Ölwannenfundstück

Den Stift habe ich damals eigenhändig verstemmt.

Hallo,

Frage vom Hobbybastler:

Warum verstemmt ihr denn alle den Stift? Das hat sich ja ab Werk schon als unzuverlässig erwiesen, der Stift sitzt doch etwas tief in der Bohrung um ihn zuverlässig daran zu hindern, auf Wanderschaft zu gehen. Und wenn man doch mal die Lagerschale wechseln muss, muss man da vergrießgnaddelte Zeugs wieder ausbohren. Man muss ja nicht jeden Mist nachmachen, nur weil das im Werk so gemacht wurde...

Gut, ich geb´s zu, ich hab noch nie das Stift-Problem gehabt, aber wenn, dann würde ich versuchen, ein Gewinde ins Lagerschild reinzuschneiden und eine passende Madenschraube mit hochfester Schraubensicherung hinter den Stift setzen :nixw:. Mir würde schon das grobe Rumgeklopfe auf dem Lagerträger beim Verstemmen auf den Senkel gehen....

Ich hab die Frage mal beim Schrauberkurs in Trier gestellt und siehe da, der Patrick macht das wohl auch so ungefähr, wie ich mir das vorstelle.

Grüße
Marcus
 
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Warum verstemmt ihr denn alle den Stift? Das hat sich ja ab Werk schon als unzuverlässig erwiesen, der Stift sitzt doch etwas tief in der Bohrung um ihn zuverlässig daran zu hindern, auf Wanderschaft zu gehen.

Es gibt einen Grund, der gegen ein Gewinde spricht: Man drückt damit ganz schnell mal die Lagerbuchse oval. Die Verstemmung an sich ist übrigens sehr zuverlässig, wenn sie denn korrekt durchgeführt wurde.
 
Na supermmmm

Eigentlich waren ja nur noch "Restarbeiten" an meinem Umbau zu machen und jetzt:schimpf:

Innengewinde von der Ölablassschraube der Schwinge muß instandgesetzt werden und jetzt die Sache mit diesem Stift:evil:

Ich geh jetzt in die Garage und mach die Ölwanne ab und wenn da ein Stift drin liegt........... mach ich den Verkauf von meiner GS rückgängig;;-)
 
Ja, nee, is klar...

Als ich 1972 in Spanien nach Anleitung eines Monteurs VOR einer Werkstatt meinen ersten BMW Motor aus- und einen anderen wieder EINgebaut habe, warst du wahrscheinlich noch nicht mal konfirmiert.

:D:D:D:D
 
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Paßt das vordere Hauptlager immer ohne Beschädigung über das
Steuerkettenritzel?

Oder sollte man bei dieser Arbeit einen Abzieher für das Ritzel
zu Hand haben?

Gruß Udo


Hallo Hans,
zum Motor wechseln nach Spanien fahren ?


 
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Paßt das vordere Hauptlager immer ohne Beschädigung über das
Steuerkettenritzel?

Oder sollte man bei dieser Arbeit einen Abzieher für das Ritzel
zu Hand haben?

Gruß Udo


Hallo Hans,
zum Motor wechseln nach Spanien fahren ?




Hallo,

das vordere Hauptlager paßt über das Zahnrad. Dann ist das Hauptlager reif für die Tonne, es sei denn beim letzten Kettenwechsel hat man daran gedacht und das Zahnrad 1 mm abgedreht.
Wegen des Stiftes mache ich keinen Ölwechsel mehr. Kipp nur noch nach.:&&&:

Gruß
Walter
 

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So nun will ich mich auch noch einmischen!

Das mit dem Verstemmen ist gar nicht so einfach, denn der " Stift des grauens ist kurz und die Bohrung ist tief, man kann am Ende der Bohrung verstemmen was den Stift aber nicht daran hindert wieder 1-2mm zurück zu rutschen

Meiner Meinung nach ist es besser den Stift so weit wie nötig einzuschieben,
und anschließend zu verkleben, mit Flüssigmetall die Bohrung voll laufen lassen, dann passiert es garantiert nicht mehr !!!

Gruß vom Schweisser
 

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Das mit dem Verstemmen ist gar nicht so einfach, denn der " Stift des grauens ist kurz und die Bohrung ist tief, man kann am Ende der Bohrung verstemmen was den Stift aber nicht daran hindert wieder 1-2mm zurück zu rutschen

Genau daher rührte mein weiter oben geäußerter Gedanke da ein Gewinde reinzuschneiden und eine Madenschraube einzusetzen. Man muss die ja nicht anziehen, so dass sie über den Stift auf das Lager drückt. Dann noch eine kräftige, Temperaturstabile Schraubensicherung. Das sollte doch reichen und besser zu bewerkstelligen sein, als dies doofe Verstemmerei, die schon ab Werk nicht funktioniert hat :nixw:.

Wobei Dein Verfahren mit Flüssigmetall sicher auch den stift an seinem Platz hält.

Grüße
Marcus
 
So nun will ich mich auch noch einmischen!

Das mit dem Verstemmen ist gar nicht so einfach, denn der " Stift des grauens ist kurz und die Bohrung ist tief, man kann am Ende der Bohrung verstemmen was den Stift aber nicht daran hindert wieder 1-2mm zurück zu rutschen

Meiner Meinung nach ist es besser den Stift so weit wie nötig einzuschieben,
und anschließend zu verkleben, mit Flüssigmetall die Bohrung voll laufen lassen, dann passiert es garantiert nicht mehr !!!

Gruß vom Schweisser

So hab ichs auch gemacht.Mit UHU Plus.

Roger die Schale hätte ich aber erneuert.
 
Wegen des Stiftes mache ich keinen Ölwechsel mehr. Kipp nur noch nach.:&&&:

Gruß
Walter


So hab ich es bisher auch gehalten. Aber nach nun rd. 180.000 km hat die Ölwannendichtung nicht mehr gedichtet. Also runter mit dem Teil, letztes Wochenende. Hatte mich schon auf den Fund des Stiftes eingestellt und mir vorgenommen, mich nicht zu ärgern, wenn er auftaucht;)
Es war aber nix zu finden, kein einziger Krümel war in Ölwanne :hurra:
 
Kann so ein Ministift nicht beim Ölwechsel unerkannt schon abgelassen sein?
Gruß Stefan

Tach zusammen,
könnte ich mir auch vorstellen, vorallem wenn man nicht weiß das man daraufachten muß. So könnte der Stift unbeoachtet mit dem Altöl entsorgt worden sein. Wie gesagt könnte ich mir vorstellen.:nixw:

Schönes Wochenende wünscht :bitte:....
Ingo
 
Hallo Ingo

Man könnte auch mit einem Magneten im abgelassene Altöl nach metallischen Fremdkörpern suchen.

Ich hab an meinen Qen Ölablassschrauben mit Magneten verbaut.
Ob hier der verlorengangene Stift eventuell hängen bliebe?

Aber es wirkt zumindest beruhigend,der Glaube daran,Vorsorge getroffen zu haben.;)

Schönes Wochenende
 
Ich denke, dass sehr viele BMWs ohne den Stift rumfahren. Ein Großteil der Besitzer hat doch noch nie von der Problematik gehört.
Wer hat denn wirklich schon mal einen Motorschaden deswegen gehabt?
 
Einige Motorschäden sind in dem Zusammenhang bekannt, die Mehrzahl hatte da aber keine Folgen. Ich hatte den Stift an einer Ölablassschraube mit Magneten gefunden, ohne diesen wäre der Stift vermutlich unerkannt in der Wanne geblieben.
 
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