Gabelschwingenfrage

yann2084

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05. Juni 2021
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berlin
Hallo, ich habe ein Angebot gefunden das ich gern kaufen möchte, hatte schon mal eins und damals war es doch die Gabelschwinge scheinbar einer R27. Hier sind ein paar Fotos. Es sollte eine /2 Boxer Gabel sein. Ist es eine?
Das Querrohr sei geändert, das ist bekannt.
Grüsse
Jan

gabel3.png gabel1.png gabel4.png gabel5.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,
das nachträglich eingeschweißte Querrohr sitzt zu tief! Beim einfedern der Schwinge schlägt der Kotflügel an. Deshalb ist origial, ein gebogenes Querrrohr eingeschweißt.
Für den Gleitlagermotor muss die zum Motor zeigende Seite des Querrohrs abgeflacht sein, damit bei einer Vollbremsung das Qurrohr nicht an den Motor anschlägt.
Also bei der angebotenen Schwinge würde ich verhandeln, da du hier ändern musst. Höher setzten oder ei gebogenes einsetzen.

Hier ist es richtig, allerdings nicht abgeflacht:


hier ist eine Komplette, hier könnte das Querrohr abgeflacht sein.

 
Moin,
das nachträglich eingeschweißte Querrohr sitzt zu tief! Beim einfedern der Schwinge schlägt der Kotflügel an. Deshalb ist origial, ein gebogenes Querrrohr eingeschweißt.
Für den Gleitlagermotor muss die zum Motor zeigende Seite des Querrohrs abgeflacht sein, damit bei einer Vollbremsung das Qurrohr nicht an den Motor anschlägt.
Also bei der angebotenen Schwinge würde ich verhandeln, da du hier ändern musst. Höher setzten oder ei gebogenes einsetzen.

Hier ist es richtig, allerdings nicht abgeflacht:


hier ist eine Komplette, hier könnte das Querrohr abgeflacht sein.

Oha, danke für den Hinweis.
 
Die rote Gabelschwinge ist eingekauft. Es kommt ein grades Querrohr etwas oberhalb des Orginalen rein .
 
Oh ha, das erinnert mich an problematische Zeiten..

Hatte Kalich Schwinge an 75/5 nach unbenannten Unfall gekauft.

Die Schwinge war verzogen wie ich später feststellte und die Radachse saß nicht mehr mittig, sondern in einer Parallelverschiebung des unteren Schwingenarms. Was dazu führte das sich die Radachse beim re/li Lenken leicht in der festgezogenen Halterung bewegte und die Bremskolben der Scheibenbremse zurückdrückte.
Dadurch war beim Bremsen mit der VR-Bremse der erste Hub leer und erst beim zweiten Hub voll einsetzbar.

Da hilft nur vollständiges Vermessen der Schwinge, insb. die Diagonalen, da sie das längste Maß bilden.
Also Gabelholm oben rechts zu Achsauge links und dies dann auch auf der Gegenseite. Alternativ kannst du unter dem Lenkkopf messen zu den Achsaugen.

Wenn dort Abweichungen sind - Finger weg ! - das kriegt niemand zurückgebogen, dafür ist eine Schwinge zu komplex mit Drehpunkt und verdrehbaren Holmen am Lenkkopf.

Beim Fahren jedoch war dies unmerklich, da ein Dreirad anderen Gesetzen folgt !

Verbaust du also eine Trommelbremse wirst du einen Verzug kaum merken und wäre damit annähernd unbedenklich.

Bei Scheibenbremsen ist das anders, da muss der untere Schingenarm absolut winklig u parallel sein, sonst wirds dir ähnlich gehen wie mir.

Christian
 
Moin, Die neue alte Vorderrad Schwinge muss her weil die eingebaute für Gespann optimiert ist. Mehr als das Versetzen ins vordere Loch an der Gabelschwinge. Es soll untersucht werden ob das Krad wieder solo gefahren werden kann. Problem ist die Hinterradschwinge ist links am Anschlag damit der Kardan frei läuft. Die Folge ist das das Hinterrad nicht mittig läuft. Einige Berichte sind zu lesen nach denen der Gleitlager Motor soweit wie möglich nach rechts geschoben werden muss damit die Kardanwelle freiläuft - so wie bei mir. Oder ist das ganze über die Jahre leicht dem Zug und Zerren des Beiwagens gefolgt und minimal gebogen. Oder beides....
Grüsse
Jan
 
Moin, Rahmen vermessen lassen wäre eine Option.
Der Versatz der Hinterradschwinge fällt bei meiner R50 mit Gleitlagermotor nicht auf, kann freihändig fahren. Allerdings ist vorn eine /5 Telegabel verbaut.
Bevor du das Querrohr Bei dem roten Schwingenrücken raustrennst, würde ich Diese einbauen und den Abstand zum Limadeckel prüfen. Ich würde das Querrohr im hinteren Bereich abflachen. Dann muss nicht an den Rückenholmen geschweißt werden, ggf hier Verzug durch die Hitzeeinwirkung. Die unteren Gussteile müssen planparallel bleiben ,damit die Schwingenlager optimal vorgespannt werden können.
 
