Für mich stellt sich seit mind. 25 Jahren die Frage: wieso ist so eine Firma/Konzern außerstande, einen wirklichen u. bezahlbaren Geländeboxer anzubieten?
Weil den niemand braucht/kauft.
Die 1300er-Kunden interessiert das nicht, viele von denen sind Rentner mit einer guten Rente. Was die möchten ist ein Motorrad mit allem Zippund Zapp. Die schrauben in den seltensten Fällen selbst, weil sie gar keine Lust dazu haben. Die fahren in ihre Stammwerkstatt, geben zur Inspektion den Schlüssel ab, steigen auf des Leihmotorrad und fahren vom Hof. Die fragen nicht, was kostet die Inspektion, die fragen wann kann ich das Motorrad wieder abholen. Für die organisiert der Händler sogar den Urlaub.
Ich kann diese Leute verstehen, die haben keine Lust ihre Zeit zu verschwenden, denen ist ihre Zeit dazu zu wetvoll.
Die möchten eine gut organisierte Motorradtour, mit gutem Essen, guten Hotels, mit einem funktionierenden Motorrad, im Kreise Geleichgesinnter.
Wir haben in 2025 zum ersten mal an so einer Tour teilgenommen und es hat uns sehr gefallen, deshalb wird es dieses Jahr Wiederholungen geben.
Die erste BMW R 12 G/S steht schon auf den Hof. Wir werden auch in diese Richtung gehen. Vielleicht stehen hier irgendwann nur noch zwei BMW 12 G/S auf dem Hof.
Meine Sichtweise auf das Motorrad hat sich in den letzten fünf Jahren sehr verändert.
Ich hab nicht das Geld und ich hab nicht die Kraft.
Also will ichs einfach nicht. Und brauchen schon gar nicht. Ganz einfach.
Konsumverweigerer halt. Ausser man kann es essen und trinken oder es steht schon in der Garage.
Die letzten Wochen ging ich aber auch mit einem weiteren Motorrad schwanger.
Aber ich habs doch bleiben lassen. Bisher.
Konsumverweigerer, noch so ein hippes Moraletiket, das sich viele heute umhängen.
(Du weißt, wie ich das meine

)