Pimp my LiMa - Warum und Wie es funktioniert

Ist der Privat-Fred schon zum Antworten freigegeben ???:D

Leute, es hackt. Diese Zickerei hier ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
 
Der Mensch existiert nur aus zwei Gründen . Fortpflanzung und Recht zu behalten.

Wenn ich die Texte zu den Bildern lese, bezweifel ich, dass der Autor eine Lima in Pspice modellieren kann. Das ist kein Nasenkram.
 
Zwischenbemerkung

Vor dem Blick auf die Verläufe der Spannungen bei den verschiedenen Systemen sei den hier ewig substanzlos herumnörgelnden "Experten" eine Auffrischung ihrer Grundkenntnisse in Physik empfohlen.

Insbesondere der Bereich "Parallelschaltung von Widerständen".

Der Gesamtwiderstand wird dabei nach der schlichten Formel Produkt / Summe der Einzelwiderstände berechnet.

Ein einziger Blick auf die Schaltungen genügt, sofern man Schaltpläne lesen kann, um signifikante Unterschiede zu erkennen.

Diese Unterschiede bestehen nicht nur zwischen der Pimp-LiMa und der Serien-LiMa sondern auch zwischen den Zweigen D und B bei der Serien-LiMa.

Jetzt kann jeder gerne selbst mühsamst mit einem Taschenrechner die Widerstandswerte ermitteln wie auch die sich daraus ergebenden Ströme.

Und die aus diesen folgenden Spannungen.

Die Adepten des Dogma "Erst ist da eine Spannung, dann kann ein Strom fliessen" werden ab diesem Punkt leider endgültig nicht mehr folgen können.

Denn sie verleugnen ein Naturgesetz.

Über einem Widerstand entsteht eine Spannung, sobald ein Strom durch ihn fliesst.

Die Entwickler von Spice nutzen dieses Naturgesetz z.B. als Grundlage für ihr Amperemeter, so ganz ahnungslos werden diese Menschen kaum sein.

Wer sich auch nur ein bißchen ernsthaft mit Spice beschäftigt hat, der weiß genau, daß für eine vergleichende Betrachtung der unterschiedlichen Ströme und Spannungen der Systeme Pimp und Serie die konkrete Darstellung der LiMa in der Simulation völlig belanglos ist.

Von Bedeutung ist einzig, was die LiMa macht.

Sie drückt Strom in die Diodenplatte.

Und der kommt an D+ und B+ einfach wieder raus.

Seine Verteilung hängt dabei ausschließlich vom Netzwerk der angeschlossenen Widerstände ab.

Aus dieser Verteilung ergeben sich dann die Spannungen über den Widerständen.

Die Größe des Stroms aus der LiMa hängt ab von der Drehzahl und der Stärke des Magnetfelds des Rotors.

Mehr ist da nicht.

Und dieses bißchen ist in Spice mit wenigen Mausklicks darstellbar.

Hiermit ist das ein Kinderspiel.

Und Spice liefert bessere Grafiken als jeder Taschenrechner.
 
AW: Zwischenbemerkung

Über einem Widerstand entsteht eine Spannung, sobald ein Strom durch ihn fliesst.

Wenn der hoch genug ist, fliesst da kein Strom, aber Spannung ist trotzdem da, wenn sie anliegt.

Die Spannung ist auch da wenn kein Strom fliesst :oberl::D

Nur mal eine Randbemerkung so, so, so ganz pauschal mal so.
 
Kann mir mal jemand in kurzen Zügen erklären um was es geht? Ich habe jetzt vier Seiten überflogen mit lustigen Diagrammen, der wahre Sinn erschließt sich meinem laienhaften Verstand nicht.

Gruß Marco
 
Danke, jetzt habe ich mich mal versucht durch die 40 Seiten zu wühlen und bin bisher so klug wie vorher. Wenn jetzt hier jemand das Ei des Columbus endeckt hat und man sich unter den Fachleuten hier einig ist das es so ist, möge man mich per PM informieren und ich baue es nach.

Gruß Marco
 
Nö. Jedenfalls nicht, solange kein Verbraucher = Widerstand dranhängt.
Die LiMa stellt dann nur eine Spannung zur Verfügung. Nicht mehr und nicht weniger.


:bitte:


Wenn der hoch genug ist, fliesst da kein Strom, aber Spannung ist trotzdem da, wenn sie anliegt.

