Das schwarze Museum

Aber er wird die traurigen Überreste von Q-Motor genau unter die Lupe nehmen.
Dann wird man sehen...
Übrigens: Falls wer einen vereinsamten R65-Zylinderkopf linksseitig loswerden möchte, bitte melden...
Mal 'ne Wasserstandsmeldung hierzu...
Langeweile ist derzeit grad nicht des Elefantentreibers Problem...;) Aber immerhin konnte mittlerweile ein linker Zylinderkopf aufgetrieben werden und der rechte Zylinderkopf erweist sich als weiterhin brauchbar (nach Überholung natürlich).
Das wird dann auch die nächste Aktion, das ganze Köpfegedöns zum 'Rolf S aus B' zu verfrachten, der hoffentlich erfrischt und gestärkt aus seiner Tour zurückkehrt ;)

Wenn dann die "nebensächlichen" Details wie Pleuel, Lager, etc. final geprüft sind, erweist sich hoffentlich, dass "bloß noch" Zylinder & Kolben neu beschafft werden müssen.
 
Mal wieder was aus der Rubrik, ne BMW ist sehr einfach zu reparieren.

Der Wunsch war, nach Geräuschen das Getriebe zu überholen und ggf. gleich einen langen 5. Gang zu installieren.

Basis:

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

- der Kardanflansch wurde in der Vergangenheit anscheinend nicht entfettet und mit viel zu vielen Nm angezogen.
Nach lösen der Mutter kam mir der Flansch direkt entgegen= schrott

- ich weiß nicht ob das mit der Masseschraube ein Transportschaden war, am Karton war eigentlich nichts zu sehen

- das große Lager um fast 6/10 mm verschoben

- die 1. Gang Buchse auf der Abtriebswelle fest gegangen, die Anlaufscheibe davor falsch rum montiert.

- auf der anderen Seite des 1. Gang Zahnrades offensichtlich eine weitere "Messing" Scheibe montiert, warum?
Diese hat es ebenso wie die falsch montierte Anlaufscheibe völlig zerstört.

- an der Abtriebswelle hat sich ein richtiger Grat angearbeitet, das hat sich unter Zwang wohl ne Weile mit gedreht bevor die Buchse festgegangen ist.

- durch den Abrieb sind alle Gleitlagerstellen defekt, ist halt wie Schmiergelpapier

Muss jetzt mal schauen wie ich dem jungen Mann nun helfen kann.

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Unglaublich! Trotz dieser massiven Schäden muss man dem Getriebe zugutehalten, dass ich damit noch eine schöne Woche in Frankreich verbringen konnte. ;) Die Masseschraube war tatsächlich vorher noch gerade.

Da muss wohl in der Vergangenheit mal ein echter Profi am Getriebe gewesen sein.
 
Bei mir ging das Schalten wie geschmiert , habe aber Abhilfe geschaffen. Nun ist der Stiefel wieder Ölfrei.Hat immerhin 35 Jahre gehalten.IMG_20260830_123934.jpg
 
Sehr wahrscheinlich. Der Motor stammte aus einer R 100 R mit 70 Tkm , hat jetzt 230-240 Tkm gelaufen und davon viel im Winter .
 
Richtig. Beim Hin- und Herdrehen für's Foto habe ich mich selber wervechselt.... Tatsächlich ist das Auslassventil abgeschert; hier sieht man das auf der Seite zum Sternmuttergewinde:
Anhang anzeigen 403768
Dann hat sich der Ventilteller unter's Einlassventil geklemmt, dessen Schaft übel verbogen wurde; die Ventilfeder ist auf Block zusammengezogen:
Anhang anzeigen 403769

Da ich wenigstens in einem Punkt Recht behalten will: ;)
Sieht man am Original besser, aber das ist der Sitz vom Einlassventil...
Anhang anzeigen 403770
Aufgrund Farbe und Material meine ich, dass folgend der Sitzring(rest) vom Auslassventil sichtbar ist (weil auch Idee aufkam, dass sich der Sitz gelöst hat; ist letztlich Wurscht, aber der Vollständigkeit halber...)
Anhang anzeigen 403771

Wer glaubt nach einem solchen Crash würde feucht durchwischen reichen, der sollte sich die folgenden Bilder ansehen.

Ich denke nicht das Mattes den Motor noch lange hat auf einem Zylinder laufen lassen.

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Ich denke nicht das Mattes den Motor noch lange hat auf einem Zylinder laufen lassen.
Nee, hat der Mattes nich'...;)
War allerdings "ein ganz klein wenig" schneller als 50Km/h; und wollte nicht auf der Fahrspur anhalten; bin also noch 700-800m weitergerollt, wobei der rechte Zylinder fleißig weitergezündet hat, kurz vor Stopp war dann (bopp bopp pffff) Ruhe im Gebälk...

Tja, wo rohe Kräfte sinnlos mahlen... nervig...
 
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