ist es normal, dass man die Gabel wirklich hört? Wenn ich mich auf das Motorrad setzte und leicht vorschiebe und bremsen um sie einzufordern taucht sie ein und ich höre wie das Öl dort durch die Gabel schießt und sich bewegt. Sie läuft gut, keine Frage, aber ich höre es auch deutlich. Habe das noch nie gehört bei einem Motorrad. Eventuell aber auch noch nie drauf geachtet.

Guten Morgen,

dass man eine Gabel ohne laufenden Motor beim Arbeiten hört ist normal. Das Öl ist relativ dünnflüssig und wird durch diverse Öffnungen usw gedrückt.
Bei meiner T7 ist es relativ leise. Bei den Crossmaschinen vergleichsweise laut. Aber immer vorhanden.

MfG

Charly
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe heute ein interessante Sache festgestellt.

Das Federlager/Stützlager (9) sollte vermutlich ein Innegewinde haben wo ein M10X12 Schraube (7) mit Dichtscheibe (8) eingedreht wird um die Gabel oben abzudichten. Diese Gewinde existiert bei mir nicht. Bei dem Federlager ist zwar ein Loch, aber das ist deutlich größer und hat kein Gewinde. So ist ein Abdichten der Gabel nur über die Verschlusskappe (5) möglich... diese Lässt sich aber niemals so festdrehen wie es vermutlich nötig wäre. Sie ist nur mit einer Art Filzring abgedichtet. Die Kappe lässt sich auch nur über so einen Pin Schlüssel schließen. Kann mir das jemand bestätigen?
Hallo Stefan: Bestätigung...
Bei Deiner Ausführung gibt es keine 10er Schraube, hier dichtet nur die Verschlußkappe mit dem Dichtring ab. Die Verschlußkappe wird mittels einem Zapfenschlüssel (aus dem Bordwerkzeug) angezogen und muß "nicht unbedingt angeknallt" werden. Du kannst dir den Ersatzteilkatalog sowie das WHB WerkzeugHandBuch /6 aus der Datenbank "runterladen". Den

Dichtring für Verschlusskappe vom Standrohr BMW /5, /6, /7 bis Bj. 09/77

gibt es bei den üblichen Verdächtigen, unter der 31 42 1 233 343 hier z.B. bei Wüdo

LG Uwe

Screenshot_20251210_123018_Samsung Notes.jpgZapfenschlüssel vom Bordwerkzeug.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst dir den Ersatzteilkatalog sowie das WHB WerkzeugHandBuch /6 aus der Datenbank "runterladen".

Leider ist der TE gegen solche Vorschläge völlig beratungsrsistent, hatte ihn auf beide DOKs aus der DB hingewiesen.
KLICK! und KLACK!
Stattdessen wird hier eine Frage nach der anderen abgefeuert, da es ja immer Leute gibt die antworten.
Auch kann ich keine struckturierte Heransgehensweise, an die Probleme erkennen.
Desweiteren wird die Zeit zeigen, ob der TE, sein hier erworbenes Wissen, zu gegebener Zeit an andere Forumsmitglieder weiter gibt....

Dieser Post hat bewusste keine Smilies, weil ich das genau so meine wie es hier steht.

@Uwe: Bitte die Kritik nicht persönlich nehmen, sie gilt nicht dir sondern dem TE.

Ich bin raus! Viel Erfolg....
 
Wenn ich mir das zweite Bild im Beitrag #40 anschaue, muß ich mir dieses Outlines dann als Verstärkungsrippen vorstellen, die unter der Oberfläche von oben nach unten verlaufen?
Die würden dann in einer Draufsicht quasi sternförmig zu erkennen sein?
Nein, das "radial" ist hier unpassend. Die outlines sind die sichtbare Oberflächenstruktur, jeder Riffel eine Wurst entspricht einer outline. Davon dann 20 Stück "radial", also Wandstärke ist 20 Lagen a 0,4mm.

