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Kurvenradar - Endlich!

Wer nicht mit der Zeit geht, get mit der Zeit. Das war früher bei mir auf der Arbeit so ein Leitspruch. Das heißt für mich zwar nicht, daß ich jeden scheiß mitmachen muß, aber so einige Dinge sind doch schon sehr nützlich, ABS gehört auf jeden Fall dazu. Mich hat Ende letzten Jahres eine junge Dame vom Moped geholt, ist mir hinten drauf gefahren. Dabei hat sie mich in das vor mir stehenden Auto geschleudert. Bis jetzt hat die Versicherung noch nichts bezahlt. Da hätte ich mir schon ne Kamera an Bord gewünscht. Steht übrigens auf der Wunschliste für die nächste Saison.

LG
Dieter
 
Kürzlich gab es hier eine Neuvorstellung Klick!, der absichtlich eine BMW R 850 ohne ABS gekauft hatte.
Servus Ingo,
ich habe damals meine R1150R von 2002 neu auch ohne das ABS gekauft.
Das war noch Sonderausstattung.

Warum?
Nicht wegen des höheren Preises, sondern
weil es mit der Pumpe des Bremskraftverstärkers öfter Probleme sowie Fehlermeldungen des Systems bei zu wenig Batteriespannung und andere Unzulänglichkeiten auftraten.
Das wurde auch von Kunden beanstandet und ausgiebig in den Fachzeitschriften publiziert.

Defekte die im Laufe der Jahre auftreten können kamen einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich.
Heute sind diese Modelle falls das ABS nicht vor kurzer Zeit erneuert oder repariert wurde fast unverkäuflich.

Das der nächsten Generationen wie z.B. jenes der 1200 GS war wesentlich besser und ausgereift.
Hätte es das so damals schon gegeben wäre ich sicher nicht abgeneigt gewesen. 😉

Wünsche noch einen schönen weniger kalten und stürmischen Sonntag als wir hier haben. 🙃
 
Tach Fritz,

nachvollziehbar.
Gytha Ogg hatte mit ihrer BMW R 1100 GS genau diese Probleme, deshalb wurde die GS damals beim Kauf der BMW G 450 X in Zahlung gegeben und Gytha Ogg hat einen annehmbaren Preis bekommen.

Hier hat bis vor ca. einer Stunde herrlich die Sonne geschienen, aber saukalt war es. Seit Weihnachten ist unser Kühlschrank defekt. Das kratzt uns bei den hiesigen Temperaturen überhaupt nicht. Die Speisen lagern wir in einem Blechspint der auf der überdachten Terrasse steht. :D :D

Wünsche dir einen schönen Rest-So. :bitte:
Ingo
 
Moin,
ich hatte mir 2000 eine 98er 1100 GS mit 20tkm und ABS gekauft und hatte nie Probleme mit der GS geschweige denn mit dem ABS. Ist ja noch das ohne den BKV gewesen und die liefen ohne Probleme. Erst als der Bremskraftverstärker mit an Bord kam kamen auch die Probleme da der gerne mal kaputt ging.
Das abwechselnde blinken der ABS-Kontrollleuchten beim ersten ABS deutete auf eine geringe Spannung der Batterie beim Startvorgang hin und ging (meistens) beim 2. Startvorgang wieder weg…..
Meine ehemalige GS fährt nun im Nachbardorf mit 160t. km immer noch ohne Probleme.
Bei einer RS vom Arbeitskollegen habe ich das BKV-ABS eingeschickt und reparieren lassen…..für 1500€ 🫣
 