Moin, Rahmen vermessen lassen wäre eine Option.
Der Versatz der Hinterradschwinge fällt bei meiner R50 mit Gleitlagermotor nicht auf, kann freihändig fahren. Allerdings ist vorn eine /5 Telegabel verbaut.
Bevor du das Querrohr Bei dem roten Schwingenrücken raustrennst, würde ich Diese einbauen und den Abstand zum Limadeckel prüfen. Ich würde das Querrohr im hinteren Bereich abflachen. Dann muss nicht an den Rückenholmen geschweißt werden, ggf hier Verzug durch die Hitzeeinwirkung. Die unteren Gussteile müssen planparallel bleiben ,damit die Schwingenlager optimal vorgespannt werden können.
soweit ich mich erinnere passt das mit dem orginal gebogenen Rohr gar nicht. Sonst hätte man das nicht gemacht. Damals haben wir zuerst das grade Rohr eingeschweisst und danach das Runde rausgeflext..damit sich nichts verzog. So würde ich das wieder machen... Telegabel hatte ich auch überlegt...dann bräuchte ich einen Haufen extra Teile, Rad, Bremse. Aber darauf komme ich nochmal zurück. Grüsse Jan
 
Hier sieht man meine derzeitige Gabelschwinge. ca 1987 so umgebaut....Im Gespann fährt sich das so sehr angenehm. Solo würde man wohl umfallen...

signal-2026-07-02-10-36-36-300_002.jpg
 
Moin,
Wenn ich das eingestellte Bild betrachte, dann sind die Schwingenrückenholme nach vorne gebogen worden. Warum dann das Rohr ändern?
Warum solltest du mit nicht geänderter Schwinge im Solobetrieb umfallen?
Dein Nachlauf bleibt im Gespannbetrieb, mit dem eingebauten Lenkungsdämpfer ist alles gut.
Oder du nimmst die Schwinge in das hintere Loch der Aufnahme (wenn das noch ok ist).
 
Gespanngeometrie am VR:

Der Nachlauf des Rades ist im Gespannbetrieb fast aufgehoben/ stark verringert, damit die Fuhre leicht zu lenken ist. Das heißt das VR steht weiter vorne als bei einer Solomaschine.
Damit es nicht flattert nimmt man sich den Lenkungsdämpfer dazu.

Solo ist das so überhaupt nicht zu fahren, da der Nachlauf dann nicht ausreicht für einen stabilen Geradeauslauf.
Also muss das VR wieder zurück, für einen wieder größeren Nachlauf.
Dazu sind an alten Schwingen zwei Montagemöglichkeiten vorhanden. Entweder direkt vorne an der Radachse oder weiter hinten an den Schwingholmen.
Bei Variante 1 steckt man nur das VR um in das hintere Loch am unteren Schwingkörper; bei Variante 2 steckt man den unteren Schwingenkörper an den Gabelholmen um, der das VR hierduch mitnimmt nach hinten.

Begrenzt ist die Gesamtkonstruktion der Schwinge durch das Maß zum Motor/Krümmer.

Das Schutzblech ist noch ein Faktor, da es fest mit dem unteren Schwingenarm verbunden ist. Bei Variante 2 wird dieses einfach, wie auch das VR mit zurück genommen.
Bei Variante 1 weiß ich es nicht. (Evtl wird dies dann vor oder hinter dem Querholm befestigt)

Gruss Chris
 
Auf lange Sicht will ich eine Telegabel, gern dezent länger. Ich vermute aber das läppert sich zu einigem mehr als die 235€ für die neue alte Schwingengabel jetzt. Beizeiten mal eine Liste erstellen was ich dafür alles brauche und wie vorzugehen ist. Zunächst aber das Gefährt überhaupt wieder zum Leben erwecken...Nahziel: Auf dem Werkshof hier vor Ort Runden drehen.. Dann käme in einer noch fern scheinende Zukunft....der Tüvbesuch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann deinen ersten bildern der verrosteten Schwinge nicht entnehmen, ob sie die von mir beschriebene Verstellmöglichkeit hat.
Hat sie kein zweites Augenpaar am Schwingkörper oder ganz unten an den Gabelholmen, würde ich sie ablehnen, da eine so große und stabile Schwinge eigentlich immer für den Gespannbetrieb ausgelegt ist. Das heißt der Nachlauf ist fast aufgehoben !

