Ölkühler bleibt kalt

Kann ich bei Ablage der "R100xx mit Ölkühler" auf die rechte Seite, den Ölfilter entnehmen ohne das Öl herausläuft?

Hallo,

wenn Du die Mopete nach links statt nach rechts ablegst, und das auch noch weit genug, sprich, auf die Schutzbügel bzw. die Ventildeckel (Holzklotz o.ä. unterlegen), kannst Du sehr wohl den Filter trotz gefüllten Motors ohne nennenswerten Ölverlust herausnehmen, d.h. die Sauerei hält sich in Grenzen. Zudem kommst Du w-e-s-e-n-t-l-i-c-h besser an die drei Schrauben, als wenn Du den Bock nach rechts kippst :D.

Musste das selbst schon mal praktizieren, da ich leider erst reichlich spät bemerkte, dass der innere Rechteckring der alten Patrone an Ort und Stelle auf dem inneren Rohr verblieben war.

Beste Grüße, Uwe
 
OT
Hi, wie kann ich hier im Forum durchstreichen?


[d] ] [/d]



[d]links rechts [/d]


<strike>{TEXT}</strike>

<strike>{TEXTtest}</strike>
 
Zuletzt bearbeitet:
Servus!

Grundsätzlich halte ich die Ölkühlerversion ohne Thermostat für nicht
optimal. Das Öl braucht einige Km mehr, um auf eine Betriebstemperatur
> 80°C zu kommen, da das Öl ja ständig gekühlt wird. Aus diesem Grund
haben wir bei einer Ducati zuletzt einen Thermostat nachgerüstet. Der
Besitzer hatte - speziell im Regen, oder auch mal gerne bei Temperaturen
unter 15°C - Probleme, das Öl warm zu bekommen. Seitdem hat sich die
Warmfahrzeit seiner Duc mehr als halbiert und auch bei o.g. Bedingungen
orgelt die Gute jetzt nicht mehr unter 80°C herum.
 
Hallo Forum,

wie sollte man die Funktion vom Ölthermostaten überprüfen?
Ein Ölthermometer besitze ich nicht.

Peter200D macht das wie folgt:

http://forum.2-ventiler.de/vbboard/...DCberpr%FCfung&p=307667&viewfull=1#post307667

Kurzer Zwischenstand:
1. heute einen kleinen Test durchgeführt
2. Motor warm gefahren, bis ca. +100°C
3. dabei die Ölfilterleitungen abgetastet - sind kalt gewesen, wie der Kühler auch
4. dann im Stand der Motor weiter laufen lassen, bis die Temperatur zwischen +110°C und +120°C gewesen ist,
5. Ölkühlerleitungen und Ölkühler sind verdammt heiß gewesen
6. dann sofort wieder gefahren
7. die Temperatur ist eben wieder auf ca. +100°C abgefallen
8. der Kühler und die Leitungen wieder kalt

Wie wird der Ölthermostat nach BMW Werkstattvorschriften geprüft?

MfG

multi
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Interessierte,

jetzt habe ich die Maschine im Stand warm - heiß werden lassen.
Der Ölthermostat hat geöffnet, der Ölküler ist heiß.

Jetzt noch die Frage:

http://forum.2-ventiler.de/vbboard/a...6&d=1327607368

Wofür ist die Schraube Nummer 8?



------------------

Warum hat die R100GS bzw. die R100R vermutlich keinen Ölthermostaten?
Welcher Gedanke steckt dahinter?


http://www.hpn.de/pdf/thermostat2.pdf

HPN:

1. Funktionsbeschreibung:

Der Thermostat ist auf einen Öffnungsbeginn bei 90°C eingestellt und gibt bei Erreichen von
110°C den vollen
Durchstrom zum Ölkühler frei. Dadurch wird die Zeit bis zum Erreichen der
Betriebstemperatur enorm verkürzt und in der kühlen Jahreszeit oder bei Regen überhaupt erst
möglich

Die Aussage von HPN ist für mich nachvollziehbar.

MfG

multi
 
Zuletzt bearbeitet:
Grrr. Das sollte man tunlichst unterlassen. Im Stand max. 5 min laufen lassen.
Einen Thermostat könnte man auch im heißen Wasser testen.

Manfred

Hallo Blue,

das ist mir klar, nur extra wieder Öl ablassen um den Thermostaten zu demontieren oder mir einen Stau zu suchen, danach war mir auch nicht.

Also habe ich die Peter200D-Methode gewählt.

Das erschien mir das geringst Übel.

Die Wasserkochmethode ist vermutlich auch nicht zuverlässig, bei welcher Temperatur muss der Thermostat öffnen?
Dazu habe ich nur Vermutungen gefunden, nichts genaues.

Die optimale Betriebstemperatur für das Motoröl in Ottomotoren liegt zwischen 80 und ca. 120 Grad.