Gnamend Kollegen,

tja, jeder wie er mag, wobei ich so langsam die Idee hab, das einige dieser Features nur auf gut ausgebauten mitteleuropäischen "Regelstrassen" funktionieren....
Nachdem ich gerade eben in Gran Canaria mit meinem Leihpolo vom Meer in meine Unterkunft in 1000 m Höhe gedudelt bin, für 30 km circa 45 Minuten gebraucht habe und dafür den Spurhalteassistenten ausschalten musste, (weil ständig rote Warnsignatur mitten im Kilometerzähler ist doof) , frag ich mich wie das dort mit Kurvenradar gehen soll.. Straßen die sich wie der Wollfaden eines frisch aufgezogenen Pullovers kräuseln, ohne weisse Streifen, vier bis viereinhalb Meter breit, steile Anstiege, tiefe Täler, kein Netz, immer hart am Felsen, überhängende Bäume... manchmal fragt man sich ob man nach 10 Minuten Fahrt über haupt einen Km Luftlinie gewonnen hat oder nur 25 Höhenmeter...
Im Dunkeln ist man da schneller wie am Tag, weil man zumindest sieht wenn einer entgegenkommt... Ja da braucht es andere Dinge als auf der B9.... zumindest keinen Spurhalteassistenten, keine Heckkameras und keinen tote Winkel Assistenten, Wenn da ein wahnsinniger, einheimischer Motorradfahrer vorbei will hupt er einfach, dann setz ich den Blinker und fahr rechts ran... :D
Klar Abs hilft schon wenn man keine so müden Bremsen hat wie meine G/S, :&&&:und ein gutes Kurvenlicht auch (wenn die Kurve nicht gerade mit 15 % Steigung in Richtung rechter Ellbogen geht! ) aber bei einigen anderen modernen Features bin ich schon sehr skeptisch. Das ist oft wohl eher so... man baut es ein weil es geht, weil man es kann, es nicht mehr allzu viel kostet und man damit "vorne" ist! Und schwupp, schon wird es von der EU zur Standardausstattung gemacht, weil die sind ja so fürsorglich!
Vielleicht bin ich aber einfach schon zu alt für so nen Spielkram.

Gruss aus Lummerland

Kai
 
Ihr seid doch alle nur zu alt für den neuen Scheiß !

Wie ich auch. 😉 Sollte ich mal ein anderes (nicht neues) Auto kaufen müssen, wird es eines sein, bei dem man bei Zundungs aus, noch die Zeiger von Tacho und Drehzahlmesser sieht. 🤗

Diese Einstellung spart auch viel Geld. 🥳

Grüße
Claus
 
Ihr seid doch alle nur zu alt für den neuen Scheiß !

Wie ich auch. 😉 Sollte ich mal ein anderes (nicht neues) Auto kaufen müssen, wird es eines sein, bei dem man bei Zundungs aus, noch die Zeiger von Tacho und Drehzahlmesser sieht. 🤗

Diese Einstellung spart auch viel Geld. 🥳

Grüße
Claus
Ein Grund warum ich meinen 20 Jahre alten E46 behalte und kein neues Auto möchte.🙂

Ich mag keines mit einem 1 Meter langen und 20 cm hohen Bildschirm vor der Nase wo ich mich gefährlich abgelenkt durch alle möglichen Menüs tippen muss um einfachste Dinge einzustellen.😠

Manche Helferlein welche der Sicherheit dienen sind ja gut und begrüssenswert, aber viel unnötiger Kram erschwert nur die Bedienung.
 
Ich erhalte meinen geerbten X3 e83. Der piebst nur wenn es wichtig ist.
Mein letzter Dienstwagen meldete immer bei Zündung aus auf dem Display, ich solle prüfen, ob noch jemand hinten sitzt. So was produziert Brüssel, weil ne zugekiffte Mutter, mal ihr Kind auf der Rücksitzbank vergessen hat.
Kein Kommentar.
 
Der erfolgreichste Exportartikel Deutschlands ist die "german Angst".
Hat die EU-Institutionen nachhaltig unterwandert. (Den Rest der Welt schaffen wir auch noch.)
 
Meiner pipst nur einmal bei unter 3° und 1° plus wegen Glatteiswarnung.
Ansonst herrscht himmlische Ruhe und werde von nichts weiter belästigt oder abgelenkt.

Brave Dose, passt gut zu den alten zweirädrigen Geschwistern und dem Fahrer.:D
 
Ich fand es bei den letzten beiden Mietwagen ja durchaus angenehm, dass die mir gesagt haben, dass ich gerade ein Tempolimit-Verkehrsschild übersehen habe. Es hätte aber nicht mit akustischem Rabatz einhergehen müssen, eine Anzeige im Display (ggf. auch blinkend) wäre ausreichend gewesen. Und es wäre weiterhin super gewesen, wenn nicht dauernd Verkehrsschilder dazuerfunden worden wären. mmmm
Als ich dann rausgefunden hatte, wie man das Gepiepse ausschalten kann, hab ich kurz darauf erfahren müssen, dass nach dem nächsten Abstellen und Neustarten alles wieder so war wie am Anfang.:schimpf:
Wenigstens hat das Geraffel keine Notbremsungen mit wildem Warngepiepse aus dem Bordcomputer gemacht, um mich zum Einhalten der (erfundenen!) Tempolimits zu nötigen, so wie vor ein paar Jahren ein Clubmobil vom ADAC.

