Beim Ausspeichen des Vorderrades vom Bastard (ex-/5-Hinterrad ohne Verzahnung) ließen sich alle Speichen wunderbar lösen, keine Flex o.ä. war vonnöten. Allerdings haben 5% der Speichen um Aufnahme in diese Rubrik gebettelt... :schock:
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Das regelmässige Polieren von Speichen dient nicht nur der Freude des Ausführenden am Glanz seines Werkes, sondern auch dem rechtzeitigen Erkennen einer Beschädigung des Objektes.

Gruss aus dem Rheinland, Frank
 
Das trennt sich schon, aber nicht zu 100%.
Raus muss das in jedem Fall so schnell wie möglich.
Beim ersten Plunzenlever-Gespann (ich mag sie halt nicht - spätestens seitdem...) ist mir ein HAG verendet, nach etwa 100 km Fahrt. Beim ablassen ca 5 % Zähne und Späne, 15 % Wasser, Rest Öl. Ich finde das Foto des Cocktails im transparenten Messbecher nimmer...
 
Dann würde ich vorschlagen vor der nächsten Ausfahrt an der tiefsten Stelle etwas abzulassen da Wasser bekanntlich schwerer ist. Wenn was drin ist eine stramme Ausfahrt und danach sofort Ablassen.
Die Tachowellenausgang sollte natürlich auch dicht sein.
 
Das dürfte nicht funktionieren.
Das Wasser trennt sich nicht vom Öl, wie es erhofft wird, sondern wird eher eine Emulsion.
Und mit Wasser im Öl würde ich keine "stramme" Fahrt riskieren.
Wohin soll sich das Wasser verflüchtigen, das Getriebe ist ja normalerweise dicht?
Ich habe eine ähnliche Überlegung angestellt, als in meinem Citroën die Hydraulikflüssigkeit eingefroren war.
Weder durch starkes Erhitzen und auch nicht im gefrorenen Zustand konnte ich das Wasser vom Öl trennen.
Ich würde also schnellstmöglich einen Ölwechsel vornehmen und versuchen, einen erneuten Wassereintritt zu verhindern.

Fred
 
Wohin soll sich das Wasser verflüchtigen, das Getriebe ist ja normalerweise dicht?
Das sehe ich auch so.

Problem Nr. 1: Das Getriebeöl wird keine 100°C erreichen, somit kann das Wasser nicht "auskochen". Und, wie @Blackboxer schon sagt: Eine "gut aufgeschlagene" Emulsion ist in aller Regel doch so stabil, dass nur verschwindend geringe Anteile Wasser Oberflächenkontakt haben und verdunsten wird können.

Problem Nr. 2: Bei geschlossenen, aber nicht gasdichten Gehäusen kommt es bei den üblichen Tag-Nacht-Temperaturzyklen bereits nach kurzer Zeit zu einem Feuchteeintrag in das Gehäuse. Das Thema hat vor Jahren ein SV-Kollege mal eingehend untersucht und in einem kurzen Paper dargestellt. Leider ist das aktuell nicht online abrufbar und ich möchte es auch nicht ohne vorherige Abstimmung hier posten (Urheberrechte).
Der Zyklus kurz beschrieben: Temperatur steigt, etwas Luft wird aus dem Gehäuse gedrückt. Über Tag steigt die Luftfeuchte der Umgebungslust (erwärmte Luft kann mehr Wasser aufnehmen). Abends kühlt es ab, (feuchte) Luft wird in das abkühlende Gehäuse gezogen. Bei weiterer Abkühlung kondensiert ein Teil der Luftfeuchte im Gehäuse. Am nächsten Morgen erwärmt sich die Innenluft (und wird aus dem Gehäuse gedrückt) bevor das eingedrungene Wasser verdunsten kann (was im Gehäuse bleibt). Eine "Einbahnstraße" (und ein echtes Problem bei elektrischen Anlagen).
 
Zuletzt bearbeitet:
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Habe hier auch noch ein paar Leckerbissen für das Gruselkabinett, aus meinem ersten größeren Projekt, einer G/S. Ich könnte mir vorstellen, dass das Ganze vom Stößel ausging. Die Maschine lief im Übrigen wunderbar.
 
Kaputte Stößel und flüchtige KW Hauptlagerschalen - Sicherungsstifte wurden auch bei früheren Modelle schon gesichtet. Seltener, aber es ist nicht so, dass das dort nicht vorkommt.

Gruß
Marcus
 
Aber bei dem Baujahr? Ist ja wohl eine G/S.
Hatte meine G/S auch, MJ81

Dafür hatte der 88er Motor Pitting.

Die aus den 70ern haben keins von Beiden.

Wobei der Stößel Ausbrüche hat, als hätte er mal was durchgekaut. Vielleicht ist dem BAV mal ein Ventil abgerissen und hat den Kolbenboden geknackt?
 
Oh nett...das selbst der Nocken dermassen in Mitleidenschaft gezogen wird, sieht man recht selten...

Grüsse, Hendrik

Hatte ich bei meiner Basic auch, so bei 80tkm, beim Auslassnocken rechts fehlten einige Zehntel.
Der Motor lief komplett unauffällig und es gab nur bei gewissen Drehzahlen eine etwas andere Geräuschkulisse.
Aufgefallen ist das ganze beim abdichten der Stösselgummis, war eine ähnliche Überraschung wie das defekte Nadellager im Kipphebel links…

Dominik
 
Aber die anderen, sichtbaren Nocken sind einwandfrei.
Zu weiches Material würde stark verschleißen, aber nicht in Brocken aus der Oberfläche brechen.
Beim Stößel sieht man meines Erachtens nach mindestens eine punktuelle Eindrückung auf der Lauffläche, welche zu einer seitlichen Verformung geführt hat.