Das möchtest du nicht im Solobetrieb.

Ich vermute du musst nach einem anderen Objekt Ausschau halten.

Diese Rote auf der Kleinanzeigenseite hat an den unteren Gabelholmen je zwei Augen. D.h. die kannst du umstecken , die kannst du nehmen.

Und damit auch jeder Zeit zw. Solo und Gespannbetrieb problemlos wechseln.
Du hast in beiden Fällen die richtige Geometrie.

Aber achte auf die Abstände zum Krümmer - vermessen - und dabei schaust auch diagonal ob sie nicht verzogen ist.

Viel Glück
 
Ich vermute du musst nach einem anderen Objekt Ausschau halten.

Diese Rote auf der Kleinanzeigenseite hat an den unteren Gabelholmen je zwei Augen. D.h. die kannst du umstecken , die kannst du nehmen.

Und damit auch jeder Zeit zw. Solo und Gespannbetrieb problemlos wechseln.
Du hast in beiden Fällen die richtige Geometrie.
Sowohl meine und die neu gekaufte aber noch nicht eingetroffene haben da 2 Augen.

2augen2.png 2augen.png
 
Hallo,

1968 hatte ich eine R69S mit Schwinge. Hinten ein Rucksack auf dem Gepäckträger. Am Kaiserleikreisel in Offenbach hat mich das Ding fast herausgeworfen. Lenker von Anschlag bis Anschlag. Das 2. Mal bei Vollgast über eine Rhönbrücke Bad Brückenau mit Seitenwind. Wieder das Gleiche. Meine jetzigen -2 ist eine US mit Gabel vorn. Das gab es 500 mal für die Amis.

Gruß
Walter
 
Okay, habe eure Berichte vllt nicht richtig verstanden..🤔
Mir war auch entgangen das du die Rote schon erworben hast, entschuldige bitte.

Was mir aber deutlich auffällt ist der relativ geringe Abstand zw den beiden Augen an beiden Schwingen.

In meiner vorigen Beschreibung zur Variante 1* (passt jetzt nicht zu deiner Schwinge) habe ich auf Treffen Dreiräder bewundert und hierbei den Versatz/Abstand am Schingkörper bemerkt. Nämlich die zweite hintere Achsaufnahme im Schwingkörper, die ja bei Variante 1 gut sichtbar, ca 6-7cm hinter der vorderen lag.
Welches Dreirad (Marke) weiß ich nicht mehr, meine aber es war eine alte Kuh - aber das wisst ihr aus dem Forum besser...

Deine Bilder zeigen bei beiden Gabeln ein sehr enges Verhältnis der beiden Augen am Gabelholm.
Das macht mich stutzig.

Die besagte Kalich-Schwinge meines Dreirads, (100x vermessen mit Versuchen des Ausgleichs) hatte einen Nachlauf von ca 2-3cm und fuhr sich butterweich zu bedienen bei engen Übungskurven auf dem Parkplatz. Zwei Finger mit nur einer Hand reichten zum leichten Lenken. Bei Geschw. bis 140 (Ende) war die Maschine bombenstabil.

Ich habe grad mal versucht zu recherchieren in meinem alten Schrauberbuch was den die /5 für einen normalen Nachlauf im Solobetrieb mit Telegabel hat, leider ohne Erfolg, ohne Angaben.

>> vieleicht weiß ein anderer Leser dieses und kann etwas dazu beitragen << das man die Differenz ermitteln kann

In einem guten, aber eher allg. Bastelbuch habe ich diese kurzen aber klaren Informationen bekommen ( siehe Fotos )20260702_233802_mfnr.jpg20260702_233726.jpg

Den 'Peikert' habe ich leider nicht mehr ! (Verliehen und Nie wiedergesehen mit Verweigerung der Rückgabe >🤮<) daher sind heute keine genauen Informationen von mir mehr möglich...

Wie im Bildtext beschrieben müsste sich der Augenabstand der beiden möglichen Positionen auf ca 8-10cm belaufen !

Auf den Bildern deiner beiden Schwingen sieht der Abstand weit geringer aus (vllt nur 4cm?)