Innen wurde laut Angabe mit einem Hexagon-muster sehr massiv aufgefüllt. Die Struktur ist sehr stabil. Bei geringer mechanischer Belastung kann man das sehr luftig füllen.

(So verstehe ich das zumindest)
 
Leider ist der TE gegen solche Vorschläge völlig beratungsrsistent, hatte ihn auf beide DOKs aus der DB hingewiesen.
KLICK! und KLACK!
Stattdessen wird hier eine Frage nach der anderen abgefeuert, da es ja immer Leute gibt die antworten.
Auch kann ich keine struckturierte Heransgehensweise, an die Probleme erkennen.
Desweiteren wird die Zeit zeigen, ob der TE, sein hier erworbenes Wissen, zu gegebener Zeit an andere Forumsmitglieder weiter gibt....

Dieser Post hat bewusste keine Smilies, weil ich das genau so meine wie es hier steht.

@Uwe: Bitte die Kritik nicht persönlich nehmen, sie gilt nicht dir sondern dem TE.

Ich bin raus! Viel Erfolg....

Schade dass du so gar nichts verstanden hast. Wo glaubst du sind denn die Bilder her die ich da angefügt habe. Aus dem Werkstatt Handbuch und den Dokumentationen aus der DB. Aber leider decken sich diese Sachen nicht. Im Werkstatt Handbuch zur 100/7 sind leider andere Sachen verbaut als bei mir.

GENAU DAFÜR IST DAS FORUM DA. Um bei solchen Unstimmigkeiten nachzufragen und Erfahrungswerte abzurufen.

Übrigens, ich habe schon einige Fehler in der Datenbank gefunden. Dort wird explizit darauf hingewiesen, dass irgendwelche Scheiben bloß nicht verbaut werden dürfen und im Werkstatt Handbuch steht, dass die Scheiben optional sind. Ich bereite das Geheimnis aber für mich, es kann ja jeder selbst herausfinden. Selbsthilfe und so.

Gott sei Dank hab ich solche Menschen wie dich aus meinem Leben gestrichen. Ohne nachzudenken, einfach nur abfeuern. Ich würde mich freuen, wenn du hier bei mir nichts mehr kommentierst. Einen anderen danke ich natürlich vielmals. Ich bin gerade die erste Proberunde gefahren und es fühlt sich alles sehr sehr gut an.


Natürlich werde ich euch weiterhin auf dem Weg mitnehmen.


Die angefragten 3-D Druckdateien werde ich auch noch bei Zeiten hochladen, gerade bin ich nur viel unterwegs.
 
Leider ist der TE gegen solche Vorschläge völlig beratungsrsistent, hatte ihn auf beide DOKs aus der DB hingewiesen.
KLICK! und KLACK!
Stattdessen wird hier eine Frage nach der anderen abgefeuert, da es ja immer Leute gibt die antworten.
Auch kann ich keine struckturierte Heransgehensweise, an die Probleme erkennen.
Desweiteren wird die Zeit zeigen, ob der TE, sein hier erworbenes Wissen, zu gegebener Zeit an andere Forumsmitglieder weiter gibt....

Dieser Post hat bewusste keine Smilies, weil ich das genau so meine wie es hier steht.

@Uwe: Bitte die Kritik nicht persönlich nehmen, sie gilt nicht dir sondern dem TE.

Ich bin raus! Viel Erfolg....

Ich habe mich hier auch beteiligt und offen gesagt nicht den Eindruck gewonnen, dass sich der TE "beratungsresistent" gezeigt hätte, eher als jemand der sich lieber nochmal rückversichert als einen Fehler zu machen - was ich okay finde.

Der Hinweis auf die DB ist absolut sinnvoll und unbezahlbar, aber Erfahrung kann man sich nicht aus der DB ziehen, sonst würde auf der Startseite ein großer Hinweis auf die DB genügen und wir bräuchten das Forum in der Form nicht mehr - ich zumindest möchte das nicht...

LG
Rainer
 
Nein, das "radial" ist hier unpassend. Die outlines sind die sichtbare Oberflächenstruktur, jeder Riffel eine Wurst entspricht einer outline. Davon dann 20 Stück "radial", also Wandstärke ist 20 Lagen a 0,4mm.