Grysze, Michael
 
Tja, seit 2025 ist das Gebimmel Pflicht.
Ich finde es ehrlich gesagt langsam richtig gut, denn zwischenzeitlich weiss man ja nicht mehr vor lauter Verkehrszeichen wie schnell man fahren darf.
Jetzt bei meinem Tschechen ist es ein ganz leiser angenehmer Gong den man wenn das Radio etwas lauter ist gar nicht mehr hört.
Diesen Side-Assist im Rückspiegel kenne ich schon seit fast 15 Jahren und finde es in der Dose gar nicht schlecht.
Am Motorrad benötige und will ich auch nicht.
Bei den Motorrädern ist meine Tendenz ganz klar zu älteren Fahrzeugen.
Mir gefallen diese aktuellen Bikes einfach nicht.

Gruß Olli
 
Tja, seit 2025 ist das Gebimmel Pflicht.
Superätzend ist das, vor allem wenn das Glump auf Straßen ohne Mittelstrich außerorts pauschal ein Tempolimit von 40 km/h annimmt. :---)
Da muss man schon ordentlich den Fön aus dem Soundsystem aufdrehen, damit man das übertönen kann.
Außerdem ist jegliches Assistenzsystem, das derartige Falsch-Funktionen hat, für mich nicht vertrauenswyrdig.
Hilfe, die keine ist, krieg ich auch selber versaubeutelt... :lautlach:
 
Moin,
tja, was so alles eingebaut werden muss und uns das (Auto, Mopped) Fahrerleben leichter macht, machen soll. Der Effekt der damit einher geht, wird wahrscheinlich sein, das einige elementare Sachen die wir beim fahren zu tun haben, unterlassen.
Schulterblick? Muss man das? Ja! Aber wird es noch angewandt, wenn die Anzeige doch schon eingebaut ist und anzeigt? Was heißt das im Schadensfall?
Schönes Beispiel. Meine Frau will einparken ( Parklücken im 90 Gradwinkel zur Parkfläche). Blinkt, Rückwartsgang, die weißen Leuchte sind also an, rollt schon auf die Parklücke zu, ist kurz davor, da versucht jemand auch in diese Parklücke zu fahren. Es kommt zum Blechschaden. Der Gegner möchte das mit Versicherung regeln, weil sein Auto niegelnagelneu ist.
Der Schaden wurde voll durch unsere Versicherung beglichen. Auf Nachfrage Warum. StVO 9 Abs 5, meine Frau ist ohne Einweiser rückwärts gefahren. Wer von euch fährt rückwärts jedesmal mit Einweiser?
Wir haben den Streit um die Sicht, um die nicht vorhanden eventuelle Sichteinschränkung gelassen.
Ich vermute, je mehr technische Helferlein eingebaut sind, desto mehr wird sich darauf verlassen. Ob die Rechtssprechung das dann alles mitgeht oder trotzdem auf bestimmte Pflichten "pocht", sei mal dahingestellt.
 
Unser Kernproblem bei Automatisierung, Helferlein und KI: Wer ist Schuld, wenn Fehler passieren? Darüber machen wir uns Gedanken. Die deutlich höhere Quote "menschlichen Versagens" akzeptieren wir und schimpfen über den Notbremsasstistenten, der in sehr seltenen Fällen Fehler macht und ansonsten etliche Leben rettet. Aber wer ist bei so einem Fehler schuld? Also lieber Assistent abschalten und Menschen gefährden, damit die Schuldfrage klar ist.

Am Ende geht es nur darum, wessen Versicherung zahlt. Das könnte man sogar ohne Rechtssprechung lösen.
 