Wie Hans beschreibt ist die Maschine Solo mit 69S Schwinge kaum zu fahren und es schlägt den Lenker aus der Hand - das ist eine Ansage !!!

Kann es sein das diese beiden Achsaufnahmen (wahrscheinlich beide mit geringem Nachlauf) eher für die unterschiedliche Belastungen im Gespannbetrieb gedacht sind ?
1. Gespann alleine fahren...
2. Gespann bei voller Zuladung mit 3Personen

...Das ist nur ein Gedanke, beruht nicht auf fundiertes Wissen oder Erfahrung.

Die Kalich Schwinge hatte keine Einstellmöglichkeit des Nachlaufs (nur für Gespannbetrieb und das Material extrem fett ) daher habe ich in der Unterscheidung dessen keine Erfahrung gesammelt.

Nur ein Gedanke, aber 4cm Nachlaufänderung erscheinen mir zu wenig für einen stabilen Solobetrieb - wenn die Schwinge für den Gespannbetrieb optimal ausgelegt ist.

Vllt nimmst du mal Kontakt mit einem Gespannbauer auf und lässt dir die Situation und Nutzung der eng stehende Augen kurz erklären.

Holland und Süddeutschland sind darin vorreitend.

Gruss
 
Gefunden..!

die /5 hat 85mm Nachlauf
ab /6 sinds 88mm NL
die kleineren R45-65 haben 96mm NL
> alle Angaben für Solobetrieb

Ich weiß nicht welchen Rahmen du fährst..??
Bei den älteren musst du selbst recherchieren..!

Grundwert Gespann: Nachlauf 25mm (aus 20-30mm)

Also für die /5 sind die Differenz dann 60mm, d.h. 60mm muss der Augenversatz an der Schwinge sein, damit du Solo damit sicher fahren kannst.

Zurück zur Kalich-Schwinge als Beispiel:
Die Schwinge war ein gutes Stück höher als die normale Telegabel, möchte 10cm annehmen. Dadurch erhöht sich der Lenkkopf und dessen Winkel wird flacher. Was den rechnerischen Nachlauf um ca 10mm (hier geschätzt) vergrößert. Also nicht mehr 85mm Original, sondern nun bald 100mm mit dieser erhöhten Schwinge.
Die Differenz zu 25mm NL für den leichten Gespannbetrieb sind dann 70mm, was dem Abstandsmaß entsprechen würde, wenn ein weiteres Augenpaar für den Solobetrieb an dieser Schwinge angebracht wäre.
D.h.ich hätte sie sicher und ähnlich einer Telegabel Solo fahren können, wenn ich das VR um 70mm zurückgenommen hätte.

Nun musst du rechnen und recherchieren für deinen Rahmen.

(diese kleineren , schmaleren Schwingen wie du sie hast werden den Lenkkopf kaum anheben)
d.h. Original Solo NL (minus) 25mm für Gespann = benötigtes Abstandmaß für das zweite Augenpaar.

Weicht dieses dann von dem Augen-Abstandmaß von deinen beiden Schwingen ab, wirst du nicht sicher damit Solo fahren können, das wird eine Wackelkiste oder wie Hans beschreibt - das es dir den Lenker wegreißt, weil der Nachlauf mit den Schwingen nicht für den sicheren Solobetrieb ausreicht.

Nun bin ich mit meinem Latein am Ende...

Ich will hiermit nicht für Unsicherheit und Vergrämen sorgen, sondern für Sicherheit !

Christian
 
Moin, zu den Aufnahmen am Schwingenrücken.
Vordere = Gespannbetrieb
Hintere = Solobetrieb.
Stossdämpferaufnahmen, obere Solo, untere Gespann. Hier bin ich mir nicht sicher ob es nicht auch umgekehrt sein kann!!
Das funktioniert, wenn die Rad-, Vorder-, Lenkkopflagerlager und der Lenkungsdämpfer (Reibungsdämpfer oder Hydraulischer dämpfer) penibelst eingestellt sind. Bei verbauten Reibungsdämpfer muss dann ausprobiert werden wie stark hier die Dämpferschraube angezogen werden muss. Reibbeläge fett und schmutzfrei.
Aufgrund der höheren Lenkungsmasse würde ich trotzdem eine Telegabel für den Solobetrieb vorziehen. Wenn original Optik, dann Strich5 Telegabel mit Trommelbremse, sonst spätere mit Scheibenbremse, besser Doppelscheibenbremse.
Beim Lenkkopflager ist es ersteinmal egal, ob Kugellager oder Kegelrollenlager. Hauptsache keine Rastungen und tippitoppi eingestellt.
Probiers aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Rollenboxer Gabel wie hier in die ersten Beiträge abgebildet, haben eine Nachlaufeinstellung für Solo und Seitenwagen. Es stimmt das es nicht so viel Unterschied gibt. Etwa 4 cm glaub ich. Von etwa 10 cm auf 6 cm Nachlauf. Damit hat man im Gespann immer noch gute rechtaus stabilität, muss etwas mehr arbeiten beim Lenken, braucht aber kaum ein Lenkungsdämpfer und das geht gut mit die serienmässige Reibungsdämpfer.