Innen wurde laut Angabe mit einem Hexagon-muster sehr massiv aufgefüllt. Die Struktur ist sehr stabil. Bei geringer mechanischer Belastung kann man das sehr luftig füllen.

(So verstehe ich das zumindest)
Hallo Andre,

vielen Dank für Deine Erklärung! Das hat geholfen. Ich verstehe das jetzt so, daß sowohl am äußeren Umfang als auch von innen her, also der Bohrung für den 12er Gewindestab, jeweils eine Wandstärke von 8 mm aufgebaut wird. Und das eben nicht radial, sondern mit konzentrischen Kreisen.
Dazwischen dann eine Füllung von 95 %, also auch sehr massiv.

@Stefan0691: auf das von Dir angekündigte Bild warte ich immer noch. Wäre schön, wenn Du das noch nachreichen würdest.
 
....Wo.... sind denn die Bilder her die ich da angefügt habe. Aus dem Werkstatt Handbuch und den Dokumentationen aus der DB. Aber leider decken sich diese Sachen nicht. Im Werkstatt Handbuch zur 100/7 sind leider andere Sachen verbaut als bei mir.

GENAU DAFÜR IST DAS FORUM DA. Um bei solchen Unstimmigkeiten nachzufragen und Erfahrungswerte abzurufen.

Übrigens, ich habe schon einige Fehler in der Datenbank gefunden.......
Hallo Stefan,

Du bist nicht der einzige, der Fehler in der Datenbank gefunden hat und wahrscheinlich auch nicht der letzte; hierzu muß ich aber auch einmal erwähnen, daß es nicht an der Datenbank liegt, sondern größtenteils (A): am Hersteller selbst und (B): am aktuellen Zeitpunkt unserer "Suchen"... wenn man z.B. wie ich schon über 50 Jahre lang "Teile* bei BMW" kauft mußte ich u.a. anderem den Wandel der Zeit miterleben: ich erinnere mich noch genau, daß ich bereits in den 80er Jahren "beim Freundlichen..." an der BMW-Theke angeraunzt wurde, weil ich "Ersatzteile" kaufen wollte: Dort wurde ich darauf hingewiesen, daß BMW "keine Ersatzteile" hat, und... BMW nur "Originalteile" verkauft (PS: da lief zeitgleich die weltweite Werbung, daß BMW keine Ersatzteie hat wie die übrigen Hersteller, sondern ausschließlich "Genuine Parts" verkauft (zumindest damals).. Jedenfalls hatten die Teilekataloge damals schon nicht gestimmt; Ich löste dann in Folge das oder "mein" Problem so, daß ich dem "Originalteile-Verkäufer" mein gewünschtes Teil zeigte und dieser dann den Kompromiss einging zwischen dem BMW-Teile-Katalog und den Gang zum BMW-LAGER einzugehen und die benötigen Teile dann fand (oder auch nicht)....

Da BMW ja schon seit vielen Jahrzehnten nicht nur Motorräder herstellt und auch die Lagerhaltungskosten im Auge behalten muß, wurden viele Teile im Laufe der Zeit für "mehrere Modelle" kombiniert (wie bei allen Herstellern) und vor allem in der Übergangszeit vom "Vorhergehenden" zum "Neuen" Modell verbaut (soweit das möglich war). Man kann immer wieder feststellen, daß es erhebliche Differenzen innerhalb einer Serie gab/gibt. BMW hat also so gesehen einen großen Baukasten und oftmals liegt es nur an Kleinigkeiten, die das gleiche Motorrad mit diversen Teilen ausgestattet wird.

Hier dominiert das Forum:
Durch das geballte "Schwarmwissen" kann man heutzutage "Fehler in der Datenbank" erkennen und nach erfolgter Überprüfung "durch die fleißigen Admins" auch korrigieren.

