Teuer weil die Ventile eventuell auch ausgeglüht sind.
Ich glaube das es wichtig ist die Funkion zu kennen. Das ist schon genial gemacht. Bei den Einlaßventilen sieht man immer noch die Schleifspuren. Bei den Auslaßventilen noch ganz minimal.

Und ja, das ist hier ein tolles Forum wo nicht gleich vorausgesetzt wird das man alles weiß.
Und hier wird einem wirklich geholfen das muß man einfach mal sagen.

Auch ich bin ganz klein angefangen und habe das ein oder andere Lehrgeld bezahlt. Das gehöhrt dazu. 😂

Hätte ich 2-Ventiler doch schon eher gefunden.

Gruß Christian
 
"Bringt aber nichts die nur zu fräsen weil die harte Schicht in den alten Ventilsitzen dann wohl weg ist. Die sind bei mir dann nach 10.000 schon um 2 mm eingeschlagen."
Du meinst hierbei aber doch die Ventilsitzbreite oder???
wenn das am Auslassventil ist, denke ich das sucht sich die erforderliche Flächenpressung und bleibt dann länger unverändert.
 
Mich stören manchmal die Kommentare von Leuten, die sonst nichts vernünftiges beizutragen haben. Ist aber in jedem Forum so.
Ich möchte mich auch darüber nicht weiter auslassen, mir ging es darum dich zu motivieren, so weiter zu machen.
Zu dem Körnerpunkt, schau dir die Achse an, die Kraft des Stößels darf nicht auf die Ölzufuhrbohrung treffen.
Denk an die Nadel des Lagers wenn du sie etwas ziehen möchtest um nachzusehen, ansonsten Fotos im Netz suchen.
Gruß
Reinhard
 
Vorher, man sieht die tiefe Kante die da nicht sein darf.

IMG_1242.jpeg


Nachher, bloß 0,06 zu klein. 🙁

IMG_1312.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
IMG_1919.jpegIMG_1921.jpeg

Einen Körnerpunkt sehe ich nicht und die Bohrung auf der Welle war oben und zeigte nach innen. Die Lager absolut spielfrei. 120 K gelaufen. Die werden auch noch mal 100K machen.
IMG_1922.jpeg
 
Achse oben sauber machen!
Bohrung und auch Klemmschlitze, nach außen.
So ich habs gefunden.

Hans wie immer beste Anleitungen die er laufend auf dem neusten Stand hält. Einfach Super!
Thema 'Montageanleitung Nadellager im Kipphebel'
Montageanleitung Nadellager im Kipphebel

Die muß ich auf Arbeit körnen, bzw. anbohren, die sind hart.
Die Bohrungen waren innen aber oben, das werde ich noch ändern.
Warum sollen sie gesäubert werden, sie haben nur minimale Ablagerungen. Die Lagerstellen will ich nicht bearbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf meiner jetzigen Kipphebel Achse ist auch nur ein zarter Körnerpunkt zu sehen.
Hatte ich auch schon anders gesehen.
 
In der Anleitung von Hans kann man richtig fette Punkte auf der letzten Seite sehen.

Ich habe gerade alle nachgeschaut, auf keiner Welle ist eine Markierung. Ich werde mir noch die Treibwerkzeuge drehen. Hab ich wieder was zu tun. Oder leihen. 😊
 
Zuletzt bearbeitet:
Die eingeschlagenen Ventilsitze im 1. Bild kann ich nicht glauben oder ich sehe das falsch.

Das AV ist 2mm tief eingeschlagen??? Der Sitzring musste erneuert werden. Mich wundert, dass es das Ventil geschaft hat, den Sitz zu finden, unglaublich. Das EV nachfräsen wäre für mich in Ordnung.

Aber was sehe ich auf dem 2. Bild?
Sind das Schweißperlen auf dem Ventilsitz des EV?
Der Ventilsitz des AV auf dem 2. Bild ist, etwas zu breit aber sonst akzeptabel. Ich weiß, die Schrumpfsitzpressungen sind ungeeignet.

Ich bin dabei, bei meiner R80ST, die Ventilführungen zu ziehen (52.500km). Heute war der Backofen belegt (Kuchen). Ich schneide M10 Gewinde in die Führungen und möchte sie, bei 200° mit einem Gleithammer, herausziehen. Mal sehen wie es wird.

Gruß
Reinhard
 
Christian, wenn du die Sitze erneuerst, würde ich beim AV auf 30° gehen ("bleifrei"), du wolltest doch sowieso neue Ventile einbauen. Ich denke, die schlagen, aufgrund des Winkels, weniger schnell ein. Beim EV würde ich es bei 45° belassen.

Gruß
Reinhard
 
Was mir noch in den Sinn kam, ich würde auch die Ventilschaftdichtung am AV weglassen. Dadurch wird das heiße Ventil besser geschmiert und gekühlt. Beim kühleren EV, hat die Dichtung jedoch den Vorteil, dass bei Gaswegnahme der Blaurauch, durch den Unterdruck des Zylinders, reduziert wird.

Gruß
Reinhard
 
Hallo Reinhard
das ist eine gute Idee, der Blaurauch war nach 100K schon viel. Die neuen Führungen sahen noch gut aus nach 10K. Habe noch keine Langzeiterfahrung. Vieleicht hat das ja mal jemand machen lassen. Die alten Dichtungen sahen jedenfalls noch gut aus. Keine Risse oder Verschleiß. Haben mich bei autodoc 1,25 pro Stück gekostet.
Die Schmierung am Auslass ist eventuell sinnvoll.