Die Spannung ist auch da wenn kein Strom fliesst :oberl::D

Nur mal eine Randbemerkung so, so, so ganz pauschal mal so.


Ich glaube, Tommy geht von falschen Grundlagen aus :nixw:
 
AW: Zwischenbemerkung

Tommy,

Es wird immer peinlicher, warum verhältst du dich so beratungsresistent? Du verwechselst konsequent Ursache und Folge.

Ohne Spannung kann kein Strom fliessen.

Grüße, Ton :wink1:

... ein Naturgesetz.

Über einem Widerstand entsteht eine Spannung, sobald ein Strom durch ihn fliesst.....
 
:bitte:
Ich glaube, Tommy geht von falschen Grundlagen aus :nixw:

Ich habe bei Tommy nichts gesehen, was man Grundlage nennen könnte.
Außer dem ohmschen Gesetz, und da weiß er nicht, wann man es anwenden darf und wann nicht.

Aber jetzt gehen wir doch mal davon aus, seine Theorie mit dem spannungslosen Strom stimmt.
Warum werden dann die Dioden leitend? Das werden die nur, wenn eine Potentialdifferenz, aka Spannung anliegt.
Aber vielleicht sagt ja der noch nicht vorhandene Strom zur Diode, "werd mal leitend, damit ich fließen kann, damit's die Spannung gibt, wegen der Du leitend wirst?"
Oder sagt der Zündstrom zur Luft im Spalt der Zündkerze "ionisier Dich mal, damit der Funke überspringen kann, sonst gibt's keine Zündspannung"?

Aber hier geht's ja nicht mehr um Technik, sondern um "Tommy gegen den Rest der Welt", um's denen mal richtig zu zeigen.

Das wirklich Schöne: die letzten Simulationsergebnisse widersprechen voll den Messungen, deretwegen die Simuliererei überhaupt losging.
Messungen: gepimpte LiMa hat dramatische Vorteile unter 2000 U/min
Simu: gepimpte LiMa hat Vorteile über 2200 U/min.

Scheint den Tommy nicht zu interessieren, es geht ja schließlich um Höheres.

So ne LiMa ist doch aber wirklich ne interessante Angelegenheit. Da wird Energie zwischen zwei Magnetfeldern ausgetauscht. Dass ein elektrotechnischer Analphabet wie Tommy das richtig simuliert bekommt, glaube ich im Leben nicht.
Aber auch das wird ihn nicht beirren, schließlich ist er auf einer Mission unterwegs. Vor ganz großem Publikum.
 
AW: Zwischenbemerkung

Moin,

...wie auch die sich daraus ergebenden Ströme.

Und die aus diesen folgenden Spannungen.

Die Adepten des Dogma "Erst ist da eine Spannung, dann kann ein Strom fliessen" werden ab diesem Punkt leider endgültig nicht mehr folgen können.

Denn sie verleugnen ein Naturgesetz.

Über einem Widerstand entsteht eine Spannung, sobald ein Strom durch ihn fliesst.

...

ich hätte dann gerne mal 'ne Flasche Kopf-Tisch-Polsterschaum.

index.php


Sollte da wider Erwarten doch noch die Bereitschaft zum Nachdenken und Fehler erkennen da sein, solltest du dir mal die Frage stellen, was z.B. Elektrofeldmeter*) (auch "Feldmühlen" genannt) anzeigen. Vermutlich denken die sich einen Wert nach der Formel Pi*freier Energie*Alzeyfaktor aus, oder so ... ! Eine Spannung können sie ja deiner Meinung nach nicht anzeigen, denn ein Strom fließt ja da ja definitiv nicht.

Sorry, aber bei so viel Beratungsresistenz fällt mir nur der guter Herr Nuhr ein.

Grüße,
Jörg.

*) Für die nicht Elektriker: Elektrofeldmeter
 
AW: Zwischenbemerkung

Von Bedeutung ist einzig, was die LiMa macht.

Sie drückt Strom in die Diodenplatte.

Man könnte sich natürlich auch mal fragen, wie die LiMa das mit dem "Drücken" macht.
Wenn ich jetzt einen ohmschen Widerstand an der LiMa anschließe, drückt sie dann Strom durch den Widerstand?
Gilt das ohmsche Gesetz?
Hat Herr Ohm den Druck in seiner Formel vergessen???