@Stefan0691: Am Beginn des Threads hattest Du geschrieben, daß Du eine BMW R100S 1978 hast... Als Anfänger sucht man dann natürlich nach Teilen für diese Maschine, (so mache/n ich/wir das auch). Wenn dann "Zweifel" an der Paßgenauigkeit oder "Teile-Genauigkeiten" auftreten, vergleichen die "Fortgeschrittenen User" das Teil mit dem/den Vorgänger-Modell/Modellen....

@Stefan0691: Da Du offensichtlich eine "noch frühe R100S" hast, empfehle ich Dir deshalb auch noch den /6 Teile-Katalog und das /6 WHB herunterzuladen, dann kannst Du ja besser vergleichen..

Das Nächste Problem ist das (fast 50jährige Durchschnitts-) Alter unserer "Kühe": Gab es schon Unterschiede ab Werk, so wurden im Laufe von Jahrzehnten mitunter Teile eingebaut, die nicht vom Hersteller für das jeweilige Modell angedacht waren oder aber auch von Gesetzlichen-Regulatorien abhängig waren (z.B. Verbot von Asbest in den Bremsbelägen, Blei in den Auswucht-Gewichten etc.) und auch die Umbauten der jeweiligen Motorrad-Besitzer sind nicht zu vernachlässigen...

So gesehen, ist dieses 2-V Forum hier mit seinen über 12.880 Mitgliedern eine "geballte Wissenskraft", die es so schnell nicht zu übertreffen gibt (Denk' mal drüber nach)

LG Uwe
 
Vorderrat nicht mittig:

Beim einbau des Vorderrades ist mir aufgefallen, dass die linke Bremsscheibe näher am Gabelholm ist als die rechte. Die Distanzhülse ist drin und die Achse lässt sich auch ohne Hammer einführen. Das Rad müsste ca. 1mm nach rechts verschoben werden. Meine Distanzhülse hat knapp 18mm. Ich würde mir jetzt in der Arbeit mal eine 1mm Scheibe passend aus Edelstahl lasern und diese dazwischen hängen. Mir ist aber unklar ob das schon immer so wahr oder ob das einfach mit der Zeit kommt?

Anhang anzeigen 394641

Also einfach neben die Buchse (8) noch eine Scheibe mit 1mm.

lg Stefan

Da noch darauf keine Reaktion kam: Es ist nicht unüblich Räder außermittig einzubauen, wichtig ist immer wie die Bremsscheiben in den Bremssätteln positioniert sind. Darüber hast du dich bisher nicht geäußert, Abstände zu Gabelholmen sind zweitrangig (wobei natürlich nichts schleifen darf.

Weiterhin darf man nicht das Alter der Motorräder vergessen, bzw. deren größten Feind: Den, bzw. die Vorbesitzer. Denn es ist nie klar, wer da schon mal etwas verbastelt/improvisiert hat (siehe auch den Beitrag von @Uwe2310 ).


Schade dass du so gar nichts verstanden hast. Wo glaubst du sind denn die Bilder her die ich da angefügt habe. Aus dem Werkstatt Handbuch und den Dokumentationen aus der DB. Aber leider decken sich diese Sachen nicht. Im Werkstatt Handbuch zur 100/7 sind leider andere Sachen verbaut als bei mir.

GENAU DAFÜR IST DAS FORUM DA. Um bei solchen Unstimmigkeiten nachzufragen und Erfahrungswerte abzurufen.

Übrigens, ich habe schon einige Fehler in der Datenbank gefunden. Dort wird explizit darauf hingewiesen, dass irgendwelche Scheiben bloß nicht verbaut werden dürfen und im Werkstatt Handbuch steht, dass die Scheiben optional sind. Ich bereite das Geheimnis aber für mich, es kann ja jeder selbst herausfinden. Selbsthilfe und so.

Gott sei Dank hab ich solche Menschen wie dich aus meinem Leben gestrichen. Ohne nachzudenken, einfach nur abfeuern. Ich würde mich freuen, wenn du hier bei mir nichts mehr kommentierst. Einen anderen danke ich natürlich vielmals. Ich bin gerade die erste Proberunde gefahren und es fühlt sich alles sehr sehr gut an.


