Intervalle Vergaserrevision

AndiP

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01. Apr. 2007
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Hochsauerland
Hallo zusammen,
die 64er Vergaser meiner GS waren zuletzt 2010 beim Redbaron (Andreas) zur Revision. Laufen immer noch tadellos (fahre nur E5). Wie lange halten erfahrungsgemäß die Mebranen? WIe oft wartet Ihr Eure Vergaser (Nadeldüsen/Düsennadeln/Schwimmernadelvemtil etc. neu)?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Andi,

neben der turnusmäßigen Wartung (Synchronisierung/Einstellung, Schmieren der Bowdenzugnippel, Entleeren und Reinigen der Schwimmerkammern zu Beginn der Winterpause) werde ich an den Vergasern nur tätig, wenn das Laufverhalten des Motors dazu Anlass gibt.

Gruß
Florian
 
Revision bei Scheunenfunden schon mal mit einplanen. Aber erstmal reinigen. Wenn einem dann dabei Sachen auffallen (z.B. Drosselklappenwellen mit zuviel Spiel) revidieren. Genau überlegen, ob es wirklich eine Ultraschallreinigung sein muss!
Anschließend genießen!
Turnusgemäße Revision? Warum?
Meine GS hat noch die Membranen von 1988. Die der 75/5 habe ich nur vorsorglich erneuert gehabt und die Altteile auf Reserve liegen.
 
Hallo Andi,

stehe vor einer ähnlichen Situation: habe meine Vergaser auch so vor ca. 10 Jahren das letzte Mal überholt. Vor zwei Wochen hatte ich dann ein Problem, das sich ständig verschlechterte.
Zunächst schlechte Gasanahme beim Herausbeschleunigen aus Kurven. Einige Kilometer weiter dann auch auf den Geraden. Hatte zunächst an ein Problem mit dem Schwimmer-/stand gedacht und die Schwimmergehäuse abgezogen. Sah alles normal aus. Habe dann auch noch die Hauptdüsen ausgebaut. Und siehe da: auf der linken Seite konnte man sehen, dass von Seiten des Düsenstocks ein Partikel/Ablagerung den freien Durchgang in der Hauptdüse behindert hat. Ausblasen ging unterwegs nicht (zu wenig Puste). Hab mir dann aus einer Thermopapier Rechnung eine Art Docht gerollt und die Düse "freigebohrt".
Danach lief wieder alles normal. Die Frage, die sich mir stellt: woher kam das Teilchen/Ablagerung, das sich da in den Weg gestellt hat. Kann ja eigenlich nur von der Ansaugseite kommen oder von einer internen Dichtung. Mal sehen, ob ich diesen Winter die Vergaser mal wieder grundreinige und die Dichtungen ersetze.

PS: mit Membranen hatte ich persönlich die letzten Jahrzehnte noch keinerlei Probleme. Der letzte prophylaktische Tausch an meiner 90/6 dürfte 40 Jahre her sein. Bei den anderen habe ich noch nie getauscht.

38458.jpg
 
Wie lange halten erfahrungsgemäß die Mebranen? WIe oft wartet Ihr Eure Vergaser (Nadeldüsen/Düsennadeln/Schwimmernadelvemtil etc. neu)?
Moin Andi.
mit Langzeiterfahrung kann ich dank Einspritzung an WBS und LT nicht dienen.
Meine G/S hat neu gemachte Vergaser.
Die Membranen tauscht man aber erst wenn da was nicht funktioniert und die einen Riss haben.
Anschauen würde ich mir nach zigtausenden km die Nadeldüse, die sich leicht oval schleift und das Gemisch leicht anfettet im Laufe der Zeit.
Jedenfalls waren meine ausgeschlagen und ich hab dann neben neuer ND auch die Bestückung á la Heusler gewählt.
Klappt erstaunlich gut. Bei meiner "normalen" Fahrweise stets 5-5,1 l im Durchschnitt.
 
Ich habe auch nur gelegentlich in die Schwimmerkammern und auf die Nadeldüsen geschaut.
Der Rest gehört in die Rubrik Langfrist-Verschleißteile.
 
Hallo zusammen,
erst mal Danke für Euer Feedback. Der Verbauch (1043er) liegt bei 6L/100 mit Q-Tech DZ. Also scheint erst mal kein Eingriff erforderlich. Die Schwimmerkammer reinige ich immer vorm Winter. Die Spritleitungen werde ich diesen Winter mal tauschen. Die werden langsam brüchig. Kaufempfehlung BMW oder Alternativen gleicher oder besserer Qualität?
 
Neopren ist nicht beständig gegenüber Benzin.


Ich habe Schläuche aus FKM verbaut, das hält fast alles aus und damit quasi ewig.
 
Der in No. 15 verlinkte Schlauch dürfte zu dick sein, um durch den Verbindungsgang im Luftfiltergehäuse zu passen. Und darum geht es. Passt oder passt nicht. Beim BMW-Schlauch ist das einfach mitberücksichtigt.
Übrigens ist dieser Schlauch bei allen meinen BMWs standfest, teilweise schon über 15 Jahre.

Jan
 
Der in No. 15 verlinkte Schlauch dürfte zu dick sein, um durch den Verbindungsgang im Luftfiltergehäuse zu passen. Und darum geht es. Passt oder passt nicht. Beim BMW-Schlauch ist das einfach mitberücksichtigt.
Übrigens ist dieser Schlauch bei allen meinen BMWs standfest, teilweise schon über 15 Jahre.

Jan
Hallo Jan

Vielleicht hat Rick einfach nur den falschen Durchmessertyp verlinkt, in der Beschreibung stehen 2 bestellbare Durchmesser. „Produkt 1001“ wäre dann der passendere.
IMG_1163.png
 
Interessante, aber falsche Behauptung. Ist es und hält bei mir seit 10 Jahren.
Ottokraftstoff in der GESTIS Datenbank

Nicht geeignet wegen Degradation, starker Quellung oder geringer Durchbruchzeit sind folgende Handschuhmaterialien:
Naturkautschuk/Naturlatex - NR
Polychloropren - CR
Butylkautschuk - Butyl
Polyvinylchlorid - PVC

Ja, ein Benzinschlauch ist kein Handschuh,
aber der Handschuh muss für Bestnoten auch nur 480 Minuten halten.
Der Benzinschlauch darf auch nach Jahren sich nicht verändern.

Am Daimler hatte ich länger Probleme mit rissigen Schläuchen: FKM Schläuche lösten das Problem.
An der Simson wurden die Leitungen hart oder nach einer Weile undicht: Mit FKM gab's keine Probleme.

Einzig die Leckölleitungen am Daimler sind original von Mercedes. Die verwenden HNBR (nicht zu verwechseln mit NBR). Die Hitze direkt auf dem Motor bekam den vermutlich zu preiswerten FKM Leckölleitungen nicht und schon nach 3 Jahren waren sie rissig.
NBR Leitugen hielten keine 8 Wochen.

Völlig sch.... zum Verlegen aber für die Ewigkeit sind PA12 Leitungen.
Die sind für am Moped aber völlig ungeeignet.
 
Der in #13 verlinkte Benzinschlauch besteht aus zwei verschiedenen Materialien. Die Innenauskleidung ist lt. Anbieter benzinfest.
 
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