Und so schnell waren diese Gespanne nicht. 110 kmh war schon viel.
 
Es stimmt das es nicht so viel Unterschied gibt. Etwa 4 cm glaub ich. Von etwa 10 cm auf 6 cm Nachlauf. Damit im Gespann noch gute rechtaus stabilität, muss etwas mehr arbeiten beim Lenken, braucht aber kaum ein Lenkungsdämpfer.
Das würde heißen das die Schwinge den normalen Telegabel -Nachlauf hat von ca 10cm für Solobetrieb.
Und fürs Gespann dann 6cm NL ??

Kann ich mir nicht denken, dann wär das Gespann schwer zu Lenken und einen Lenkungsdämper bräuchte es dann eigentl. nicht mehr... ( but, who knows..?!)

Klar ist das möglich, aber wie ist dann die Geschichte von Hans zu deuten mit R69S mit Schwinge ?
Hallo,

1968 hatte ich eine R69S mit Schwinge. Hinten ein Rucksack auf dem Gepäckträger. Am Kaiserleikreisel in Offenbach hat mich das Ding fast herausgeworfen. Lenker von Anschlag bis Anschlag. Das 2. Mal bei Vollgast über eine Rhönbrücke Bad Brückenau mit Seitenwind. Wieder das Gleiche. Meine jetzigen -2 ist eine US mit Gabel vorn. Das gab es 500 mal für die Amis.

Gruß
Walter
 
Das würde heißen das die Schwinge den normalen Telegabel -Nachlauf hat von ca 10cm für Solobetrieb.
Und fürs Gespann dann 6cm NL ??

Kann ich mir nicht denken, dann wär das Gespann schwer zu Lenken und einen Lenkungsdämper bräuchte es dann eigentl. nicht mehr... ( but, who knows..?!)

Klar ist das möglich, aber wie ist dann die Geschichte von Hans zu deuten mit R69S mit Schwinge ?
Ja das ist so. Warum glaubst du das nicht, es ist einfach so :gfreu:

Ich habe ein R69 Gespann im Garage, war gerade mal da und habe es noch mal schnell nachgemessen. Nicht einfach zu messen weil man die Mittellinie der Steuerkopf zum Boden duchziehen muss. Aber so mit eine lange Latte entlang der Steuerkopf und ein Winkel vom Vorderradachse zur Boden messe ich sogar 7 cm im Gespannmodus. Und ja das Unterschied zwischen die beide Schwingeaufhängpunkte ist nur 4 cm.
Man soll aber auch das Federbein oben ein paar cm tiefer hängen. Das reduziert der Nachlauf auch ein bischen.

Und bis jetzt habe ich in diese Thread nur pre-1969 Rollenboxer Gabeln gesehen, also davon ist auch die rede.
 
Kees - ich bin da raus,
habe die besprochene Gabel weder vermessen noch bin ich Kunde davon...

Alles gut, bitte übernehme das Thema... !

Ich hatte nur dies eine Gespann im Schrott-Zustand gekauft, hab mich informiert, hab sie um- und aufgebaut, bis sie ein tolles Trike war. 2Jahre gedacht, geplant u realisiert...

Aber das Spiel der Gespanngeometrie hatte mich über die ganze Zeit begleitet.
Wie besagt habe ich nie an Rückbau auf Solo gedacht, da dies mit Kalich nicht möglich war.

Ich freu mich, wenn ihr euch da einschaltet und Kunde tut...

Ich bin Werkstoff- und Qualitätsprüfer im ersten Beruf, das liegt mir heute noch inne..

... und rechnen hab ich auch gelernt !

Und meine Gedanken und ersten Rechenschritte hab ich hiermit kund getan.

Gerne, bitte beratet den Fragesteller informativ auf seine Schwinge...

Ich kann nichts weiter dazu sagen, als dessen ich kund getan habe.

Ich hatte einfach Bedenken des zu geringen Nachlauf...
Und ich bin schon öfters auf die Klappe gefallen... mental wie real

Grüsse Christian
 
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