Natürlich werde ich euch weiterhin auf dem Weg mitnehmen.


Die angefragten 3-D Druckdateien werde ich auch noch bei Zeiten hochladen, gerade bin ich nur viel unterwegs.

Deine Reaktion auf Ingos Kritik war meiner Meinung nach vielleicht nicht ganz passend, ist eine Nummer zu heftig. Im wahren Leben, d.h. Auge in Auge, ist es oft einfacher zu kommunizieren, als nur das geschriebene Wort auszulegen. Eventuell mag das auch an verschiedenen Erfahrungen und Erwartungshaltungen liegen, klingt in deinem Beitrag für mich so. Mit einer Klarstellung wäre es wahrscheinlich möglich gewesen weiter miteinander deine Fragen zu klären.
 
Da noch darauf keine Reaktion kam: Es ist nicht unüblich Räder außermittig einzubauen, wichtig ist immer wie die Bremsscheiben in den Bremssätteln positioniert sind. Darüber hast du dich bisher nicht geäußert, Abstände zu Gabelholmen sind zweitrangig (wobei natürlich nichts schleifen darf.

Weiterhin darf man nicht das Alter der Motorräder vergessen, bzw. deren größten Feind: Den, bzw. die Vorbesitzer. Denn es ist nie klar, wer da schon mal etwas verbastelt/improvisiert hat (siehe auch den Beitrag von @Uwe2310 ).
Ich glaube das ist so nicht richtig. Die Holme sind in der Y-Achse Maßgeblich für die position der Bremsbacken verantwortlich soweit die Fertigungstoleranz das zulässt. Wenn das Rad nicht mittig ist, werden die Bremsscheiben auch nicht mittig sein. Außér natürlich das war aus irgendeinem Grund so geplant, was jedoch hier keinen Sinn macht. Wenn ich nur noch 0.5mm Abstand zum rechten Gabelholm habe und dafür aber 3.5mm Platz zum linken habe bestätigt das auch alles.
Ich habe in der Arbeit jetzt auch 1.5mm Edelstahlscheiben gelasert und das Rad ist nahezu perfekt mittig. Auch die Scheiben und Bremsbacken sitzen jetzt viel besser. Auch die Gabel läuft prima muss ich sagen.

Vermutlich ein Verzug der Gabeln? Falsche Hülse? Allgeine Baufehler? K.a. Ich bin nach einer Probefahrt (und ja ich bin die ersten 20 Minuten gefahren als würde ich das erste mal auf einem Bike sitzten vor Respekt) wirklich sehr zufrieden! Die Gabel läuft super, die Bremsen haben nach ein paar Bremsungen "eingschleifen" auch schon komplett blockieren können (Ich wünsche mir das SportABS der modernen Maschinen...). Lenkkopflager ist auch ein Traum.

Ich habe noch mehr Sachen gefunden die einer Überarbeiteung bedürfen. Der Starter hungert ganz schön... den werde ichmal ausbauen bei Zeiten. Außerdem hat die Lange schraube vom Luftfilterkasten komplett gefehlt. Als nächstes möchte ich mir auch nochmal alles Öle und Dichtungen anschauen. Sie Tropft ab und zu mal öl unten... könnte aber auch nur die Ablasschraube sein.

Ich habe jetzt noch neue Seilzüge für Gas und die kurzen Chocke Dinger bestellt. Die sind komplett durch. Gasgriff hatte ich schon mal abgebeaut gesäubert und neu gefettet. Läuft jetzt trotzdem schon mal deutlich besser.

Was mich jetzt direkt noch stört ist die Schwergängige Kupplung. Ich bin mir noch nicht sicher ob es direkt an Der Kupplungsmechanik liegt oder am Seilzug nach hinten. Muss ich mir noch genauer anschauen.

