Kein Öl an allen Stehbolzen!!! Hilfe und was ich so alles beim zerlegen vorfand !!!

Hallo!
Ist es denn bei der /6 anders als bei den neueren Modellen?? Bei der von mir gezeigten Lagerschale nur mit SDG Bohrung kam immer Öl von den Zugankern. Sonst wäre der Ventiltrieb ständig unterversorgt gewesen.
 
Hallo!
Ist es denn bei der /6 anders als bei den neueren Modellen?? Bei der von mir gezeigten Lagerschale nur mit SDG Bohrung kam immer Öl von den Zugankern. Sonst wäre der Ventiltrieb ständig unterversorgt gewesen.
Nein, das ist bis auf die Bauform der Lagerbuchse, bei allen Gleitlager 2V Motoren gleich.

Also /5 , /6 , /7 , 247 und 248er Modelle
 
Heute hat Leebmann geliefert (Steuerkette, Spanner & Schiene, Dichtung und Halbmond, Kohen & Motorentlüftungsschlauch) und Montag hole ich die DIN 915 Schraube. Dann geht es an den Wiedereinbau.
Hartwig
 
Stiftschraube eingeklebt, Lagerschild montiert. Dienstag geht's beim Ritzel KW weiter. Erhitzen und aufschieben...
Hartwig
 
Diese Frage ist auch angesichts des übertragbaren Drehmoments der 2,5 mm–Inbus Schlüsselweite bei einem möglichen späteren Ausbau nicht uninteressant. Ich habe mich seinerzeit deshalb für Loctite mittelfest (243, blau) entschieden.

Gruß
Florian
Das wären gewährleistete 150 Grad. Wird es da am Lager nicht heißer?
 
Wenn ich in der Ölwanne schon 120 Grad habe, habe ich im Lager doch eine höhere Temperatur.
 
Das ist korrekt - die Temperaturdifferenz wird sich aber im Rahmen halten müssen. Auf dem Weg vom Lager zur Ölwanne wird das Öl auch schon das ein oder andere Grad "verloren" haben - ich geh davon aus, dass die Temperaturdifferenz vom Lager auf das Öl in Grenzen halten wird. Mehr als 10 - vielleicht 15 Grad? Das Gleitlager läuft ja auf einem "Ölfilm" - Temperature oberhalb der "T-Gebrauchstauglichkeit" des Öls sind hier ja auch nicht zu erwarten
Wäre schon interessant darüber mal Infos zu bekommen
 
Erst kann der Stift nicht haltbar genug fest sitzen,
dann wird verschraubt und zusätzlich loctide, dann wird sich schon wieder Gedanken gemacht, was ist wenn das wieder rausmuss ??
Das Lagerschild ist ja ausbaubar und heizbar.. einfach mal locker bleiben? Das hält schon. auch mittelfest..
 
Erst kann der Stift nicht haltbar genug fest sitzen,
dann wird verschraubt und zusätzlich loctide, dann wird sich schon wieder Gedanken gemacht, was ist wenn das wieder rausmuss ??
Das Lagerschild ist ja ausbaubar und heizbar.. einfach mal locker bleiben? Das hält schon. auch mittelfest..
Darum geht es nicht. Die Madenschraube hat keine Abstützung. Wie also soll sie in Ihrer Position bleiben?
 
Darum geht es nicht. Die Madenschraube hat keine Abstützung. Wie also soll sie in Ihrer Position bleiben?
ja durch Loctide hochfest oder Verstemmung. die Letzten Gewindegänge schwergängig machen wäre noch ne Möglichkeit der Selbsthemmung.
Auf jeden Fall ist es kein Problem Hochfeste Schraubensicherung dort zu erhitzen und lösbar zu bekommen.
 
Alles komplettiert und sofort angesprungen. Öl kommt, alles gut. Nun noch die Zündung feineinstellen und alles remontieren (Verkleidung/Sturzbügel...)
Danke ans Forum für Hilfestellung und technische Beschreibungen. Hat doch einiges gebracht. Schließlich war das meine 1. Reparatur des vorderen KW Lagers. Der Öldruck schwankte natürlich extrem bei der Drehzahl, direkt nach Start.

Hartwig

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Hallo Hartwig!
Du hattest geschrieben, dass das Mopped aus dem Nachlass eines Freundes kommt.
Ein Kopf wurde überholt.
Dann ist der defekte Kopf wahrscheinlich durch die fehlende Ölversorgung kaputt gegangen, richtig?
Hat denn der andere Kopf Öl bekommen?
 
Die Ventilschaftführungen auf der rechten Seite hatten übermäßig viel Spiel. Diese hab ich ersetzen lassen. Umbau auf bleifrei war schon erfolgt.
Hartwig
 
Hallo Hartwig!
Du hattest geschrieben, dass das Mopped aus dem Nachlass eines Freundes kommt.
Ein Kopf wurde überholt.
Dann ist der defekte Kopf wahrscheinlich durch die fehlende Ölversorgung kaputt gegangen, richtig?
Hat denn der andere Kopf Öl bekommen?
Das der linke Kopf kein Öl bekam ( Haube demontiert li & re) habe ich bei der WTG im Dez. festgestellt. Daraufhin begann die Fehlersuche und Reparatur
Hartwig
 
Als Abschluss: ich habe den Zapfen der Made gekürzt, damit der Zapfen nicht in der Schale übersteht und dennoch die Made mit geringer anpresskraft innen in der Lagerschale anliegt. In der ausführlichen Beschreibung steht, das Gewinde nicht vollständig schneiden. Dann kann die Made bis zum Anschlag und mit Wiederstand eingeklebt werden.

Hartwig
 
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