Oder ist nicht die Spannung der Druck, der den Strom zum Fließen bringt?

Aber wenn ich natürlich nur R=U/I kenne, ist Ursache und Wirkung nicht unterscheidbar.
Und dann muss ich nur noch konsequent alles ignorieren, was meinem minimalen Weltbild widerspricht, und die Welt ist in Ordnung.

Und wenn ich mit einer kruden Weltvorstellung eine Simulation aufbaue, was werde ich dann wohl simulieren?

Ein Lieblingsspruch meines früheren Chefs war: "a fool with a tool is still a fool."
 
AW: Zwischenbemerkung

Hat Herr Ohm den Druck in seiner Formel vergessen???

Oder ist nicht die Spannung der Druck, der den Strom zum Fließen bringt?

Vielleicht ganz zu Anfang:nixw:
Man könnte ja auch mal folgenden Ansatz verfolgen. Wenn der Strom mal fliesst und die Strippen sind neuwertig, heisst die Isolierung noch perfekt und luftundurchlässig ist, entsteht im Kabel ein gewisser Unterdruck, der den Strom dann irgendwann in einen Sog umwandelt, dann ist die Spannung vollkommen überflüssig.:bitte:

Tommy macht das schon!
Wenn er eines Tages den Nobelpreis bekommt, können sich einige hier rühmen sich mit ihm ausgetauscht zu haben:oberl:
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Zwischenbemerkung

Kleingeister:schimpf:

Analogon: Schlauchpumpe:D
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlauchpumpe

Das erklärt doch alles.:hurra:





Vielleicht ganz zu Anfang:nixw:
Man könnte ja auch mal folgenden Ansatz verfolgen. Wenn der Strom mal fliesst und die Strippen sind neuwertig, heisst die Isolierung noch perfekt und luftundurchlässig ist, entsteht im Kabel ein gewisser Unterdruck, der den Strom dann irgendwann in einen Sog umwandelt, dann ist die Spannung vollkommen überflüssig.:bitte:

Tommy macht das schon!
Wenn er eines Tages den Nobelpreis bekommt, können sich einige hier rühmen sich mit ihm ausgetauscht zu haben:oberl:
 
Die Spannungen

Den wirklich interessierten Leser wird es kaum überraschen, daß der Verlauf der Spannungen in den Zweigen B und D bei der Pimp-LiMa identisch ist.

Schließlich sind beide durch den Arbeitskontakt des Relais verbunden, der Gesamtwiderstand des Netzwerks Rotor/Verbraucher ist aus den Perspektiven der Ausgänge B+ und D+ der Diodenplatte identisch.

Spannungen Pimp.jpg

Bei der Serien-LiMa sieht die Sache anders aus.

Da wechselt die LKL je nach Perspektive die Position im Netzwerk der Widerstände.

Aus Sicht von D+ ist sie in Reihe mit den Verbrauchern, aus der Sicht von B+ in Reihe mit dem Rotor.

Daraus folgen zwei unterschiedliche Gesamtwiderstände, also auch unterschiedliche Spannungen.

Spannungen Serie 1.jpg

Die Existenz dieser Spannungsdifferenz kann jeder an seiner eigenen Q nachmessen, ein Voltmeter zwischen dem Pluspol der Batterie und dem Eingang des Reglers genügt.

Bei den in der Simulation angesetzten rund 90W Verbrauch für Zündung und Licht ist die Spannung an B+ für eine erfolgreiche Ladung der Batterie nicht schlecht.

Spannungen Serie 2.jpg

Kommen allerdings weitere Verbraucher wie Heizgriffe oder Zusatzscheinwerfer zum Einsatz, dann wird diese Differenz größer.

Das kann ebenfalls jeder selbst nachmessen.

Spannungen Serie 3.jpg

In dieser Situation ist die LiMa durchaus bereit der Batterie Ladestrom zu liefern, diese verweigert aber einfach die Annahme.

Sie hätte zu dem Stromangebot nämlich auch gerne noch eine Spannung an ihren Polen, die merklich höher ist als ihre eigene.

Insgesamt sind das suboptimale Bedingungen für eine erfolgreiche Batterieladung.
 
Hallo Thommy,
würde das, was du da ober gerade beschreibst, stimmen, würde die Serienlima eine bessere Leistung haben als deine umgebaute, da durch die höhere Spannung an D+ ja auch eine höheres Magnetfeld am Rotor entstehen könnte.