Nochmal vielen Dank an die Unterstützung. Auch ich habe etwas überreagiert, aber ich bin manchmal einfach empfindlich wenn ich für etwas kritisiert werde was ich direkt im ersten Satz sogar noch Explizit erwähne. Bitte nicht persönlich nehmen. Im direkten Kontakt wäre das natürlich nie passiert.

Sorry ich komme gerade zu nichts so richtig. Ich kümmere mich aber noch um das Schnittbild und die Druckdaten. Wird sicher am Wochenende passieren.

grüße Stefan
 
Hallo Stefan,

Natürlich hast Du recht, das Vorderrad muss mit etwas Toleranz mittig sitzen, sowie die Bremsscheiben in den Sätteln.

Es kann eigentlich nur an falschen Buchsen liegen, die das Rad nicht korrekt ausdistanzieren - mit Bildern sollte sich das direkt klären lassen.

Bezüglich schwergänginger Kupplung spielt alles mit rein, hier solltest du alles mal zerlegen, reinigen, auf Verschleiß prüfen und ggf. Teile erneuern - die Kraft zur Betätigung summiert sich aus den einzelnen Komponenten, vom Kupplungshebel bis zur Druckstange.

LG
Rainer
 
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Ich glaube das ist so nicht richtig. Die Holme sind in der Y-Achse Maßgeblich für die position der Bremsbacken verantwortlich soweit die Fertigungstoleranz das zulässt. Wenn das Rad nicht mittig ist, werden die Bremsscheiben auch nicht mittig sein. Außér natürlich das war aus irgendeinem Grund so geplant, was jedoch hier keinen Sinn macht. Wenn ich nur noch 0.5mm Abstand zum rechten Gabelholm habe und dafür aber 3.5mm Platz zum linken habe bestätigt das auch alles.
Ich habe in der Arbeit jetzt auch 1.5mm Edelstahlscheiben gelasert und das Rad ist nahezu perfekt mittig. Auch die Scheiben und Bremsbacken sitzen jetzt viel besser. Auch die Gabel läuft prima muss ich sagen.

Vermutlich ein Verzug der Gabeln? Falsche Hülse? Allgeine Baufehler? K.a. Ich bin nach einer Probefahrt (und ja ich bin die ersten 20 Minuten gefahren als würde ich das erste mal auf einem Bike sitzten vor Respekt) wirklich sehr zufrieden! Die Gabel läuft super, die Bremsen haben nach ein paar Bremsungen "eingschleifen" auch schon komplett blockieren können (Ich wünsche mir das SportABS der modernen Maschinen...). Lenkkopflager ist auch ein Traum.

Ich habe noch mehr Sachen gefunden die einer Überarbeiteung bedürfen. Der Starter hungert ganz schön... den werde ichmal ausbauen bei Zeiten. Außerdem hat die Lange schraube vom Luftfilterkasten komplett gefehlt. Als nächstes möchte ich mir auch nochmal alles Öle und Dichtungen anschauen. Sie Tropft ab und zu mal öl unten... könnte aber auch nur die Ablasschraube sein.

Ich habe jetzt noch neue Seilzüge für Gas und die kurzen Chocke Dinger bestellt. Die sind komplett durch. Gasgriff hatte ich schon mal abgebeaut gesäubert und neu gefettet. Läuft jetzt trotzdem schon mal deutlich besser.

Was mich jetzt direkt noch stört ist die Schwergängige Kupplung. Ich bin mir noch nicht sicher ob es direkt an Der Kupplungsmechanik liegt oder am Seilzug nach hinten. Muss ich mir noch genauer anschauen.

Nochmal vielen Dank an die Unterstützung. Auch ich habe etwas überreagiert, aber ich bin manchmal einfach empfindlich wenn ich für etwas kritisiert werde was ich direkt im ersten Satz sogar noch Explizit erwähne. Bitte nicht persönlich nehmen. Im direkten Kontakt wäre das natürlich nie passiert.