Über 100 Grad werde ich im Kochtopf mit Wasser kaum erreichen können.

MfG

multi
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Wasserkochmethode ist vermutlich auch nicht zuverlässig,

Im allgemeinen öffnet der Thermostat ab 90 Grad. Er bewegt sich dann schon deutlich.
Der HPN nacht bei 98 Grad voll auf.
Und mehr will ich ja auch nicht Wissen.

Manfred
 
Hallo,

hier wird ein anderes Verfahren beschrieben.


http://www.powerboxer.de/motor/147-2v-wechsel-am-boxer-motor


Ist der Motor mit frischem Öl befüllt, lässt man den Motor bei herausgedrehten Zündkerzen (Sicherheitshinweise bzgl. Hochspannung beachten!) durchdrehen, bis die Ölkontrolle erlischt. Dann ist auch der Kühler befüllt, und die Sonderschraube kann wieder entfernt und durch die normale Schraube M 6 x 10 (Dichtring nicht vergessen) ersetzt werden.Diese Ölkühlerentleerungsschraube (was für ein Wort!) lag den entsprechend ausgestatteten Motorrädern bei, bzw. war in Ölkühleranbausätzen enthalten. Es gibt sie auch zu kaufen: ETK Nr. 11 42 1 335 394.
Alternativ - wenn man diese Schraube nicht zur Verfügung hat - kann man auch die Schläuche am Thermostat abschrauben, und dann füllt der Ölkühler sich selbst, wenn das Öl bei der nächsten Fahrt die Betriebstemperatur erreicht hat, allerdings muss man dann darauf achten, dass genügend Öl im System vorhanden ist, um den Kühler auf diese Weise zu befüllen und nicht unter Minimum zu geraten.

08Screw111421259491

[TD="class: price, align: right"]$6.50[/TD]

MfG

multi
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

hier wird ein anderes Verfahren beschrieben.


http://www.powerboxer.de/motor/147-2v-wechsel-am-boxer-motor


MfG

multi

Hi,
wenn man sich den ganzen Vorgang mal ansieht (Ölwechsel und Entlüftung), dann habe ich mit den Varianten so mein Problem: Wurde der Motor ganz geleert, d.h. Ölwanne, Mantelrohr und Kühler sind leer, und mit neuem Filter mit neuem Öl wieder, so muss nach dem ersten Warmlaufen der Ölstand und alle Dichtungen nochmal überprüft werden. Bei der Aktion der Schraube kurz zu wechseln, sollte kein Problem sein.

Den oben genannten Text hatte ich auch gesehen, jedoch wollte ich so nah wie möglich am WHB bleiben. Wer welche Methode bevorzugt, ist jedem selber überlassen. Zeigt man zu viele Variationen auf, wird der Nutzer meist eher verwirrt.

Gruss Hans

Hans
 
Es kann ja auch nicht zuviel verlangt sein, wenn man den Anweisungen im Forum folgt.:&&&:

Wo kämen wir denn dahin, wenn hier jeder macht was er will.;)

Der letzte Vorschlag hört sich irgendwie kompliziert an.?(
 
Alternativ - wenn man diese Schraube nicht zur Verfügung hat - kann man auch die Schläuche am Thermostat abschrauben, und dann füllt der Ölkühler sich selbst,..


Das kapier' ich nicht. Wie soll das Öl ohne Schläuche in den Kühler kommen?
 


Das kapier' ich nicht. Wie soll das Öl ohne Schläuche in den Kühler kommen?

Ich denke, wie folgt gedacht: Kiste Warmfahren, Ablauf-Schlauch-Anschluß leicht öffnen, Motor starten und bei Ölfluß Schraube anziehen. Nachteil(e): Ölsauerei, Verbrennungsgefahr am Krümmer, Ölstand nochmals kontrollieren.

Hans
 
Ich denke, wie folgt gedacht: Kiste Warmfahren, Ablauf-Schlauch-Anschluß leicht öffnen, Motor starten und bei Ölfluß Schraube anziehen. Nachteil(e): Ölsauerei, Verbrennungsgefahr am Krümmer, Ölstand nochmals kontrollieren.

Hans

Spätestens hier sollte sich der geneigte (oder zumindest der mitdenkende) Leser die (durchaus berechtigte) Frage stellen, welcher von den beiden denn wohl der Rücklaufschlauch sei.

Das steht bloß im bewußten Text nirgends.

Macht für mich immer noch keinen Sinn.
 
Spätestens hier sollte sich der geneigte (oder zumindest der mitdenkende) Leser die (durchaus berechtigte) Frage stellen, welcher von den beiden denn wohl der Rücklaufschlauch sei.

Das steht bloß im bewußten Text nirgends.

Macht für mich immer noch keinen Sinn.

Ich finde die Lösung auch nicht dolle, da bei geöffnetem Ventil der Kühler sich selbst entlüftet. Drum auch kein Hinweis in meiner Anleitung (das Netz durchflöhe ich ja schon vorb in den bekannten Seiten).