ABER: U[SUB]D+[/SUB] ist immer kleiner oder gleich U[SUB]B[/SUB], nie größer.

U[SUB]B[/SUB] ist so lange ungleich U[SUB]D+[/SUB] bei der Serienlima, bis die Spannung vor der Gleichrichtung plus dem Spannungsabfall an der betreffenden Diode größer als die Batteriespannung ist. Danach sind U[SUB]D+[/SUB] IMMER gleich U[SUB]B[/SUB] (OK, ein ganz klitzekleiner Unterschied bedingt durch die nicht gleichen Dioden an der Diodenplatte).

Wenn du wirklich über die ganze Zeit unterschiedliche Spannungen an B-Punkt und am D-Punkt der Diodenplatte hast, ist irgendwo ein Kupferwurm zu gange.

Hans
 
Hallo Thommy,
würde das, was du da ober gerade beschreibst, stimmen, würde die Serienlima eine bessere Leistung haben als deine umgebaute, da durch die höhere Spannung an D+ ja auch eine höheres Magnetfeld am Rotor entstehen könnte.

ABER: U[SUB]D+[/SUB] ist immer kleiner oder gleich U[SUB]B[/SUB], nie größer.

U[SUB]B[/SUB] ist so lange ungleich U[SUB]D+[/SUB] bei der Serienlima, bis die Spannung vor der Gleichrichtung plus dem Spannungsabfall an der betreffenden Diode größer als die Batteriespannung ist. Danach sind U[SUB]D+[/SUB] IMMER gleich U[SUB]B[/SUB] (OK, ein ganz klitzekleiner Unterschied bedingt durch die nicht gleichen Dioden an der Diodenplatte).

Wenn du wirklich über die ganze Zeit unterschiedliche Spannungen an B-Punkt und am D-Punkt der Diodenplatte hast, ist irgendwo ein Kupferwurm zu gange.

Hans

:fuenfe:Das erzähle ich seit 2014 oder so.
 
Ich verfolge diesen Fred aus dem Augenwinkel und habe nicht den Hauch der Ahnung der Akteure hier.
Die Sachebene ist schon längst verlassen und es geht mehr darum, dem Urheber eine reinzudrücken. Wem die Polemik nützen soll kann ich nicht erkennen.
Ich habe die LKL ausgehen sehen neben Elfie stehend bei Drehzahlen die meine Q noch nicht einmal im Anlasserbetrieb macht. Aber ob das schon reicht um eine günstigere Ladecharkteristik zu belegen halte ich auch für dünnes Eis.
Wäre es sinngemäß denkbar, einen Prüfstandsaufbau zu machen best. aus regelbarem Antrieb, Gleichrichter, Regler, verstellbarem Verbraucher und einer Batterie, um drehzahl- und lastabhängige Ladeleistungen unterschiedlicher Konfigurationen objektiv und reproduzierbar zu testen?

Lebhaft vorstellen könnte ich mir, dass es unterschiedliche LiMa's gibt, die ihr Optimum bei unterschiedlichen Drehzahlen (Arbeitsbereiche) haben.
Das Wissen um diesen Sachverhalt hätte m.E. einen Nutzen für Alltagsfahrer z.B. in der Stadt mit Licht und Heizgriffen oder anderen Verbrauchern.
Vom Unterhaltungswert abgesehen halte ich das Gemutmaße über Kompetenz in Elektrotechnik einzelner für wenig sachdienlich, Beleidigungen und pers. Angriffe in dem Zusammenhang sogar für contraproduktiv.
Aufgrund der geografischen Distanz zw. Mannheim und Alzey würde ich mich sogar bereit erklären, meinen Fundus zur Verfügung zu stellen und meiner Neugier geschuldet an der Aufnahme der Daten mitwirken.
Sachdienliche Tipps zur Vorgehensweise werden gerne genommen. Eine Rotoraufnahme mit Halterung für den Stator sehe ich als lösbar an gemessen an dem, was hier alles erfolgreich umgesetzt wird, der Rest sollte "einfache Kabelei" sein.
Die erforderliche Kompetenz in Messtechnik unterstelle ich einfach mal.
Entweder wird das Ei des Columbus gefunden oder landet als Spiegelei in der Pfanne - beides hätte einen gewissen Nährwert ;)
 
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