Sorry ich komme gerade zu nichts so richtig. Ich kümmere mich aber noch um das Schnittbild und die Druckdaten. Wird sicher am Wochenende passieren.

grüße Stefan
Hallo,
und immer eins nach dem anderen.
Gruß
Pit
 
Bezüglich schwergänginger Kupplung spielt alles mit rein, hier solltest du alles mal zerlegen, reinigen, auf Verschleiß prüfen und ggf. Teile erneuern - die Kraft zur Betätigung summiert sich aus den einzelnen Komponenten, vom Kupplungshebel bis zur Druckstange.

LG
Rainer
Und nicht zu vergessen die richtige Schmierung der Kupplungsnabenverzahnung mit Sachs 4200 Kupplungsnabenfett.
 
Da noch darauf keine Reaktion kam: Es ist nicht unüblich Räder außermittig einzubauen, wichtig ist immer wie die Bremsscheiben in den Bremssätteln positioniert sind. Darüber hast du dich bisher nicht geäußert, Abstände zu Gabelholmen sind zweitrangig (wobei natürlich nichts schleifen darf.

Weiterhin darf man nicht das Alter der Motorräder vergessen, bzw. deren größten Feind: Den, bzw. die Vorbesitzer. Denn es ist nie klar, wer da schon mal etwas verbastelt/improvisiert hat (siehe auch den Beitrag von @Uwe2310 ).

Ich bleibe bei meiner Aussage, wobei ich zunächst nicht bedacht habe, welche Gabel, bzw. welcher Bremsentyp verbaut ist. Es ist eine generelle Aussage, durch Erfahrungen an verschiedenen individuellen Lösungen ;).

Hallo Stefan,

Natürlich hast Du recht, das Vorderrad muss mit etwas Toleranz mittig sitzen, sowie die Bremsscheiben in den Sätteln.

...

LG
Rainer

Das trifft natürlich zu, gerade der Begriff Toleranz. Wichtig ist die Position der Scheiben zu den Sätteln.

Noch eine Bemerkung zu der gelaserten 1,5mm Scheibe: Kann man machen, ich würde jedoch als finale Lösung eine in der Länge passende Buchse drehen (lassen). Denn je mehr Teile in dem Bereich verbaut sind, desto schneller ist da die zusätzliche Scheibe heruntergefallen und das Problem beginnt von vorne. Erfahrungswert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt Neuigkeiten. Ich habe mal das HAG und KardanÖl getauscht.

HAG war milchig und hat irgendwie gar nicht nach dem klassischen Öl ausgeschaut wie ich es kenne. Es hatte zwar ein Ölige Farbe (Gott steinigt mich nicht für diese Aussage :) ). aber eben sehr milchig und matt. Es waren auch ungefähr 250ml die da raus gekommen sind.

Das Öl im Kardan... was soll Ich sagen:

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Pechschschwarz... extrem dickflüssig... Gut es hatte nur so 5 Grad in der Garage, aber trotzdem... das habe ich noch nie gesehen. es waren Maximal 50ml. Habe die Garage dann auf 10 grad aufgeheizt und dabei das Öl weiter laufen lassen. Mehr kam nicht raus. Konsistenz war schon fast wie Zuckerrübensirup.

Habe jetzt in beides LIQUI MOLY 1404 Hypoid Gear Oil API GL-5 SAE 85W-90 eingefüllt. 250ml in das HAG und 150ml in den Kardan. bisschen am Hinterrad gedreht damit es sich verteilt und gut ist.
 
Moin,
vielleicht kommt die milchige Konsistenz deines HAG-Öls daher daß sich da Wasser mit eingemischt hat. Hatte ich zum Beispiel bei meinem Dnepr-Gespann auch im Schaltgetriebe, hier kam das Wasser über die Tachowellendichtung rein und im Winter fror dann schon mal das Getriebe ein. :cool:
 
Milchig ist Emulsion, Emulsion bedeutet Wasser drin. Woher auch immer das kommt.
Die schwarze Pampe im Kardan ist einfach uralt.

Beides Ergebnis vernachlässigter Wechselintervalle.

Ich würde bei nächster Gelegenheit das schön warm fahren und nochmal wechseln. Beim HAG, damit eventuelle weiteres Wasser rauskommt und beim Kardan, damit weitere Schwebteilchen ausgespült werden.
 