Hans
 
Hallo Forum,

die Schraub Nummer 8 ist definitiv keine Führungsschraube. Dazu ist die Schraube nicht lang genug. Drehe ich die Schraube heraus läuft Öl heraus.

Also gerne weitere Ideen dazu.

Andere Überlegung:
Wenn ich mit einer BMW R100GS und einer BMW R100RS, gleichen Baujahres die gleichen Betriebsbedingungen habe (Kurzstrecke, Langstrecke) wird der Motor der BMW R100GS mehr verschleissen.
Grund: Die GS braucht länger um das Öl auf Betriebstemperatur zu bringen.

Siehe dazu auch jörge:

http://forum.2-ventiler.de/vbboard/...er-bleibt-kalt&p=736916&viewfull=1#post736916

MfG

multi
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mit einer BMW R100GS und einer BMW R100RS, gleichen Baujahres die gleichen Betriebsbedingungen habe (Kurzstrecke, Langstrecke) wird der Motor der BMW R100GS mehr verschleissen.
Grund: Die GS braucht länger um das Öl auf Betriebstemperatur zu bringen.

Das ist zwar richtig, aber auch wieder nicht: für die Schmierfähigkeit des Öls ist es nicht unbedingt wichtig, ob es eine bestimmte Temparatur hat (solange die nicht deutlich zu hoch oder so gering ist, daß es aufgrund seiner Zähigkeit nicht mehr durch die Ölkanäle geht).

Kurz: dem Öl ist das (relativ) egal, es schmiert über einen relativ weiten Temperaturbereich ähnlich gut.

Das Warmfahren auf Betriebstemperatur ist eher für die sich dabei einstellende, einigermaßen gleichmäßige Temperaturverteilung im Motor und die daraus resultierenden Lauf- und Lagerspiele (die auf Betriebstemperatur ausgelegt sind) wichtig: bei kaltem Motor hast Du schnell 200°C Temperaturdifferenz zwischen warmen und kalten Bereichen des Motors.

Das macht eine erhebliche Differenz der Spiele aus. Nur ein Beispiel: ein sich schnell ausdehnender Alu- (gute Wärmeleitfähigkeit, hoher Ausdehnungskoeffizient) Kolben in einem sich langsam ausdehnenden Grauguß- (schlechte Wärmeleitfähigkeit, niedriger Ausdehnungskoeffizient) Zylinder kann schnell dazu führen, daß dem Kolben in seinem Kleidchen zu eng wird.

Rechnerisch paßt ein 200° heißer 94,000 Kolben beispielsweise längst nicht mehr in eine 0° kalte 94,05 - Zylinderbohrung (da fehlt dann fast 1/10 mm).

Wichtig ist dabei nicht so sehr die absolute Gesamttemperatur, sondern die möglichst gleichmäßige Temperaturverteilung, die man am besten durch möglichst langsames Erwärmen (um die unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeiten und Wärmeübergangskoeffizienten der unterschiedlichen Materialien auszugleichen) erreicht.

Bei der Verteilung dieser Wärme spielt das Öl natürlich eine wesentliche Rolle, wobei da auch wieder die Physik hilft: kaltes Öl kann wesentlich mehr Wärme aufnehmen als heißes.

Selbstverständlich ist es aber auch so, daß zähes Öl enorm bremst. Kalter Honig schadet beispielsweise der Ölpumpe und ihrem Antrieb, weil die dann erheblich mehr Leistung aufnimmt.

[edit: Komma verrutscht. 94,005 wär' a bissle arg bhääb...]
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
eigentlich ist die Aussage von Jörge, dass das Warmfahren länger dauert, weniger, dass der Verschleiss steigt. Und von nicht Warmfahren hat keiner etwas gesagt.

Hans
 
So, und jetzt hab' ich die Quintessenz vergessen: draufhocken und lospreschen wie ein Stier ("ich hab' ja 'nen Thermostaten) iss nich.
 
Moin!

Yalla Yalla ab Kaltstart ist nie gut!

Wir haben drei Varianten: ohne kühler, mit kühler / ohne
thermostat, mit kühler und Thermostat.

Die erste ist bzgl. Warmfahren so zu sehen, wie die letzte,
wobei die letzte Vorteile beim Dauerheizen oder auf der
Bahn / Rennstrecke / hohen Außentemperaturen hat.
Die zweite ist suboptimal und am ehesten dem Rotstift
zu verdanken. Obwohl ich keine Belege dafür habe, denke
ich, dass hier ein höherer Verschleiß zu erwarten ist, weil
das Warmfahren länger dauert, besonders im Kalten und /
oder im Regen.

Den Hintergrund, warum eine Öltemp > 80 Grad angeraten
ist, hat Markus ja anschaulich beschrieben.
 
Zurück
Oben Unten