Schade ist es halt, dass es Geld kostet, obwohl man unschuldig ist. Im oben geschilderten Fall wäre ich vor Gericht gezogen. In welchen Gesetz steht was von eim Einweiser??
Ich hatte den Fall voriges Jahr. Ich halb in der Lücke, der Andre von hinten auch halb drin. Nach meiner lautstarken Erklärung, ich würde sein Schei....Auto über den Haufen fahren, wenn er nicht sofort wieder rausfährt, wurde mir Platz gemacht. Gut wars, denn an dem Tag stand ich mit dem falschen Bein aus dem Bett auf. Ich hätte den Kerl tatsächlich rausgeschoben und dann hätte wohl meine Versicherung bezahen müssen..
 
Ich halb in der Lücke, der Andre von hinten auch halb drin.
Kann ich mich gar nicht dran erinnern... ;)

Schade ist es halt, dass es Geld kostet, obwohl man unschuldig ist.
Eben davon müssen wir weg, was hat Geld mit Schuld zu tun? Das meiste bezahlte Geld hat nichts mit Schuld zu tun.
Es gibt bereits Versicherungen die bezahlen Dinge, an denen niemand direkte Schuld trägt. Es wäre eine Versicherung für einzelne "technische Fehler". Serienfehler werden durch die Erfassung erkennbar, so dass systematische Unzulänglichkeiten beim Hersteller nachgewiesen werden können. Das passiert heute nicht.
 
Man darf eben das eigene Hirn beim Fahren niemals ausschalten. Die Assistenzsysteme sind eben wie auch die Menschen vor Fehlbeurteilungen nie gefeit.
Am Anfang einer Baustelle hat der Spurhalteassistent eines Mietwagens mal die Baustellen-Spurmarkierungen nicht von den noch vorhandenen Standard-Markierungen unterscheiden können und wollte mich in die Leitplanke lenken.
Und bei 'nem anderen Mietwagen "wusste" der Blechdepp inside noch von einer Baustelle auf der A7, die es aber schon seit gut 'nem Jahr nicht mehr gab (und von der auch kein Tempolimit-Schild versehentlich stehengeblieben war, ich war die Strecke seither schon mehrfach gefahren), und hat mir auf der linken Spur bei guten 160 Sachen unter heftigem Alarmblinken und -piepsen aus dem Armaturenbrett ("HIER IST TEMPOLIMIT 80, DU :sack:!") die Bremse reingehauen.
Und ja, den Allerwertesten gerettet hat mir so ein System auch schon mal. Bin ich auch dankbar dafür.
 
Wie sagte ein Freund von mir gestern "die Assistenten sind so gut wie ein schlechter Fahrer"
Wenn s drauf an kommt sagt der Assistent "Bitte Kontrolle übernehmen"
Dem stimm ich weitgehed zu, vom ABS und ESP mal abgesehen.
 
Der mündige Bürger wird halt immer mehr gegängelt und entmündigt. :rolleyes:
Als wären wir alle Volltrotteln welche nicht mehr selbst denken und Verantwortung übernehmen könnten.


Na ja, auf einige mag das ja wohl auch zutreffen. :pfeif:
Ich bin ja der Meinung, daß sich der "mündige Bürger" -durch die Nutzung von Assistenzsystemen, KI, social media, etc.- zu einem Gutteil selbst gängelt, seiner Selbstwirksamkeit beraubt, Verantwortung für sein Denken und Handeln abgibt und sich damit zum "Volltrottel" macht. Aber es ist ja so schön einfach -glaubt man den Verkäufern dieses Fortschritts. Leider geht ´s denen aber nicht um eine "bessere Welt für alle", sondern um Deregulierung zu ihrem Vorteil, ihr Geschäft und ihre Kohle -mit der sie dann auch mal ein Gesetz oder eine Regierung kaufen. Das sieht man in "der" Demokratie ganz unverhohlen -bei uns durch einen massiven Lobbyismus. In Berlin gibt es weit mehr Lobbyisten als Abgeordnete.
Ich will und brauch´ keine Helferlein auf ´m Motorrad und im Auto -´s wird aber immer schwieriger, das durchzuhalten.

Grüße, Jörg
 
Na ja, auf einige mag das ja wohl auch zutreffen. :pfeif:
Die Mehrheit der heutigen Schüler antworteten auf Befragen, dass sie als erwachsene Modell oder Joutuber oder sowas werden wollen. Arbeite interessiert wohl die Wenigsten heute.
Ich sage schon lange, dass es gut ist dass die künstliche Inteligens erfunden wurde. Die Natürliche ist am aussterben.
 
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