Die Schweißperlen kommen vom heften.
Habe ich damit gemacht.

IMG_1885.jpeg

Mit einer M8 Gewindstange verschraubt zentriert und geheftet. Natürlich vergessen den Einlass abzudecken, aber nur beim ersten. Selbst bei 250 Grad im Ofen fielen sie nicht raus. Dürfen sie auch nicht. Also nach dem Wärmen auf ca. 260 270 mit einer langen Gewindestange und Zupfeisen gerade heraus gehämmert. Ging gut. Aber dennoch 2 Schläge. Ich wollte sie unbedingt ohne verkanten heraus haben.
Bin gespannt wie groß die Bohrungen dann sind.

Gruß Christian
 
Hallo Reinhard,

zu den Ventilsitzen, die sind tatsächlich nach 10K 2mm eingeschlagen. Entweder war da eine Beschichtung drauf die ich beim Einschleifen schön weggeschliffen habe, oder oder lag es daran weil ich keine Korreckturwinkel angebracht habe? Oder zu heiße Abgase? Keine Ahnung. Der Sitz vom Einlass ist so geblieben. Den musste ich nicht einmal nachstellen. immer die Auslässe.

Gruß Christian
 
Das waren aber noch die alten Ventile und nicht nach geschliffen, sondern nur eingeschliffen, oder?
Ohne Korrekturwinkel, erklärt sich auch der hohe Traganteil des AV.
Wenn ich deine Bilder vorher gesehen hätte, dann hätte ich an meinen Köpfen nur korrekturgefrässt und eingeschliffen. Ich kann es immer noch nicht glauben.
Gruß Reinhard
 
Hallo Hans,

da habe ich wieder nicht aufgepasst,

bevor ich das als PDF hinterlege, muss da wohl noch ein wenig nachgebessert werden. Außerdem hat sich das Klientel der Boxerfahrer geändert. Die kaufen sich alle 2 Jahre was neues. Da spielt Geld eher eine untergeordnete Rolle. Wenn man schon eine Inspektion bis 700 Euronen normal findet. War damals wohl ne andere Zeit. Heute kann man auch nicht mehr so viel selber machen. Mein Sohn schüttelt auch nur mit dem Kopf das ich mir Spaß antue. Für mich ist es ein sehr schönes Hobby.
Aber Hallo,

Nicht jeder BMW Nutzer kauft sich jedes Jahr was neues. Nun, ich kann mich auch nicht aufs Klo setzen und meinen dass hinten Geld rauskommt.

Meine GS ist jetzt 16 Jahre da und meine R90 ist schon seit 24 Jahren da.

Bedarf nach etwas neuen... Danke Nein! Vielleicht bring ich ja meine 35 Jahre alte GS auch mal zum Kundendienst und bekomme dann für 59€ oder so das Steuergerät vom Fahrzeug ausgelesen.
:cool:

Ich staune immer was für Zweiradeisen von BMW, Duc oder KTM meine ?Kollegen so fahren. Alles > 100ps. Und was dieses Zeug so im Kundendienst kostet....

Vielleicht spenden mir die reichen Zweiradler mal Geld damit ich mir ein neues Motorrad kaufen kann, aber ich würde die sicher verprellen und müsste dann alleine fahren, weil ich wollte gar kein neues Motorrad haben.
 
Hallo Reinhard,

Die Ventile sind von Siebenrock und haben glaube ich - nagel mich da jetzt nicht fest - so 50 pro Stück gekostet. Da sieht man nix. Die alten sahen noch ganz passabel aus. Wenn aber der Siebenrock Satz zu höheren Temperaturen im Auslass führt, konnte das vielleicht ein Grund sein. Ich habe sie jedenfalls auf der Bahn nicht geschont. Ich wollte schließlich wissen was sie schafft. Leider in den roten Bereich, dreht viel zu hoch. Der Reifen war danach so heiß das man sich fast die Finger daran verbrannt hätte. Praktisch nachvulkanisiert. haha. Das was mir passiert ist, ist schon mehreren passiert. Früher habe ich immer Bleizusatz mit rein getan. Jetzt nicht mehr. Ich glaube das war der Fehler. Der Bleizusatz hat mir den Vergaser versifft, deswegen bin ich ohne und nur Super Plus da es ja nichts ausmachen soll. Hätte ich mir wohl sparen können. Ich habe es noch tiefer gesehen. Ich frage mich wie man da noch Ventile einstellen konnte. Irgendwann ist Schluss.

Vielleicht hat ja der ein oder andere noch ein paar Fotos. ;)

Gruß Christian
 
Hallo Christian, ich frage nochmals, sind das die 100.000km Ventilsitze oder sind es die neuen mit dem nicht korrekten Schrumpfsitz? Wenn letzteres, mit welcher Laufleistung?
Gruß Reinhard
 
Hallo Reinhard,

die eingeschlagenen sind die alten, die haben 110000 weg. Die habe ich nur nachgeschliffen mit neuen Ventilen. Die sind nach 10.000 2 mm eingeschlagen, also nach der Erneuerung der Führungen. Die neuen gedrehten Sitze hatten nur einen Warmlauf. 0,06 zu klein. Also alles nochmal. Die alten ersten sahen eigentlich noch gut aus, dachte ich. Die hatten ja schon 100 K weg, daher dachte ich die würden noch mal 100 machen. Ob es vielleicht besser gewesen wäre die alten Ventile drin zu lassen oder ob es daran lag weil ich die Sitze nicht nachgefräst habe. Ich habe keine Ahnung.

Gruß Christian
 
Zurück
Oben Unten