Tja, wo soll ich da anfangen?
Wollte eigentlich keinen Ladegerätthread anleihern, aber vielleicht kann ich meine eigenen Erfahrungen zum Besten geben,
um für andere einen Fehlkauf zu verhindern.
Also, anfangs war ich mit diesem Saito ProCharger recht zufrieden, es tat, was es sollte.
Ich habe dann sage und schreibe 3 Stück davon gehabt und damit ging das Theater los.
Mir ist aufgefallen, dass bei Daueranschluss die Batterien nie, nie voll wurden, Autobatterien schon gar nicht.
Die Kapazität ging zurück, Batterien (ja, mehrere!) gingen kaputt.
Und es ist immer ein Spaß, bei Louis eine Batterie zu reklamieren, gerade, wenn sie noch lange Garantie hat.
Aber ich konnte ja mit dem Saito kontern, von wegen falsch geladen oder andere Sprüche.
Das Gerät hat nicht erkannt, dass sich Batterien nicht mehr laden liessen, sondern fröhlich die OK-Lampe brennen lassen.
Und es hat auch schon volle Ladung angezeigt, ohne dass die Batterien wirklich voll waren.
Bis ich eines Tages ein geborgtes Ladegerät probiert und festgestellt habe, dass eine angeblich kaputte Batterie noch funktionierte.
Daraufhin suchte ich ein anderes Ladegerät und habe mich für das Ctek entschieden, was letzlich eine gute Wahl war.
Damit erreiche ich einen höheren Säurewert, den das Saito nie geschafft hat und deshalb die Batterien nie voll waren.
Und wenn das CTEK ein kaputte Batterie als solche erkennt, ist sie auch kaputt.
Das Gerät hat scheinbar eine bessere Qualität in Sachen Laderegelung, allein der höhehere Strom ist da nicht ausschlaggebend.
Denn im Moppedlademodus fließt da auch nur 1A, nur im Automodus hat es 5A.
Ich will niemand zu diesem Ladegerät überreden, aber wenn man kein Saito kauft, ist das schon mal der richtige Schritt.
Ich habe mehrere Batterien damit gehimmelt, 2 Ladegeräte entsorgt, war eine teure Erfahrung.
Aber auch mit dem Ctek lasse ich die Batterien nur so lange angeklemmt, bis sie voll sind.
Es gibt viele Meinungen, ob das Dauerladen den Batterien eher schadet, ich habe mich für meine Methode entschieden und fahre gut damit, im wahrsten Sinne des Wortes.
Allein die Technischen Daten sind nicht immer hilfreich, manchmal geht es nur über eigene Erfahrungen, auch wenn es weh tut.