Danke, das Getriebeöl hatte das gleiche verhalten. Auch Milchig. Eventuell einfach lange nicht gewechselt und stand auch lange in einer Garage. Eventuell dadurch einfach Wasser gezogen? Auch da ist jetzt frisches LIQUI MOLY Fully Synthetic Gear Oil (GL5) SAE 75W-90 eingefüllt. Wenn es sich in der nächsten Zeit mal ergibt werde ich mal eine Runde fahren und dann schauen ob alles Dicht ist und dann auf jeden fall mal HAG und Kardan nochmal wechseln. Motoröl kommt die Tage auch dran. Hier ist es ja auch wieder ein Forums Wisschenschaft was da rein kommt. Hatte mich jetzt für das Liqui Moly Classic SAE 20W-50 HD Engine Oil entschieden. Ölfilter muss ich noch raus suchen.

Aktuell wird gerade ein Kennzeichenhalter gebaut. Die montierte Version war viel zu kurz und auch nicht eingetragen.

Meine erste Version war dann doch etwas zu lange von der Achse aus gesehen. Auf dem zweiten Bild gut zu erkennen. Mindestabstand von unten ist auch eingehalten. 30 Grad Regel von 20m von Hinten ist auch gut. Ca. 27.5 - 30 Grad Neigungswinkel. Zwei Anschraubpunkte. Aktuell ist der zweite Anschraubpunkt noch "variabel" um zu testen wo er genau liegt. In der finalen Version ist er dann FIX und nicht verstellbar. Aber so ist es deutlich einfacher das ganze perfekt hin zu bekommen. Kostenpunkt liegt dann halt bei 0 Euro für mich. Sehe es nicht ein 300 Euro für einen gekauften auszugeben wenn ich das selbst machen kann. Aktuell aus 1.5mm V2A. Werde aber auf 2mm gehen. Ist aber jetzt schon Rock Solid.

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Jetzt nochmal eine deutlich kürzere Version. Immer noch deutlich länger als das ursprünglich montierte. Denke das müsste den TÜV glücklich machen. Mal schauen was er dazu sagt. Es entspricht zumindest den geltenden Anforderungen. Version 2 ist um 7cm kürzer.

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1767189009648.png
 
Da musst du dir keine Sorgen machen. Das gute Stück ist weit genug oben. Er ist in der ersten Version nur viel zu lang geworden. Schwarz lackier und mit Kennzeichen Licht und dem ganzen gedöns drauf sieht man von dem Kennzeichehalter eh nicht mehr viel. Die Zweite Version ist ja wie gezeigt viel kleiner.
 
Aktuell ist er so verbaut:

1767190851248.png

Defer reist mir der TÜV den A**** auf. Also muss er etwas weiter nach hinten. wie gesagt, die neue Version ist deutlich höher und weiter vorne. Denke das wird schon passen. Ich fahre mit dem Bike sicher nicht die Dakar :gfreu:

Und ich muss dazu sagen, mir gefällt er ziemlich gut.
 
Finde auch so ein seitliches Kennzeichen ein absolutes No Go
So nach dem Angebermotto: Guck mal was ich an meiner Harley einen geilen, fetten Reifen fahre. Das hat keinen Stil.
Meine Meinung.
Gerade an deinem Heck bietet sich doch eine schönere Lösung an.😀
 
Danke, das Getriebeöl hatte das gleiche verhalten. Auch Milchig. Eventuell einfach lange nicht gewechselt und stand auch lange in einer Garage.
Beim Getriebe kann Wassser durch den Anschluss für die Tachowelle eindringen. Dort unschön, weil sich Wasserblasen gut an rostenden Teilen halten können. Ein paar davon reagieren doof auf Rost. Kontrolliere den Antrieb für die Tachowelle. Wenn da Rost zu sehen ist muss man weiter überlegen. So oder so würde ich auch das Getriebeöl nach kurzer Fahrzeit nochmal wechseln.